Samstag, 28. Februar 2015

Alles im Eimer!

Normalerweise ist das ein Ausdruck für etwas Schlechtes. Hier heißt es etwas Gutes. Aber zunächst die Vorgeschichte. Im Laufe des letzten Jahres habe ich davon gelesen, dass man Kartoffeln in einem Eimer oder Sack anbauen kann. Das könnte ich auch einmal probieren, dachte ich mir. Zunächst natürlich ein paar Videos angeschaut zB dieses hier:



Dann ging es ans Werk. Es waren noch ein paar Bio-Kartoffeln aus dem Aldi übrig, die ohnehin gekeimt hatten und nicht mehr zum Essen zu gebrauchen waren. Die habe ich in einen 10 Liter Haushaltseimer gesteckt, unten ein Loch rein, Erde drauf und immer schön gegossen und Erde nachgefüllt. Es ist ordentlich Kraut gewachsen. Dann hat es ziemlich geregnet, der Eimer ist ein paar Mal umgefallen und ich habe ihn schlicht vergessen. Bis ich heute im Garten war. Es war ja schönes Wetter und dort Sachen zurückgeschnitten haben. Da stand der Eimer und ich habe mir gedacht, dass ich den nun in die Biotonne ausleeren muss, weil bestimmt alles vergammelt und verfault ist. Überhaupt nicht! Gut - fünf bis sechs Kartoffeln waren wabbelig (immerhin den ganzen Winter draußen). Aber es war noch eine ganze Menge von festen Kartoffeln drin. Manche so groß, wie man sie aus dem Laden kennt. Die meisten ein bisschen kleiner, etwa Tischtennisballgröße. Das waren ziemlich viele. Ich habe die "Ernte" gewogen. Immerhin waren das 557 Gramm Kartoffeln aus einem 10 Liter Eimer. Hätte ich im Herbst geernte, wäre noch einiges dazu gekommen - manche waren eben doch vergammelt. Mittlerweile habe ich eine auch schon einmal als Pellkartoffel gekostet. Schmeckt prima! Bio aus dem eigenen Garten!

Freitag, 27. Februar 2015

Griechenland Prophet

Ich betätige mich einmal als Prophet in Sachen Griechenland-Krise.


Vorausgesetzt das jetzige Hilfspaket kommt, denn das könnte fraglich sein, weil die Slowenen wohl (als selbst eher "armes Land" anders als Deutschland) langsam die Lust verlieren, dann wird es im Juni 2015 das nächste Paket für Griechenland geben.


Die Begründung die uns dann serviert wird, wird in etwa lauten:


  • Keiner hat erwartet, dass die neue Regierung innerhalb von vier Monaten eine funktionierende Verwaltung aufbauen kann.
  • Während die Griechen vor der Wahl im Februar noch das Steuerzahlen nahezu eingestellt haben (wohl um der neuen Regierung einen "guten Start" zu ermöglichen), zahlen sie jetzt wieder ein bisschen mehr Steuern.
  • Man wird sagen, dass gute Ansätze vorhanden sind, die unterstützt anstatt abgewürgt werden.
  • Dann muss nur noch eine Yacht öffentlichkeitswirksam beschlagnahmt werden, um Steuerschulden zu begleichen, und damit wird gezeigt, dass nun endlich wirklich ernst gemacht wird.
  • Wir werden wieder als Nazis beschimpft werden, die gebührenfinanzierte heute-show erzählt uns, dass die Griechen es alles richtig machen und Merkel und Schäuble alles falsch machen.


Am Ende wird auch das Juni 2015 Hilfspaket dann abgenickt werden.

Donnerstag, 26. Februar 2015

540 Millionen Schritte

Mit dem kleinen Taschenrechner zuhause konnte ich die Zahl erst einmal nicht ausrechnen. Das dürfte ungefähr und gerundet die Anzahl der Schritte bis zum Mond sein. 380.000 km durch etwa 70 cm je Schritt. Das wären eigentlich ein paar mehr, aber im Schnitt dürften Erwachsene auch eine Schrittlänge von etwas mehr als 70 cm haben. Allein ist das nicht zu Erreichen, aber vielleicht in einer Gruppe. Ich bin jedenfalls gespannt, wer sich mir anschließt auf dem Weg zum Mond.. Als "kleinen" Zwischenschritt könnten wir erst einmal um die Erde laufen, das wären (lt. Wikipedia) 40047 km oder ungefähr 57 Mio Schritte.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Lebendimpfstoffe schützen auch vor anderen Infektionskrankheiten

Heute Morgen kam diese Erkenntnis in SWR2 Wissen. Im Moment wird ohnehin wieder mehr über Impfungen diskutiert. Ich bin ohnehin ein "Impffan". Was ich mir so laienhaft zusammengereimt habe, nämlich dass eine Impfung das Immunsystem ohnehin stärkt und zwar auch gegen andere Krankheiten, scheint sich nach den Erfahrungen die (lt. des SWR Berichtes) zu bestätigen.

Montag, 23. Februar 2015

Imkerei - seit Jahrhunderten ziemlich unverändert

... und doch tut sich etwas Neues. Nicht nur, dass immer mehr Menschen die Honighaltung in der Großstadt entdecken (neudeutsch urban beekeeping), nein, es gibt auch technischen Neuerungen, die die Honigernte einfacher machen können.
Über 1,5 Mio US $ wurden schon auf dem Portal indiegogo für die besondere Wabenkonstruktion gesammelt, die es ermöglicht den Honig aus dem Bienenstock per Schlauch zu zapfen. Hier ist das Video dazu:

Sonntag, 22. Februar 2015

Erfahrungen mit dem iBody-Tracker Fitness-Armband

Ich habe ja versprochen, dass ich einen ausführlichen Bericht, über die Erfahrungen mit meinem Fitness-Armband verfassen werde und hier ist er. Ein Problem ist dabei, dass das Produkt, wohl unter verschiedenen Namen vertrieben wird. Ich habe mittlerweile ein weiteres für den Sohnemann gekauft und das lief unter einem anderen Namen. Gemeinsam ist allen, dass man für die volle Nutzung der Funktionen auf der Webseite 9ibody anmelden muss. Hierin auch schon einer der Schwachpunkte. Die Webseite gibt es in Englisch und auf - ich denke, dass es Japanisch ist. Wer also nicht gut Englisch kann, könnte ab und zu auf Probleme stoßen. Die Datenübertragung erfolgt über USB, das gleichzeitig auch zum Laden genutzt wird. Die entsprechende Software lässt sich auch auf der o.g. Webseite herunterladen. Bei Windows 8.1. funktionierte es gleich, auf dem Windows 7 Rechner musste noch ein Treiber von der Webseite geladen werden. Darauf wurde bei dem ersten Versuch der Verbindungsherstellung zwischen dem Fitnessarmband und dem PC dann hingewiesen (mit dem entsprechenden Link). Nach der entsprechenden Registrierung kann man einen Avatar hochladen, wobei da die englischen Beschreibung fehlt und man raten muss, was der Upload Knopf ist. Daneben gibt es noch die grundlegenden Daten, wie Alter, Größe und Gewicht einzugeben. Dafür bekommen wir dann den BMI ausgerechnet (auf die bessere Maßzahl, den ABSI ist man noch nicht eingerichtet). Das liest sich jetzt relativ kompliziert, ist es aber eigentlich nicht.

Das Armband selbst ist aus für mich angenehmem verstellbaren Gummi. Die eigentliche Technik steckt in einem etwa zwei Fingernägel großen Display mit einem Knopf an der Oberseite. Einmal Drücken - Uhrzeit und Datum, zweites Drücken - Schrittzahl, drittes Drücken - Entfernung, viertes Drücken - Kalorienanzahl. Wie genau misst das Gerät? Kurz gesagt: Ziemlich genau, was die Schritte angeht. Im normalen Laufen ist keine Abweichung zwischen gezählten Schritten und angezeigten Schritten. Etwas anders ist es bei kleineren Bewegungen im Alltag. Das Armband scheint so eingestellt zu sein, dass Bewegungen unter 10 Sekunden nicht gezählt werden. Wenn ich also nur im Büro aufstehe, einen Schritt zum Mülleimer mache, und mich wieder hinsetze, wird das nicht gezählt. Gehe ich auf die Toilette über den Flur, wird das gezählt und zwar dann ab dem ersten Schritt. Ich finde das vollkommen in Ordnung.

Die Entfernung ist natürlich nur geschätzt, aber das ist bei allen Schrittzählern so, die nicht über GPS arbeiten. Bei den Kalorien habe ich einen Test gemacht, ob die Anstrengung in irgendeiner Weise mitgezählt wird. Das wird sie erstaunlicherweise. Im "Spaziergangmodus" ergaben 100 Schritte 4,3 kcal, beim strammen Marschieren 5,1 kcal und beim Joggen über 6 kcal.

Die Schlafüberwachung Ich trage das Teil mittlerweile Tag und Nacht. Dadurch wird mein Schlaf mitüberwacht. Beim Zubettgehen wird der Knopf drei Sekundenlang gedrückt. Es erscheint ein Symbol eines Männchens mit einem Pfeil zum Mond (als Zeichen, dass nun geschlafen wird). Morgens beim Aufstehen das Gleiche umgekehrt. Es ist interessant die einzelnen Schlafphasen zu sehen. Es hat mich überrascht, wie deutlich das bei einem doch eher einfachen Gerät zu erkennen ist. Schlafenphasen in völliger Ruhe, dann etwas Aktivität und dann wieder Tiefschlafphasen, die gegen Morgen kürzer werden und schon (bei mir) ab 5 Uhr in langsame Aktivitäten übergehen.

Ablesbarkeit In Innenräumen und wenn es draußen nicht zu hell ist, ist das Display sehr gut ablesbar. Bei Sonnenschein kaum.

Akkulaufzeit Das ist eine absolut positive Überraschung. Es stand in der Beschreibung - glaube ich - eine Laufzeit von einer Woche. Am Anfang habe ich das Teil einmal voll aufgeladen und danach nur zur Datenübertragung an den Rechner gehängt. Das ist nun mehr als zwei Wochen her. Die Akkuanzeige zeigt überhaupt keine Entladung an! Fazit: Eine preiswerte Alternative zu den teuren Fitness-Armbändern, die mich im Moment sehr motiviert mich mehr zu bewegen. Zusammen sind wir vielleicht noch motivierter. Deshalb: Falls ihr euch für das Armband entscheidet, würde ich mich freuen, wenn ihr bei 9ibody.com die Gruppe "Walk-to-the-moon". Einfach den Suchbegriff "Moon" bei der Suche der Gruppen eingeben.
Zusammen müssten die lächerlichen 380.000 km doch zu schaffen sein!

 

Hier noch ein kleines Video mit dem sog. "Unboxing":




Nachtrag von Mai 2015:
Mit dem Tracker an sich bin ich nach wie vor zufrieden. Allerdings ist ein dickes MINUS zu vermerken. Das Armband fühlt sich zwar gut an, es ist aber so eine Schlaufe dabei, die sehr dünn und beim Sohnemann auch prompt gerissen ist. Wir haben nun etwas gebastelt und geklebt, womit das Armband erst einmal weitergetragen werden kann. Ich dachte, ich kaufe mir einen Ersatzband - oder Sicherheitshalber gleich zwei oder drei. Es gibt zwar Ersatzbänder für viele Fitnesstracker aber keinen der für das ibody Dings angeboten wird. Die Webseite von ibody habe ich gefragt und bekam zur Antwort, dass sie nur für die Software zuständig sind. Der Verkäufer (s.o. die Amazon Links) sitzt in England und sagt "tut mir leid", er hat aber keinen Ersatz. Die Armbänder sehen ähnlich aus wie die von xioami oder xiaomi, eigentlich sehen sie sogar genauso aus. Ich habe also einen Anbieter von Ersatzarmbändern für xiaomi Tracker gefragt und bekam von dort die kurze Antwort "nein" die passen nicht für den ibody Tracker. Es könnte natürlich auch sein, dass er nicht weiter nachgedacht oder nachgeforscht hat und deshalb die sichere Antwort gewählt hat. Auch wenn das Teil insgesamt nicht teuer ist, möchte ich nicht, bei unreparierbarem Defekt an dem Armband, das komplette Teil neu kaufen. Das wäre mittleweile ein Punkt mich für einen anderen Tracker zu entscheiden, bei dem es eben auch die Möglichkeit von Ersatzarmbändern gibt.
Falls jemand eine Quelle für Ersatzarmbänder für den ibody Tracker hat, gerne hier einen Kommentar überlassen.

Samstag, 21. Februar 2015

Balsam für die Seele von Teenagereltern

Eigentlich lebt die Komik von der Übertreibung, aber ist es so übertrieben?

Lars Reichow und der Jugendliche, der auf dem Sitzsack sitzt und - ja sonst macht er eigentlich nichts und das ist das Problem (der Eltern, nicht des Teenagers).

Freitag, 20. Februar 2015

Minderheitenschutz ist der Schlüssel

Wir erleben einen schmerzvollen Prozess der Neuziehung von Grenzen in Europa. Das ist schon einige Jahre der Fall. Die Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Zerfall Jugoslawiens sind schon fast in Vergessenheit geraten. Nun zerfällt die Ukraine. Dabei haben wir auch Beispiele, in denen es gelungen ist, Staatsgrenzen aufzuheben. Denken wir an die deutschsprachige Minderheit in Belgien oder an die dänische Minderheit in Schleswig-Holstein. Es funktioniert, dass es denn Menschen relativ egal ist, welchen Pass sie haben, solange man sie leben lässt, wie sie es möchten und ihre Kultur und Sprache pflegen können. Ich weiß nicht, ob ich da russischer Propaganda aufgesessen bin, aber ich habe gelesen, dass das eben im Osten der Ukraine und auf der Krim nicht der Fall war. Die russischsprechende Bevölkerung war dort Anfeindungen ausgesetzt. Das rechtfertigt nun nicht, die ukraninische Bevölkerung zu vertreiben. Ein Erklärungsversuch ist etwas anderes als eine Entschuldigung, ich hoffe, dass ist meinen Lesern klar. Ich denke, dass das auch ein großer Unterschied zwischen der russischsprechenden Bevölkerung in der Ostukraine und den russischstämmigen Menschen etwa im Baltikum ist. Allerdings besteht immer die Gefahr, dass solche Auseinandersetzungen die Köpfe vernebeln und Menschen eben nach ihrer ethnischen Herkunft in Schubladen gesteckt werden. Die Aufgabe der NATO ist es - nach meiner Einschätzung - nicht der Ukraine zu helfen. Sie ist nicht NATO-Mitglied und für mich ist es nicht klar, wer in diesem Konflikt "die Guten" sind. Wenn das aber nicht klar ist, sollte man sich heraushalten und nur verhindern, dass andere Staaten angesteckt werden. Die Belieferung mit Waffen hilft da sicher nicht.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Revival für solarthermische Kraftwerke

Der enorme Preisverfall bei Photovoltaikanlagen hat dazu geführt, dass die solarthermische Anlagen ein wenig in Vergessenheit geraten sind. Dabei ist der Wärmemarkt deutlich größer (in kwh gesehen) als es der Strommarkt ist. Aber auch da gibt es ja das Problem, dass eben die Wärme dann gerade wenig gebraucht wird, wenn die Sonne am meisten scheint. Es gibt auch solarthermische Kraftwerke, mit denen Strom erzeugt werden kann. Diese haben den großen Vorteil, dass sie relativ träge auf Bewölkung reagieren. Während eine Wolke den Strom bei einer PV Anlage plötzlich abfällt, ist das bei einem solarthermischen Kraftwerk ein langsam abfallender Prozess, der die Netze belastet. Durch Wärmespeicher kann eben auch nach Sonnenuntergang noch weiter Strom erzeugt werden.


Mittwoch, 18. Februar 2015

Wie kommt an einen Hausausweis für den Bundestag?

Normalerweise ist das nicht so einfach. Einfach ist es allerdings dann, wenn man aus dem Motiv hingeht, die Abgeordneten zu beeinflussen. Als Lobbyist geht es relativ einfach, wie Abgeordnetenwatch herausgefunden hat. Gut - könnte man meinen. Die Abgeordneten sollen ja alle möglichen Interessengruppen bei Ihren Entscheidungen mit einbeziehen. Merkwürdig wird es nur, dass die Hausausweise für Lobbyisten im Geheimen vergeben wurden. Es soll schließlich das Wahlvolk nicht wirklich merken, wer denn da einflüstert.

Dienstag, 17. Februar 2015

Ein Braille-Printer aus LEGO

Ich liebe solche Geschichten! Als der junge Mann in dem Video feststellte, dass Drucker, die Braille-Schrift drucken, sehr teuer sind, machte er sich an die Arbeit und baute aus den LEGO Robotics Teilen einen preiswerten Drucker. Das brachte ihm sogar eine Einladung ins Weiße Haus ein - zu Recht!


Montag, 16. Februar 2015

Die Bürde Krebs

Heute war in der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ ein Artikel über "Tony the fridge". Das ist ein Mann, der Spenden für Krebskranke sammelt. Das tun viele. Es gibt auch einige, die dafür Spendenläufe machen. Weil die Briten immer ein bisschen exzentrisch sind, setzt er da noch eins drauf und rennt den Marathon (und auch längere Strecken) mit einem Kühlschrank (!) auf dem Rücken. Das ist zum einen ein besonderes Zeichen für die Bürde, die diese Krankheit den Menschen auferlegt und natürlich auch besonders medienwirksam und ich springe für eine gute Sache natürlich gerne auf diesen Zug auf. Hier geht es zur Webseite von Tony the Fridge.



Donnerstag, 12. Februar 2015

Kraftwerk in der Hosentasche

... und noch ein Startup. Es gibt Ideen, die - wenn man sie dann liest - eigentlich naheliegend waren und man sich ärgert nicht selbst darauf gekommen zu sein. Gut, mir fehlt auch das technische Verständnis die Sachen praktisch umzusetzen, aber die Idee hatte ich eben auch nicht. Irgendwelche Ladegeräte für Handy und Tablets werden haufenweise produziert und angeboten. Hier wird aber die Brennstoffzellentechnologie eingesetzt, um dann über Standard Feuerzeug-Gas die Energie zu erzeugen und das ist wirklich viel im Vergleich zu herkömmlichen Akkus. Eigentlich müsste das in größerem Maßstab auch für viele andere Anwendungen möglich sein. Im Moment wird noch Geld im Rahmen des Kickstarter-Projekts gesammelt.


Hier ist das Video dazu:



Mittwoch, 11. Februar 2015

Medizintechnik bei Companisto

Hier wieder ein neues Crowdfunding Projekt bei Companisto. Das Startup EBS mit seinem NEXT WAVE System. Mich interessiert es deshalb, da ich als Glaukom Patient auch potentieller Nutznießer der Technologie sein könnte.

Dienstag, 10. Februar 2015

Zitat - aus dem Zusammenhang gerissen!

Ein schönes (?) Beispiel, wie aus dem Zusammenhang gerissene Zitate, die eigene Meinung ins Gegenteil verkehren können. Und ein Beispiel dafür, dass man besser andere nur in Form der indirekten Rede zitieren sollte - sonst kommt es als eigene Meinung rüber.


Montag, 9. Februar 2015

Weißes Bild mit weißen Streifen

Es gibt solche Bilder, die werden gekauft - und zwar auch von Privatpersonen - und das Umfeld versteht nicht so gaaaanz, warum dafür Geld ausgegeben wurde. Das ist der Ausgangspunkt von Yasmin Rezas Dreipersonen-Theaterstück "Kunst". Über den Kauf eines solchen weißen Bilds mit weißen Streifen für 200.000 Euro geraten sich drei langjährige Freunde mit den für Dreierkonstellationen üblichen wechselnden Allianzen in die Haare. Das ist witzig, aber vor allem sehr spannend. Gestern Abend waren wir in einer Aufführung des Theaterstücks in der Pfalzgalerie Kaiserslautern und es hat sich wirklich gelohnt. Eine Galerie ist natürlich das richtige Ambiente für so ein Stück und - fast wie im Wohnzimmer - waren wir den Schauspielern ganz nah. Eine tolle Leistung mit - wie gesagt vielen Facetten - von lustig, herablassend, arrogant, albern, spielerisch bis agressiv haben Rainer Furch, Christian Higer und Stefan Kiefer da geboten. Unbedingt sehenswert! Es gibt noch weitere Vorstellungen 08., 15., 22. Februar, 01. und 08. März 2015 in der Pfalzgalerie Kaiserslautern. Kartenbestellungen und weitere Infos auf dieser Seite (man muss in die Mitte scrollen).

Samstag, 7. Februar 2015

ABSI statt BMI bei der Risikoermittlung

Der BMI ist zwar einfach zu errechnen, aber hinsichtlich des Risikos nur bedingt aussagekräftig. So haben zB sehr muskulöse Menschen, die eigentlich topfit sind, eventuell zwar kaum ein Gramm Fett im Körper aber einen hohen BMI. Dabei wissen wir, dass das Bauchfett das Problem ist. Es kommt also nicht allein darauf an, wieviel Fett im Körper ist sondern auch wo es sitzt. An diesem Punkt setzt der relativ neue ABSI an, der neben Körpergröße und Gewicht auch den Bauchumfang berücksichtigt. Hier habe ich einen Online-Rechner für ABSI verlinkt. Anders als BMI Rechner sind die noch nicht so häufig im Internet zu finden. Der ABSI ist auch schwieriger zu interpretieren. Es ist auf der obigen Seite aber eine Erläuterung und die zeigt bei mir gerade die Unterschiede zwischen dem BMI und dem ABSI. Während ich nach BMI ein um 20% geringeres Risiko habe als der Durchschnitt, bin ich beim ABSI deutlich über dem Durchschnitt. Soll heißen, mein Gewicht sitzt ungünstig im Bauch, aber dafür habe ich ja meinen tollen Fitnesstracker gekauft. Ich arbeite also daran.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Humus und das Weltklima



 Interessanter Trailer zu einem Dokumentarfilm, der den Schwerpunkt in den Fragen der Bekämpfung des Klimawandels einmal weg von der Energieversorgung hin zur Landwirtschaft und dem Boden verschiebt.

Dienstag, 3. Februar 2015

Maidbronn im Weltall

Es ist sicher der Traum eines jeden (Hobby-) Astronomen einen Himmelskörper zu entdecken. Meine Augen sind dafür sicher zu schlecht und ich habe auch zu wenig Ahnung von Astronomie. Für Bernhard Häusler ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Er hat einen Asteroiden entdeckt und zwar nicht mit einer sündhaft teuren Profiausrüstung sondern mit einem zwanzig Jahre alten Teleskop. Der Asteroid trägt nun den Namen der Stadt, in der Bernhard Häusler wohn, nämlich Maidbronn. Nach dem Entdecker selbst darf er - nach den Gepflogenheiten - nicht benannt werden. Gefunden habe ich das bei ntv, wo man den kompletten Artikel nachlesen kann.

Montag, 2. Februar 2015

Wie aus Gefühlen Wahrheit wird?

Der Spruch mit Statistiken, denen man nur trauen soll, wenn man sie selbst gefälscht hat, ist alt. Dabei müssen sie oft noch nicht einmal gefälscht werden. Es reicht schon aus genau zu lesen, was denn drin steht und sich dann zu wundern, was daraus gemacht wird. So wird häufig aus "Gefühlen" Wahrheit. Gerne wird das dafür verwendet, um irgendwelche Diskriminierung zu belegen. Wenn wir also eine Gruppe fragen, ob sie sich diskriminiert fühlt, bekommen wir eine hohen Prozentsatz heraus (und zwar wahrscheinlich unabhängig davon, welche Gruppe gefragt wird). Aus dieser gefühlten Diskriminierung wird dann sehr schnell in den Berichten eine tatsächliche Diskriminierung, die durch diese Studie belegt sein soll. Die kann es natürlich wirklich geben, durch einsammeln von Aussagen über Gefühle, wird das aber nicht belegt. Ein kleines Beispiel hierzu: Ich habe immer das Gefühl, dass es in meiner Schlange an der Supermarktkasse am langsamsten geht. Wenn wir nun alle am Ausgang fragen, werden sehr viele Kunden von diesem Gefühl berichten. Es kann aber nur eine Schlange die langsamste gewesen sein. Eine Aussage: 80 der Kunden stehen an der langsamsten Supermarktschlange an, ist offensichtlicher Unsinn.