Dienstag, 30. Juni 2015

Referral Programm von Myle-Tap gestartet

Myle - Tap, die indiegogo Kampagne - über die briefmarken"große" Spracheingabe, habe ich hier schon vorgestellt. Jetzt gibt es ein Referral Programm, von dem sowohl ich als auch die geworbenen profitieren. Erklärt wird das ganze hier - wenn ich es richtig verstanden habe, bekommen diejenigen, die sich über meinen Referral Link beteiligen, $ 10 Credit.


Wie es genau funktioniert, wird hier erklärt.

Plug and Play Solarmodul im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium

Ist das der Durchbruch oder hat man im Wirtschaftsministerium in Rheinland-Pfalz nicht richtig aufgepasst?
Da wird von interessierter Seite häufig verbreitet, dass die sogenannten Steckdosen oder Plug in Solarmodule unzulässig und brandgefährlich seien - weshalb die Niederländer und die Schweizer in ständiger Todesgefahr leben müssen, denn dort darf man die Geräte bis 600 Wp bzw. kWp einstöpseln, und nun betreibt das Wirtschaftsministerium auf einmal selbst zwei dieser Module, nach der eigenen Pressemeldung.
Ist das der Präzedenzfall auf den sich andere berufen können? Wär käme auf die Idee, dass ein Mysterium Ministerium etwas Unerlaubtes machen könnte?

Montag, 29. Juni 2015

Mit Twitter ganz nach dran!

Vor Jahren als es im Iran so aussah als würden Demonstranten das Regime wegfegen, fühlte ich mich schon über Twitter mit vielen verbunden. Nun ist es ähnlich mit dem Geschehen in Griechenland, wobei ich eben - mangels Griechischkenntnissen auf Korrespondenten oder Griechen, die in Englisch twittern angewiesen bin. Im Moment ist die Situation hochdramatisch.
Allerdings - das muss ich den Autoren sagen, denen ich zT auch auf Twitter folge, kommt es mir komisch vor, Bilder aus Athen von Polizei-Mannschaftsbussen zu sehen und danach die Urlaubslektüre eine Autorin.
Wer mir folgem möchte - gerne :).

Erste Rezension für GOLEMJAGD DURCH PRAG *****

Ich freue mich über eine erste Rezension zu meinem historischen Roman GOLEMJAGD DURCH PRAG. Überschrift: Gruseln mit Witz
Damit ist für mich ein wesentlicher Punkt des Romans erfasst. Es ist zwar keine Parodie, aber ich denke, ab und an darf ein historischer Roman auch einmal ein bisschen witzig sein.


Hier kann die Rezension gelesen werden.

Sonntag, 28. Juni 2015

Ecosia Suchmaschine unterstützt Aufforstungen in Burkina Faso

Ecosia habe ich hier ja dauerhaft verlinkt. Neben dem Vorteil, dass man die Daten nicht dem großen Gockel in den Rachen wirft, werden mit dein Einnahmen aus der Suchmaschine Bäume gepflanzt. Das war bisher eher abstrakt, aber nun berichtet Ecosia in seinem (oder ihrem?)  Blog konkret über die Aufforstungsprojekte in Burkina Faso.

Samstag, 27. Juni 2015

Petition: Wir würden in Deutschland auch gerne über weitere Hilfskredite abstimmen...

Warum sollen nur "die Griechen" über die Hilfsmaßnahmen und die damit verbundenen Einschnitte abstimmen. Auch in Deutschland könnte einmal das Volk gefragt werden. Bei Change.org gibt es eine Petition, die auffordert auch in Deutschland über die Hilfsmaßnahmen abzustimmen. Wenn "die Griechen" eine Volksabstimmung bis zum 05. Juli hinbekommen wollen, könnte man in Deutschland doch am 04. Juli abstimmen. Mir ist klar, dass es nicht soweit kommen wird.

Myle Tap und Evernote - Sprachnotiz auf Evernote Account senden

OK -mir kommmt dieses Video ein bisschen schnell zusammengedreht vor. Im Grundvideo der Kampagne  auf indiegogo konnte man (hier schon einmal vorgestellt) die Übertragung der Sprachnotiz auf den Evernote Account besser sehen.



Evernote ist - von diesen Cloudspeichern - derjenige, den ich am meisten benutze, eigentlich nahezu täglich. Mit der Basis-Version, die 60 MB im Monat erlauben hat mir bisher auch vollkommen ausgereicht. Es könnte natürlich sein, dass die Menge der Notizen, durch die einfache Eingabe via Sprache deutlich ansteigt.

WDR Bericht über MiniPV - sogenannte Balkonkraftwerke

Schöner Bericht, der im WDR kam. Ich weiß nicht, wie lange er noch über den Link anzuschauen ist. Schließlich haben wir mit der GEZ dafür bezahlt und dann darf das nichts ein, dass die Sendungen der öffentlich rechtlichen Sender auf Dauer abrufbar sind. Warum? Das wissen wahrscheinlich auch nur die Lobbyisten der Privatsender, die eben nicht wollen, dass die Sendungen der öffentlich rechtlichen Fernsehsender dauerhaft abrufbar sind.

Freitag, 26. Juni 2015

Schweiger schlägt Kollegen

In der Bildzeitung beziehen sich solche Überschriften dann meistens auf eine Filmszene, sind also gespielt und Teil des Films. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises vor einigen Tagen war es aber "echt" - wie die WELT berichtet. Mittlerweile solchen sich die Streithähne versöhnt haben. Ich frage mich, ob das Opfer Elias M'Barek, vielleicht einfach nicht verstanden hat, was Til Schweiger gesagt hat. Den versteht man schon im nüchternen Zustand kaum und Alkohol war auch noch im Spiel. Es kommt ja vor, dass die Unverstandenen dann irgendwann agressiv werden...

Donnerstag, 25. Juni 2015

Spracherkennung groß wie eine Briefmarke

Langsam werden die Science-Fiction Wirklichkeit. Bei Indiegogo läuft zur Zeit ein Crowdfunding für ein Gadget, das Myle Tap heißt. Das ist so etwas wie ein Mikrofon, das ca. die Größe einer Briefmarke oder einer Münze hat, und an das Revers gesteckt wird oder an den Kragen. Mit einen Druck darauf, wird es aktiviert und man kann per Sprache Notizen machen, die etwa in Evernote oder der Wunderliste App dann in Text umgewandelt und gespeichert werden. Ich - zB - hole häufig das Handy nur heraus, um etwas kurz einzugeben für die Einkaufsliste oder in den Kalender. Dabei nervt für meine Wurstfinger die Tastatur gewaltig. Das ganze funktioniert erst einmal ohne Smartphone und Internet oder Mobilfunkverbindung. Erst später, wenn die Möglichkeit besteht, verbindet sich das Teil via Bluetooth dann mit dem Handy/Tablet und verteilt die Notizen an die entsprechenden Apps weiter. Das ganze funktioniert übrigens auch auf Deutsch und in über 40 weiteren Sprachen.


Zur indiegogo-Kampagne geht es hier!



Hier das Video zu der Kampagne:




Also ich habe jetzt eins vorbestellt und werde dann hier gerne darüber berichten.
 

Das Geld, das urspünglich für den Start vorgesehen war, ist mittlerweile längst zusammengekommen. So bin ich optimistisch, dass das Teil auch verwirklicht wird und die Menschen vielleicht etwas weniger auf die kleinen Bildschirme starren und darauf herumwischen, weil sich eben vieles per Tap und Sprache erledigen lässt.

Streit um Versprechen, die nicht gehalten werden

Eigentlich wollte ich zum Griechenland-Problem nichts mehr schreiben. Aber nun juckt es mich doch noch einmal. Im Februar 2015 wurde "den Griechen", also der neuen Regierung Luft verschafft, Reformen umzusetzen. Die folgende Zeit wurde - so sieht es zumindest nach Außen aus - damit verbracht, das grinsende Gesicht in verschiedene Kameras zu halten. Von Umsetzung ist nun schon garnicht mehr die Rede, außer, dass nun gerade von den Goldreserven gesprochen wird. Das ließe sich relativ schnell umsetzen. Sind die nicht genau für solche Fälle einer drohenden Staatspleite gedacht?
Jetzt wird also wieder verhandelt und es geht nicht um eine Umsetzung auf griechischer Seite, die zeitlich schon nicht mehr möglich ist, sondern um Versprechen. Bin gespannt, ob das mitgemacht wird.
Nicht falsch verstehen: Mir tun die Griechen sehr leid. Wenn ein Staat so an die Wand gefahren wurde, dann gibt es keine Medizin, die nicht enorm wehtut. Es ist auch nicht unsere Aufgabe die Nase zu rümpfen sondern daraus zu lernen. "Die Griechen" sind uns vielleicht einfach nur 20-30 Jahre voraus und wir haben vielleicht noch die Zeit, das Ruder rum zu reißen. Kaiserslautern ist die oder eine der am höchsten verschuldeten Städte Deutschlands. Wir stehen hier auch schon unter einer Art Beobachtung der ADD, die Ausgaben genehmigen muss. Es besteht die Gefahr, dass das dauerhaft über die Verhältnisse leben, sich von den Kommunen über die Länder durch den ganzen Staat frisst. Wenn es ein mal soweit gekommen ist, wie es Griechenland nun erleben muss, ist es eigentlich zu spät.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Korruption - das Schlimme ist, dass es einen nicht mehr überrascht

Wir schauen gerne auf Griechenland oder andere Länder herab, in denen die Korruption stärker ist als bei uns (wahrscheinlich). Aber vielleicht sind sie nur der Zeit voraus, denn eine Kultur des "DAS TUT MAN NICHT" scheint es zum Beispiel bei Abgeordneten des EU Parlaments nicht mehr so sehr zu geben. Menschlich in gewisser Weise verständlich, wenn man sieht, dass andere sich eine goldene Nase mit Schmiergeld Beratungsdienstleistungen verdienen. Rister wurde belohnt, Bahr auch und - so fragt sich der einfache Abgeordnete, warum soll ich nicht auch etwas vom großen Kuchen abbekommen, den die Lobbyisten verteilen.
Einige Fälle aus dem EU Parlament, listet DER SPIEGEL hier auf. Und da wundern sich Politiker über Politikverdrossenheit und ihr schlechtes Image.

Dienstag, 23. Juni 2015

Gender Gehirnwäsche auf EU Ebene

Wir lächeln über die Gurkenkrümmungsverordnung der EU und andere bürokratische Auswüchse. Aber es geht noch viel schlimmer. Es geht auch an die Substanz der Demokratie. Im sog. Noichl Bericht - wer sich das Origianl antun möchte - hat das EU Parlament nun beschlossen, den Bürgern eine Gehirnwäsche zu verpassen. Jegliche gesellschaftliche Institution soll nun gleichgestellt sein, was nur möglich ist, wenn wir solch unwesentlichen Grundsätze, wie Demokratie, über Bord werfen. Im ERGEBNIS müssen dann gleich viele Männer wie Frauen da sitzen, egal wieviele sich um die Positionen bewerben - wenn es also nur weibliche Bewerber gibt und einen männlichen, ist er automatisch gewählt, vielleicht werden auch noch ein paar zwangsverpflichtet. Nein - so wäre das, wenn die Vorstellungen der EU nicht selbst diskriminierend wären. Wie bei den Gleichstellungsgesetzen üblich, geht es nur darum, die Frauen besser zu stellen. Männer sind per se nicht förderungswürdig. Man könnte es für eine böse Satire halten, ist aber wirklich so beschlossen werden. Wir kennen das schon von den meisten Parteien, deren innere Organisation "eigentlich" auch demokratischen Grundsätzen entsprechen müsste, das wegen Quoten (nicht nur Geschlechterquoten, gibt da auch regionlale Quoten) aber nicht ist. Zusätzlich sollen die Bildungseinrichtungen dazu verpflichtet werden, gleichgestellt die Wirklichkeit (nicht abzubilden - sondern vorzugaukeln). Da muss dann - nach EU Vorstellungen - in den Schulbüchern, die Hälfte Feuerwehrfrauen sein und eben zur Hälfte Krankenpfleger - statt Schwestern. Weil es eben nicht darum geht, in den Schulbüchern die Wirklichkeit abzubilden sondern darum, Kontrolle über die Wahrnehmung der Wirklichkeit zu erlangen. Was das in den Kinderhirnen ausrichtet, werden wir dann in einigen Jahren sehen.

Montag, 22. Juni 2015

Stadtradeln für Lautern beginnt am 30.06.2015

Auch in diesem Jahr gibt es wieder in Kaiserslautern und bundesweit bei vielen hundert Kommunen, die Aktion stadtradeln. In den letzten Jahren wurde mein Enthusiasmus - ich gebe es zu - häufig durch schlechtes Wetter und Faulheit begrenzt. Aber es ist ein schöner Anlass, wieder an das Fahrrad als Verkehrsmittel zu denken. Man kann sich - wie jedes Jahr - verschiedenen Teams in der Kommune anschließen. Wir radeln wieder für unsere Lauterstrom Energiegenossenschaft.

Sonntag, 21. Juni 2015

Gebäudeenergieverbrauch checken und Maßnahmen mit Kosten aufgezeigt bekommen

Manches Mal kommen ja auch aus Ministerien sinnvolle Maßnahmen und Informationen, die sich nicht allein darin ergänzen, den Minster oder die Ministerin in Hochglanz darzustellen. Mit dem Modernisierungscheck kann man die Heizenergie des Hauses überprüfen und Maßnahmen vorschlagen lassen. Die werden sogar mit den zu erwartenden Kosten und den Einsparungen angezeigt. Wie eine kleine Energieberatung online. Wobei es - finde ich mehr ist - als nur eine kleine Energieberatung. Man sollte sich aber ein bisschen Zeit für den umfangreichen Fragebogen nehmen und den aktuellen Heizenergieverbrauch der letzten Jahre bei der Hand haben. Außerdem werden auch solche Daten, wie alter des Heizkessels, Hersteller, Nennleistung etc. abgefragt. Zumindest die grundlegenden Daten habe ich schon dadurch, dass ich regelmäßig, wenn auch in unregelmäßigen Abständen, meine Zählerstände im Energiesparkonto eintrage.

Samstag, 20. Juni 2015

Energiespar-App - EcoGator

Einen Teil der Energie könnte man natürlich einsparen, indem man nicht so oft Smartpbone und Tablets benutzt ;) EcoGator ist eine App, die durch den Dschungel der Energielabels bei Haushaltsgeräten führt. Es gibt außerdem praktische Energiespartipps für Zuhause und eine "Ampel" Bewertung der verschiedenen elektronischen Helferlein.

Ich freue mich über mehr als 50.000 Besucher

Danke an alle, die hier mitlesen.
Laut der Zugriffsstatistik von blogger habe ich gestern die 50.000 Besucher Marke "geknackt". Gut - es werden dabei auch einige Roboter mitgezählt werden. Ich freue mich aber trotzdem darüber!

Freitag, 19. Juni 2015

Politischen Darwinismus gibt es anscheinend nicht

Beim survival of the fittest Politiker hätten, die wohl keine gute Chancen. Das ist keine Satire oder Comedy. Es hüpft nicht am Ende, wie der grüne Frosch rechts, auch noch Oliver Kalkofe ins Bild.
Das ist die Selbstdarstellung der drei Abgeordneten aus dem EU Parlament. Da freut sich doch der Steuerzahler. Und das Schlimmste für die armen Abgeordneten ist noch, dass sie sich mit den Meinungen, die sie nicht teilen, auseinandersetzen müssen.
Bei den Parteitagen ist das ganz anders. Da sagt die Spitze, wie abgestimmt wird, und so wird es gemacht. Basta!
Wobei Letzteres sicher kein Phänomen ist, das allein auf die Grünen zutrifft.
Merke: Man muss nicht in der CDU sein, um sich zu blamieren- das schaffen die Grünen auch.




Donnerstag, 18. Juni 2015

Die Plastikflasche, die leuchtet

Ich habe hier oder im alten Goodnews-Blog schon einmal über eine Idee geschrieben, bei der durch eine mit Wasser gefüllte Plastikflasche, die das Licht in einer Hütte besser verteilt wird. Die Entwickler von Suli haben nun diese Idee mit Solarenergie verbunden und sammeln via indiegogo Geld für die Kampagne:


Das Solarmodul kann auf eine Plastikflasche geschraubt werden und so die bessere Verteilung des Lichts durch die Flüssigkeit nutzen. Eine einfache Idee, die ich aber in dieser Verbindung vorher nicht kannte. Allerdings kommen mir die 39 Dollar Early Bird Preis doch ziemlich hoch vor - etwa im Vergleich zur Little-Sun, die ja ein ähnliches Konzept ist, wenn auch ohne die Flaschenaufschraubfunktion.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Kopftuchtheater in Neukölln

Es ist still geworden, um den Kopftuchstreit und die Einstellung einer Referendarin im Bezirksamt Neukölln. Mit Recht, denn eine persönliche Betroffenheit hat es nie gegeben. Wie der TAGESSPIEGEL nun berichtet, war es wohl alles ein großes Theater, eine Art Berliner Komödienstadel, mit dem die betroffene Referendarin wahrscheinlich eine politische Karriere vorbereitet. Sie hatte schon vorher eine feste Jobzusage in der Senatsverwaltung und wollte halt ein bisschen Wallung machen und in die Presse kommen, etc.  - Die letzten Einschätzungen stammen von mir, nicht vom tagesspiegel.

Dienstag, 16. Juni 2015

Realistischer Spritverbrauch - nicht nur ein Problem für den Kunden

Habt Ihr jemals schon einmal ein Auto gehabt, das auch nur ein einziges Mal, so wenig Sprit verbraucht hat, wie nach der Herstellerangabe angegeben?
Ich nicht! Und ich bin jemand, der sich wirklich Mühe gibt (der Umwelt und dem Geldbeutel zu Liebe) energiesparend zu fahren. Eigentlich haben wir uns an diese Falschangaben Angaben, die nur unter optimalen Bedingungen im Prüflabor vielleicht einmal erreicht wurden schon gewöhnt. In den USA übrigens, zahlen die Hersteller Strafen, wenn die Angaben von den realistischen Verbräuchen abweichen. Aber - dank guter Lobbyarbeit - wird es in Deutschland dazu nicht kommen. Es sind ja noch ein paar automobilnahe Posten zu vergeben, für die Zeit nach der politischen Karriere.
Neben dem Kunden trifft der höhere Verbrauch aber auch den Staat, da sich die Kfz-Steuer nach dem Co2 Ausstoß berechnet. Darauf bin ich erst durch den Artikel im FOCUS gestoßen.

Montag, 15. Juni 2015

Bedingungsloses Grundeinkommen ausprobiert

Gerade habe ich bei ntv.de gelesen, dass eine Art von bedingungslosem Grundeinkommen im letzten Jahrhundert in Kanada ausprobiert wurde und zwar immerhin in einer Gemeinde von 1000 Einwohnern. Die Ergebnisse waren insgesamt positiv. Ob das auf größere Einheiten übertragbar ist, ist eine andere Frage.
Ich selbst habe ja den Eindruck, dass - ganz nach der Bedürfnispyramide - nach den Grundbedürfnissen, Essen, Trinken, Schlafen, Dach-über-dem-Kopf, Sicherheit an oberster Priorität steht. Hier hat die Hartz IV Gesetzgebung viel Unheil angerichtet, das nun ein wenig durch den endlich eingeführten Mindestlohn abgemildert wurde.

Sonntag, 14. Juni 2015

Plug and Play Solaranlage Crowdfunding

Nachdem ich hier schon mehrfach über diese einfache Art der Stromerzeugung zum Eigenverbrauch auch für Mieter berichtet habe, darf ein Hinweis auf die 1000 mal 1000 Crowdfunding Aktion für das Mini-Solarkraftwerk Simon nicht fehlen.
Es wird auch im letzten Greenpeace-Energy Magazin darüber berichtet. Allerdings fehlen weder bei dem Greenpeace Bericht noch auf der Crowdfunding Seite selbst, Hinweise darauf, dass die Zulässigkeit in Deutschland (anders als in den Niederlanden und der Schweiz) wohl rechtlich zweifelhaft ist. Außerdem ist das System, um gleich den nächsten Kritikpunkt anzuführen, für die Leistung relativ teuer. Die Plug and Play PV Systeme gibt es von anderen Herstellern schon lange. Da ist also nicht so wirklich innovatives in dem Simon drin - oder ich habe nicht herausgefunden, was es ist.
Dennoch halte ich die Sache für unterstützenswert, denn alles, was die Idee der Minikraftwerke für die Steckdose voranbringt (dezentral, auch für Mieter, sensibilisiert für den eigenen Stromverbrauch) ist ein Fortschritt. Wenn ein großer Player wie Greenpeace sich hinter die Entwicklung stellt, dann würden die europarechtlichen Vorgaben einer einfachen unbürokratischen Kleineinspeisung ins Stromnetz (wobei es nahezu 100 % das eigen Hausnetz ist) vielleicht auch in Deutschland umgesetzt. Es bräuche nur eine Klarstellung, dass bis zu beispielsweise 600 Wp wie in den Niederlanden die Steckdoseneinspeisung erlaubt und lediglich eine kurze Meldung an den Versorgungsnetzbetreiber (aber keine Genehmigung) erforderlich ist.

Samstag, 13. Juni 2015

Hörspielcommunity Kaiserslautern - heute bei der langen Nacht der Kultur

Ihr findet die Hörspielcommunity Kaiserslautern heute im Rahmen der langen Nacht der Kultur ab 19:00 Uhr im Wadgasserhof. Es wird auch eine Ursendung meines Hörspiels über die Cholera-Epedemie in Hamburg geben!

  • Alexander Benra: "Die Cholera" Sprecher Alexander Benra, Jörg Hartmann, Angela Benra, Rainer Spies, Luisa Benra, Philipp Benra Technik: Alexander Benra
  • Kurt Tucholsky: "In der Hotelhalle" Sprecher: Georg Emme und Andreas Werle-Rutter, Technik: Monika Rahm
  • Kurt Tucholsky: "Ein Ehepaar erzählt einen Witz" Sprecher: Monika Rahm Emme und Andreas Werle-Rutter, Technik: Monika Rahm
  • Kurt Tucholsky: "Ich rufe vor eins noch mal an –!" Sprecher/Technik: Ulrike Annecke
  • Erich Kästner: "Ansprache einer Bardame" Sprecher/Technik: Monika Rahm
  • Volkslied aus Kroatien in dalmatinischem Dialekt: "Gestern Abend ginge ich an deinen Hof vobei" Übersetzung von Z.F. Ilaniċ Sprecher/Technik: Z.F. Ilaniċ
  • Franziska zu Reventlow: „Amouresken/ Von Paul zu Pedro“ Sprecher/Technik: Monika Rahm

Vielleicht sehen wir uns dort!

Freitag, 12. Juni 2015

Westpfalz kreativ Webseite

Am Mittwoch Abend war der erste Kaiserslauterer Kreativstammtisch. Sehr interessant einmal richtige Künstler zu treffen. Ich habe da immer das Gefühl, dass ich ein bisschen fehl am Platze bin. Es war aber sehr interessant und spannend und soll eine regelmäßige Einrichtung werden. Ich habe dadurch auch die Webseite Westpfalz-Kreativ kennen gelernt. Dort können Kreative aus der Region sich vernetzen und Veranstaltungen eintragen.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Beleuchtung durch Gravitation

Bei Indiegogo - der Crowdfunding Plattform - läuft zur Zeit eine Aktion für ein Gravity Light. Es handelt sich um eine LED Leuchte, die ihre Energie daraus zieht, dass ein Gewicht langsam zu Boden sinkt. Wir kennen das von den alten Uhren - gleiches System nur zur Stromerzeugung. Uns ist hier kaum bewusst, wieviele Menschen keinen Zugang zu elektrischem Strom haben, was insbesondere die Erziehung beeinträchtigt, weil nach Sonnenuntergang von den Schulkindern nicht mehr gelernt werden kann, es sei denn, es werden Kerosinleuchten eingesetzt, die Dämpfe absondern, brandgefährlich sind und regelmäßig Geld kosten. Hier ist die Kampagne bei Indiegogo:


Über die Little-Sun Solarlichter, die sich von der Sonnenenergieseite diesem Problem widmen, habe ich schon berichtet. Unsere Little-Sun zuhause ist übrigens die einzige "Taschenlampe" die zuverlässig immer funktioniert und das Umhängen mit dem Bändchen hilft die Hände frei zu halten.

Mittwoch, 10. Juni 2015

The Mothley Fool - ein bisschen wie Mr. Moneymustache auf Deutsch

Mr. Moneymustache habe ich rechts schon verlinkt. Eine Webseite, die sich auf unterhaltsame Weise mit Investment, aber auch darüberhinaus mit frugalem Lebensstil und - ganz hoch gehängt - stoischer Lebensphilosophie beschäftigt. Sie ist allerdings auf Englisch.
Mothley Fool ist eine Seite auf Deutsch, auch wenn es ein amerikanisches Original gibt. Die deckt den Investmentteil auf unterhaltsame Weise ab, gibt Investmenttipps etc. Einige Zeit war es ja schwer an der Börse Geld zu verlieren. Seit einigen Monaten ist das anders geworden und da ist Information schon wichtig. Die Stopp-Loss Limits haben bei mir gegriffen und das meiste ist schon verkauft. Nach meiner - unprofessionellen - Laieneinschätzung lohnt sich erst im Herbst wieder ein Einstieg in den Aktienmarkt. Bis dorhin haben wir den Grexit. Dessen Auswirkungen sollten abgewortet werden. Oder es wird weitergewurschtelt und das alleralleralleroberletzte Rettungspaket noch einmal ein paar Monate den Grexit herausschieben - dann sollten auch diese Auswirkungen abgewartet werden.

Dienstag, 9. Juni 2015

"Grundrecht" auf Barzahlung - und die GEZ

Ein Grundrecht ist es zwar nicht, obwohl es ein Stück gelebte (und "überwachungsfreie") Freiheit ist. Genauso wichtig fände ich ein Grundrecht auf nicht digitalen Zugang zu allen Behörden und lebenswichtigen Einrichtungen.
Wie ich darauf komme?
Nun im HANDELSBLATT ist ein Artikel von Norbert Häring und der hat sich geärgert, dass die GEZ nur per Überweisung oder per Einzugsermächtigung zahlbar ist. Dabei schreibt das Bundesbankgesetz vor, dass Barzahlung eineingeschränktes Zahlungsmittel ist. Er hat also einfach naiv gefragt, wo und wie er denn die Gebühr bar einzahlen kann. Die Rundfunkstaatsverträge liegen als Normen unter dem Bundesbankgesetz, können also nicht eine vom Bundesbankgesetz abweichende Zahlungsweise vorweisen. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.


In einem ganz anderen Feld haben wir Ähnliches. Die "Illegalität" von Plug-and-Play Minisolaranlagen wird teilweise auch damit begründet, dass sie der Anschluss VDE Richtlinien (also Normsetzungen eines privaten Vereins von Ingenieuren!) nicht entsprechen.


Ich befürchte aber, dass wahrscheinlich das Bundesbankgesetz in Vorbereitung der Überwachung der Bürger und evtl. Enteignungen zur Lösung der Staatsschulden, geändert wird. Das geht vielleicht - wenn gerade andere Dinge im Focus der öffentlichen Meinung sind - geräuschlos über die Bühne, denn dafür interessiert sich normalerweise kein Mensch.
Ich bin übrigens jemand, der den öffentlichen Rundfunk schätzt. Allein das Hörfunkprogramm des Deutschlandfunks ist mir die Gebühren wert.

Montag, 8. Juni 2015

Noch einmal überlegen bei der nächsten Spende für die Welthungerhilfe

Ich habe auch schon für die Welthungerhilfe gespendet. Beim nächsten Mal überlege ich mir das doch noch einmal. Grund ist ein Artikel in der taz (der taz wohlgemerkt, nicht BILD oder WELT), in dem über bezahlte Demonstranten/Schauspieler für den G7 Gipfel geschrieben wird. 3.000 Euro hat es gekostet, dass dunkelhäutige Schauspieler ausgebeutete Kleinbauern mimen. Sicher ist es eine Form von Werbung, wie es bei Plakaten auch der Fall ist und dennoch finde ich es - ja ich weiß nicht genau - verwerflich? oder einfach nur kindisch?`
Unser Plan-Patenkind "kostet" 300 Euro im Jahr. Das heißt es hätte ein Kind 10 Jahre lang mit den Kosten des Welthungerhilfe-G7-Kasperletheater versorgt werden können.

Sonntag, 7. Juni 2015

Gruselige Zukunft

Damit meine ich einmal nicht, dass wir uns von den Griechen wieder einmal an der Nase herumführen lassen und natürlich wieder bezahlen werden oder - hundert Jahre nach dem Beginn des ersten Weltkriegs - eifrig in Europa gezündelt wird und auch unsere Politiker keine Deeskalation betreiben. Habe gerade das Follet Buch "Sturz der Titanen" gelesen und finde die Parallelen erschreckend
.
Auch damals wollte - zumindest nach dem Buch - keiner einen Krieg, aber auch niemand nachgeben und den "starken Mann" zu markieren und auf Konfrontation zu setzen schien den Politiker sinnvoller als alles zu versuchen, was zu einem friedlicheren Europa führen kann.

 Nein - dieses Mal meine ich es technologisch. Einerseits finde ich es zwar faszinierend, was technisch möglich ist und kann auch den Reiz verstehen, der sich für die Entwickler dahinter versteckt, aber die Bewegungen des Roboterhunds (oder soll es eine Raubkatze sein) sind einfach gruselig. Was im Terminator noch Filmtrick war, wird langsam Wirklichkeit:

Samstag, 6. Juni 2015

Solar2go entdeckt

Da beschäftige ich mich seit Jahren mit den Plug-and-Play Steckdosen Solaranlagen und mir war das Solar2go Blog bisher entgangen. Deshalb hier einen Link zu jemanden, der mit dem Durchsetzen einer dezentralen solaren Energieversorgung, die auch von Mietern realisert werden kann, wirklich ernst macht. Es werden noch Mitstreiter gesucht, die ihren Netzbetreibern Beine machen und eine solche Balkonsolaranlage anmelden. Es gibt - neben dem Argument, dass ich in meinem eigenen Hausnetz machen kann was ich will, und der europarechtlichen Komponenten, dass solche Anlagen etwa in den Niederlanden bis 600 W erlaubt sind (in der Schweiz auch, aber keine EU)- kaum technische Gründe, die dagegen sprechen. Es ist auch auffallend, dass ich von noch keinem Urteil gelesen habe, in dem der Betrieb der Plug-and-play Anlagen verboten wurde. Ich vermute, dass die Netzbetreiber befürchten einen solchen Prozess zu verlieren und dann wäre ein Präzedenzfall geschaffen. Da ist es besser, rechtliche und technische Unsicherheit zu schüren.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Wunderlist - Arbeiten mit Listen

Auf die Wunderlist-App bin ich über eine Bericht aufmerksam geworden, in dem mitgeteilt wurde, dass das deutsche Startup dahinter evtentuell von Microsoft für einen dreistelligen Millionenbetrag übernommen wird. Es gibt ja viele Apps mit To-Do-Listen, aber irgendwie spricht mich (wie Millionen anderer auch) die Gestaltung und Bedienung der Wunderlist an. Sie ist einfach und aus sich heraus verständlich, Die Synchronisierung klappt schnell und problemlos. Wenn zwei Eltern einkaufen gehen, können sie die gemeinsame Einkaufsliste verwalten, nicht nur Sachen dazu schreiben sondern auch als erledigt herausnehmen. Sicher kann man so etwas auch über WhatsApp machen, aber das ist dann doch bequemer. Ein Manko für mich sind allerdings die Berechtigungen, die die App verlangt und die ich nicht unbedingt mit den Funktionen in Zusammenhang sehe und die Größe von rund 20 MB für die Android-Version. Eigentlich müsste eine einfache To-Do-Liste doch platzsparender zu Programmieren sein. Aber insgesamt ist es wirklich eine schöne, nützliche und empfehlenswerte App!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Virtueller Rundgang durch die Son Doong Höhle

Es lohnt sich immer mal auf der Seite von National Geographic vorbeizuschauen. Es gibt dort immer einige Schönheiten der Erde zu entdecken. Hier ein Rundgang durch eine (oder die ?) größte Höhle der Welt.

Dienstag, 2. Juni 2015

Ein Traum der Überwachungsfanatiker - die Abschaffung des Bargelds

Die Schlinge wird enger - das Netz wird dichter. Passend zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung, wird über die Abschaffung des Bargelds diskutiert. Es wird ohnehin schon viel mit Kreditkarte und paypack-Punkten bezahtl, das Smartphone eingeschaltet gelassen und so die Ortung ermöglicht. Aber ich habe die Möglichkeit, das Handy auszuschalten und bar zu bezahlen. Wenn ich dazu noch nicht über Autobahnen fahre, kann ich mich auf einmal sogar einigermaßen unkontrolliert bewegen. Schlimme Sache so etwas. Es wird ja schon so viel - praktisch zwangsweise - auf Online umgestellt, dass ich denke, wir bräuchten ein Grundrecht auf nichtdigitale Kommunikation zumindest mit Behörden und Ämtern. Als Grund für die Abschaffung des Bargelds wird der Kampf gegen Korruption vorgeschoben und gegen Drogenhandel. Große Summen in bar sind ja ohnehin schon meldepflichtig und fallen auf. Wer etwas gegen Drogenhandel tun will und diesen Geschäftszweig wirklich schädigen will, der erlaube den Eigenanbau von Haschisch und schon sind der Branche Millionen entzogen. Das gesellschaftliche (nicht private) Problem beim Drogenkonsum ist ja nicht, dass die Leute sich gesundheitlich schädigen. Das tun sie mit Alkohol, Tabak, Medikameten, gefährlichen Sportarten, Diätmitteln, etc. auch. Die Probleme sind Beschaffungskriminalität und das Geld das in dem Bereich verdient wird und damit Macht verschafft. Wenn alles ohne Bargeld und über Konten abgewickelt würde, sind die Menschen wirklich gläsern. Da waren die Volksbefragungsbögen (die älteren werden sich noch an die damalige Diskussion und Demonstrationen erinnern) Pipifax dagegen. Weiterhin frage ich mich, ob die Diskussion über die Abschaffung des Bargelds nur zufällig mit der Schuldenkrise zusammenfällt. Jedem ist klar, dass die Staatsschulden (nicht nur in Griechenland) nicht zurück gezahlt werden können. In Zypern wurde es im Kleinen schon einmal durchexerziert, als man Guthaben über 100.000 Euro einfach kappte. Die Griechen heben zur Zeit massenhaft Geld ab und horten es als Bargeld, weil sie erwarten, dass bei ihnen etwas ähnliches passieren wird. Bei uns läuft es zur Zeit noch im Wege der langsamen Enteignung durch niedrigste Guthabenzinsen. Aber eine Vermögensssteuer wird vielleicht doch irgendwann eingeführt. Davon ausgenommen oder durch sehr große Freibeträge geschützt: Betriebsvermögen und der Grundbesitz, so wir wir das bei der Erbschaftssteuer schon einmal hatten. Ohne Bargeld könnte das Gelddepot unter der Matraze als Anlagealternative, die das Geld vor staatlichem Zugriff schützt, entfallen.

Montag, 1. Juni 2015

Furchtbar: Es gibt ein Vertrauens-Pay-Gap

Eine Studie will herausgefunden haben, dass vertrauensselige Menschen ein höheres Einkommen haben als misstrauische Menschen. Es könnte natürlich auch umgekehrt sein, dass Menschen, die in sozial gesicherter Position sind, weniger misstrauisch sind als diejenigen, die auf jeden Cent achten müssen. Jetzt muss die Politik entscheiden, ob dieses Paygap hinzunehmen ist oder vielleicht mit einer Verordnung den Arbeitgeber ein paar zusätzliche Statistiken aufgegeben werden könnten, die dieses himmelschreiende Unrecht, das selbstverständllich auf bewusster Diskriminierung beruhen muss, beseitigen. Es könnten sicher auch noch ein paar Stellen geschaffen werden, die sich mit dem Problem (Trust-Pay-Gap-Beauftragte) beschäftigen.