Dienstag, 24. Oktober 2017

Nur ich kann meine Geschichte schreiben

Das ist eigentlich eine ziemlich banale Erkenntnis. Dennoch hilft sie mir im Moment weiter. Ich interessiere mich ja für ziemlich viele Dinge. Lese Marc Aurel, zur Zeit sogar etwa über die Quäker und auch immer wieder, vor allem englischsprachige, Artikel über gesundes Leben, Ernährung usw. . Da drängt es mich dann, das daraus gewonnene Wissen irgendwie wieder weiterzugeben. Allerdings gebe ich dabei doch nur wieder, was ich sonstwo im Internet gefunden habe. Ich kann es natürlich anders ausdrücken, neu zusammenfassen etc. Aber eigentlich ist es dann doch alles schon geschrieben und ich komme mir ein bisschen wie ein Betrüger vor, wenn ich solche Informationen dann in eigenen Artikeln oder Postings verwurstele. Aber - ich weiß nicht, wer es mir gesagt hat - in der Belletristik ist es dann doch so, dass meine Geschichte, die ich erzählen möchte, auch nur von mir erzählt werden kann. Das ist dann doch etwas Originäres, auch wenn sie vielleicht nicht so originell ist, wie ich sie selbst empfinde. Aber diese Figurenkonstellation, zu dieser Zeit, mit dieser Handlung, hat es eben nicht gegeben und ich gebe sie nur wieder. Nein, die entsteht beim Schreiben oder oft auch beim Einschlafen in meinem Kopf.
Heute immerhin auf diese Weise mehr als 500 Worte geschrieben. Es hilft natürlich auch, dass ich leichtsinniger Weise für unser nächstes Autorentreffen angekündigt habe, seit langem noch einmal etwas vorzulesen. Da muss ich dann auch etwas haben, das ich vorlesen kann.

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