Freitag, 11. August 2017

Zurück auf Null

Gut - dann ist die Entscheidung ist also gefallen und ich schreibe das DDR Buch nahezu neu. Ausgangspunkt nach so vielen Jahren nun wieder mit einem Buch anzufangen, war mein eigener Artikel über die Verschwendung von Zeit für die vielen Sachen, die nicht zu unserem Traum (ist immer etwas pathetisch dieser Begriff) gehören. Wenn ich zurückdenke, war schon seit den Teenager-Tagen, als ich noch so viele Bücher in den "großen Ferien" aus der Bibliothek mitgeschleppt habe, wie ich tragen konnte, das Buchschreiben oder Schriftsteller sein ein Traum von mir. Sicher habe ich den auch schon verwirklich, ein bisschen mein Ego mit den veröffentlichten Kinderbüchern oder auch den historischen Romane - siehe zB rechts der Amazon Link - gepinselt. Aber etwas, was "richtig gut" im Sinne von literarisch ist, habe ich - denke ich - noch nicht geschrieben. Da gehe ich eben schon mit der Geschichte über fünf Jugendfreunde, die ein (eigentlich zwei) Geheimnisse verbinden und die durch die deutsch-deutsche Grenze getrennt aufwachen und sich nach dem Mauerfall wiedertreffen, seit laaangem schwanger.
Wenn ich nun praktisch von vorne anfangen muss, dann packe ich das insofern richtig an, dass ich mir noch einmal ywriter herunter geladen habe. Das ist eine Freeware, die ich aus einer vorherigen Version kenne und die einen "zwingt" in Szenen zu denken, sich mit der Charakterisierung etc. Mühe zu geben. Eingesetzt habe ich sie in der Vergangenheit, als ich die längere Kurzgeschichte "Mörderisches Wochenende" (vertont bei Audiotrain - nicht mehr erhältlich) geschrieben habe. Es fällt mir eigentlich schwer so zu plotten. Ich denke aber, dass zumindest im damaligen Test für eine längere Kurzgeschichte, es dem Endergebnis gut getan hat. Also frisch ans Werk!

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