Montag, 28. April 2014

Mal wieder zwei Bäume gepflanzt

Ich setze hier die Tradition aus dem alten Goodnews Blog fort und pflanze mal wieder Bäume. Dafür habe ich im Care2 Netzwerk erwirtschaftete "Butterfly Credits" in Bäume umgewandelt. Man kann diese "Währung" auch für andere gute Zwecke einsetzen. Meine Nutzername dort ist Brainbooks.

Mittwoch, 23. April 2014

Shakespeare - Tag

Heute in allen Zeitungen und anderen Medien. Nicht nur wegen des Geheimnisses, das um die Identität Shakespeares existiert, finde ich ihn sehr faszinierend. Seine Dramen sind einfach zeitlos und mehr kann man sich als Autor eigentlich nicht wünschen. Nur eines fällt für meine Begriffe negativ heraus: Der Kaufmann von Venedig Es mag sein, dass es in der damaligen Zeit, gemessen am Zeitgeist, nicht antisemitisch war, aber aus der heutigen Sichtweise empfinde ich das dennoch so, obwohl da der Monolog drin ist "bin ich nicht ein Mensch wie ihr, blute ich nicht wie ihr..." Auch ohne diese antisemitischen Anflüge, finde ich das Stück irgendwie schwach - es fehlt der Witz, der sonst oft in Shakespeare-Stücken drin steckt.

Donnerstag, 10. April 2014

Griechenland ist zurück am Kapitalmarkt

Das hört sich nach einer guten Nachricht an. Welch ein Zufall, dass das nun relativ nahe vor der Europawahl passiert. Damit könnte den Eurokritikern, die immer auch gleichgesetzt werden mit Europakritikern, ein wenig der Wind aus den Segeln genommen werden. Was bisher nicht bekannt ist, ist, wer denn die Griechenland-Anleihen gekauft hat. Das könnten Institute sein, die von denjenigen kontrolliert werden, die ein Interesse daran haben, dass bis zur Europawahl im Bereich Euro Ruhe einkehrt.

Mittwoch, 9. April 2014

Warum Politikerinnen die Quote lieben...

Jetzt kommt sie also die Frauenquote in Aufsichtsräten und alles wird gut. In Rheinland-Pfalz ist gerade die rotgrüne Landesregierung mit einem Vorhaben der Volkserziehung gescheitert, auf den Wahlzetteln neben dem Programmsatz "Frauen und Männer sind gleichberechtigt" noch den prozentualen Anteil der Frauen auf den Listenplätzen anzugeben. Es hätte von mir aus gerne da stehen bleiben können, allerdings sollten dann auch die Wahlbürger darüber über die verfassungswidrige innerparteilich Meinungsbildung auf den quotierten Listen (zufällig jene, die den Programmsatz auf den Wahlzettel geschrieben haben wollten) hingewiesen werden. Ein ganz einfaches Beispiel macht das deutlich. Die Mitgliederstruktur in den Parteien ist - warum auch immer - männerlastig, sagen wir einmal 70% männlich und 30 % weiblich. Wenn nun auf der Liste vorne abwechselnd Männlein und Weiblein stehen sollen, dann muss ein männlicher Listenkandidat doppelt so viele männliche Mitbewerber für einen lukrativen Listenplatz hinter sich lassen als die weibliche Kandidatin weibliche Mitbewerber. Der Verfassungsbruch ist offensichtlich und diese innerparteiliche Willensbildung wurde nur deshalb noch nicht gekippt, weil es keiner gewagt hat dagegen vorzugehen. Abgesehen davon war es bei der SPD einmal als vorübergehende Lösung gedacht, die dann klammheimlich als Dauerlösung etabliert wurde. Aber zurück zum eigentlichen Thema, warum Politiker die Quote lieben. Das liegt daran, dass Denken in Quoten für Politiker zum Alltag gehört, während Entscheidungen nach Qualifikation ihnen vollkommen fremd sind. Es gibt für Politiker viele Quoten, die beachtet werden müssen (bei der CSU müssen zB Franken, Oberbayern, etc. berücksichtigt werden) - Protestanten, Katholiken, und natürlich generell die Aufteilung zwischen den verschiedenen Parteien bei Positionen. Die Frage nach Qualifikation stellt sich überhaupt nicht, weshalb auch Minister von einem zum anderen Ministerium wechseln können. Es ist nämlich schlicht egal, ob sie kompetent sind oder nicht. Für die eigentliche Arbeit gibt es ohnehin andere. Ab und an - wie ein blindes Huhn auch ein Korn findet - decken sich Qualifikation und Gruppenzugehörigkeit. Das qualifikationsfreie Quotenmodell nun auf die Wirtschaft zu übertragen, wird eine Menge Geld kosten.

Montag, 7. April 2014

Energiesparende Haushaltsgeräte

Etwa im Januar ging unsere Spülmaschine kaputt. Das kommt schon mal vor. Sie hat immerhin mehr als 15 Jahre gehalten. Das war die Gelegenheit nun ein energiesparendes Modell auszusuchen, das auch ausdrücklich über einen Warmwasseranschluss verfügt. Wir machen nämlich unser Wasser per Sonnenkollektor warm. Im Winter wirkt sich das wahrscheinlich kaum aus, aber im Sommer schon. Leider ist gerade der Wasseranschluss in der Küche derjenige, bei dem es am längsten dauert, bis warmes Wasser kommt (unter anderem deshalb, weil ich die Umwälzpumpe intelligent gesteuert auf supersparsam geschaltet habe). Gestern habe ich - seit längerem noch einmal - die Verbrauchsdaten im kostenlosen Energiesparkonto eingetragen. Und siehe da: Unser Stromverbrauch ist seit Ende Januar um etwa 4 kwh in der Woche zurückgegangen. Das finde ich sehr deutlich, zumal andere Sachen, wie die elektronischen Spielereien (Tablet, Laptop, Handy etc.) eher zugenommen haben. 4 kwh in der Woche, das macht rund 200 kwh im Jahr oder in Geld ausgedrückt etwa 50 Euro. Dabei war das Energiesparmodell nicht einmal so teuer - knapp 500 Euro. Gut es gibt auch Geschirrspüler für 200 Euro (und für 2.000), aber wenn die Maschine wieder 15 Jahre hält, hat sie sich locker "selbst bezahlt".

Donnerstag, 3. April 2014

Der Colorado-River und das Meer

Wir kennen das Bild des Grand-Canyon, der vom Colorado in den Fels gefressen wurde. Was die wenigsten hier in Europa wissen: Der mächtige Colorado erreicht nicht mehr das Meer. Er wird zu einem kleinen Rinnsal und vertrocknet bevor er seine Mündung erreicht. Schuld daran ist der Wasserhunger der Menschen.

Mittwoch, 2. April 2014

Im Moment im Test: Amazon Prime

Es geschah mehr aus einer Not heraus, dass ich auf das Testangebot zur Amazon-Prime Mitgliedschaft reagiert habe. Wir mussten nämlich schnell ein Buch bestellen, das mit der normalen Lieferzeit nicht gekommen wäre. Also geklickt und gleich noch dafür gesorgt, dass nach dem Probemonat nicht automatisch ein kostenpflichtiges Abo daraus wird. Bei diesem Buch hat es dann auch funktioniert. Es kam wirklich so schnell wie für Prime Mitglieder angegeben. Bei anderen - später bestellten Büchern - war ein Unterschied zu den normalen Lieferzeiten nicht mehr erkennbar. Vielleicht hat Amazon gemerkt, dass wir schon das Häkchen für den automatischen Übergang in die kostenpflichtige Prime-Mitgliedschaft entfernt haben. Es gab aber einen ganz angenehmen Nebeneffekt, der Testmitgliedschaft. Man kann nämlich in gute Qualität nun einige Spielfilme und Serien schauen. Das werden wir noch ein paar Tage nutzen!