Dienstag, 30. Dezember 2014

Olivenöl, Knoblauch, Zimt, Honig und Schokolade

Nein, das ist kein verspätetes Rezept für Weihnachtsplätzchen, das sind die bevorzugten Nahrungsmittel eines 113-Jährigen - Kein Schreibfehler. So stand es kurz zusammengefasst auf der Care2 Webseite, die immer einen Besuch wert ist. Bei National Geographic ist ein ganzes Interview in Englisch mit dem alten Mann zu finden. Dieses Blog befasst sich nur mit ihm und seinen Rezepten gegen das Altern und dieses Blog mit anderen, die die 100 überschritten haben. Zum Abschluss noch ein Video mit dem ersten Interview als Bernando LaPallo noch zarte 108 Jahre alt war.

Samstag, 27. Dezember 2014

Wenn Straßenlaternen zu Energieproduzenten werden...

Das ist - verkürzt ausgedrückt - die Idee hinter der Crowdfunding Kampagne bei indiegogo. Das amerikanische Startup entwickelt eine Straßenlaterne mit Solarzellen und einem vertikalen Windrad, das auf diese Weise vor Ort Strom erzeugt und einspeist. Allerdings bestehen bei uns in Deutschland ja erhebliche Vorbehalte gegen die Windenergie, die die Umwelt verschandelt. Ob das in den USA ähnlich gesehen wird, weiß ich nicht.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Brainbooksverlag eingestellt

Ungefähr vor einem Jahr habe ich den Brainbooks-Verlag mit viel Enthusiasmus und dem Glauben an eine gute Idee (interaktive Ebooks, die auf normalen Ebookreadern funktionieren) gegründet. Gerade im Sachbuchbereich habe ich Potential gesehen. Das war wohl eine Fehleinschätzung. Die Downloadzahlen meines Arbeitsrechtsbuchs waren bescheiden. Vielleicht werfe ich zu schnell die Flinte ins Korn oder habe nicht genug investiert, das Ganze bekannter zu machen. Jedenfalls habe ich beschlossen, das Projekt Brainbooks wieder zu beenden und werde auch die Domain zum Verkauf anbieten. Die Bücher sind schon bei Amazon verschwunden und auf der Homepage nur noch ein Hinweis, dass die Tätigkeit zum Ende des Jahres eingestellt wird. Immerhin kann ich sagen, ich habe es versucht und die ganze Chose mit ISBN Nummern, Gewerbeanmeldung etc. einmal durchexerziert, falls mich es mich noch einmal juckt in den Verlagsbereich zu gehen.

Montag, 22. Dezember 2014

Nicht nur "griechischer Wein" oder "Aber bitte mit Sahne"

Das sind Lieder, die wir mit Udo Jürgens verbinden. Er hat aber auch für internationale Stars geschrieben, was weniger bekannt ist. Hier ein Song für Sammy Davis Jr. der eigentlich für Frank Sinatra war:

Samstag, 20. Dezember 2014

Wie schwer es manchmal ist Leute zu etwas Kostenlosem zu "überreden"...

Überall wird die Kostenlos-Mentalität im Internet beklagt. Es werden Suchmaschinen bemüht, um Filme, Musik oder Ebooks kostenlos und manchmal auch aus zweifelhafter Quelle herunterzuladen. Ich habe schon mehrere Freunde und Bekannte auf readfy (gibts für Android und Apple) hingewiesen. Das funktioniert, wie ein Musikstreaming, aber ich bekam noch keine Rückmeldung, dass auch nur einer es probehalber installiert hätte. Ich verstehe das nicht. Es kostet nichts, man kann sich das Angebot ansehen. Es ist ein deutsches Startup. Das Angebot ist legal. Wo ist das Problem? Ich verstehe, wenn Leute nichts finden, obwohl einige große Verlage dabei sind, wenn auch lange nicht alle. Nur wenn dieses Konzept aufgehen soll, dann müssen die Nutzerzahlen steigen. Dann wird es auch für die restlichen Verlage interessant. Außerdem ist jedes Angebot, das außerhalb des Branchenriesen Amazon aufkommt, durchaus unterstützenswert, finde ich. Auf der Seite bei GooglePlay beschweren sich manche über die Werbung. Irgendwo muss aber das Geld für die Verlage und Autoren ja herkommen und wenn ich nichts dafür bezahle, dann kann ich das doch wohl aushalten. Später wird es dann ein Premium-Modell geben, in dem die Werbung abgeschaltet ist und dann auch offline gelesen werden kann. Aber warum manche es nicht einmal ausprobieren und stöbern, verstehe ich nicht.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Nicht Schwerter zu Pflugscharen....

... sondern ein Flakturm zu einem Park. In Hamburg gibt es ein - durchaus umstrittenes - Urban Gardening Projekt. Dort soll auf dem Dach eines alten Flakturms ein Garten entstehen, berichtet die ZEIT. Ich mag diese Idee.

Samstag, 6. Dezember 2014

Vier Bäume zu Weihnachten gespendet

Es ist mal wieder soweit. Durch eifriges Einloggen, Click-to-donate Klicken und Teilnahme an Diskussionen in der weltweiten Care2 Community habe ich so viele Butterfly-Credits gesammelt, dass ich sie in Spenden umwandeln konnte. Mit Bäumen habe ich es ohnehin und zum Glück gibt es noch die Möglichkeit für 500 Credits einen Baum pflanzen zu lassen. Früher konnte man auch noch ein Bienenvolk für die indigene Bevölkerung in - ich glaube es war Guatemala - spenden, aber das war dieses Mal nicht möglich. Also habe ich es bei vier Bäumen belassen.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Trinkwasser mit Solarenergy herstellen

Auf der Plattform indiegogo gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Im Moment läuft eine Crowdfunding Campagne für Trinkwassergewinnung über Solarenergie mit dem Namen DESOLENATOR.
Für mich als Solarenergiebegeisterten ist das natürlich eine tolle Sache und damit dann auch noch etwas zur Verbesserung der Situation der Menschen zu tun gleich doppelt unterstützenswert.


Sauer auf suite101 - Seite ist vom Netz

Es war ja schon länger bei dem Artikelportal suite101 kaum noch etwas los. Deshalb habe ich mich ja bei pagewizz angemeldet, wo der Umgang miteinander transparent ist und die Einnahmen auch nachvollziehbar sind, weil sie über das eigene Adsense-Konto bzw. den Amazon Partneraccount laufen. Nach und nach wollte ich nun Artikel, die bei suite101 erschienen waren, umschreiben, aktualisieren und dann bei pagewizz veröffentlichen. Ich hatte damit angefangen und nun hat suite101 die Seite komplett vom Netz genommen. Das bedeutet, dass ich auf meine alten Artikel, die immerhin einen Grundstock bildeten (das waren fast 200!) nicht mehr zugreifen kann. Die wenigsten habe ich noch irgendwo auf dem Rechner gespeichert. Ich gebe zu, dass das ein Fehler war. Allerdings war ich davon ausgegangen, dass es zumindest eine email gibt, bevor die Seite komplett vom Netz geht, damit eben die Artikel noch gespeichert werden können. So sollte man nicht mit Autorinnen und Autoren, die jahrelang suite101 mit ihren Artikeln gefüttert haben umgehen.

Montag, 1. Dezember 2014

Das Drei-Gute-Sachen-Tagebuch

Ich beschäftigte mich ja mit verschiedenen Glücksratgebern - viele sind ziemlicher Quatsch und haben oft die Tendenz den Menschen selbst die Schuld zu geben, wenn sie unglücklich, arm oder krank sind, denn dann fehlt es eben am positiven Denken.
Nicht ganz der normale Glücksratgeber ist ein Buch, dessen Titel irgendwas mit Optimist werden ist. Ich habe es nicht vor mir liegen, weiß nur noch, dass es aus dem Patmos-Verlag ist. Gelesen habe ich es über readfy kostenlos auf dem Tablet.
Vieles können wir nicht ändern an der Welt, die uns umgibt, aber unsere Einstellung dazu und unsere Wahrnehmung. Dabei soll es helfen, wenn man abends aufschreibt, welche drei gute Sachen/Ereignisse heute passiert sind. Ich mache das nun seit etwa einer Woche und bilde mir ein, dass sich dadurch wirklich die Sicht verändert. Nicht nur abends in der Rückschau sondern auch tagsüber denke ich schon, das ist nun etwas, was ich heute abend als guten Aspekt des heutigen Tages aufschreiben kann. Probiert es einmal selbst aus. Es ist wirklich nicht viel Aufwand.

Samstag, 29. November 2014

Stiftung ist doch was Gutes - oder?

Immer wieder meldet sich öffentlichkeitswirksam die Bertelsmann-Stiftung zu Wort. Zuletzt mit den Berechnungen darüber, welchen Nutzen die Menschen mit Migrationshintergrund für Deutschland haben Unabhängig von dieser Studie lohnt es sich, einmal zu schauen, wer denn diese Bertelsmann-Stiftung ist. Stiftung klingt zunächst einmal positiv besetzt. Es handelt sich aber in erster Linie um einen neoliberalen Thinktank, der massiv Einfluss auf die Politik nimmt. Alles andere als eine positive Bewertung der Einwanderung wäre eine Überraschung gewesen. Denn es geht darum viele Arbeitskräfte in Deutschland zu haben, nicht nur, damit die Arbeit machen, die getan werden muss, sondern damit sie sich gegenseitig Konkurrenz machen und für niedrigere Löhne sorgen.
Auch die so arg propagierte Privatisierung, bei der man den Bürgen versucht einzureden, dass es billiger wird, wenn ein Privater an den Dienstleistungen (am Besten noch als Monopolist) zusätzlich verdient, geht zu einem großen Teil auf den schädlichen Einfluss der Bertelsmann-Stiftung zurück. In den USA sind diese Think-Tanks ja schon sehr viel weiter. Es geht darum, den öffentlichen Sektor möglichst klein zu halten, hohe Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu erzielen und somit die Konzentration von Macht und Kapital auf Wenige zu beschleunigen. Wer sich näher mit der Macht der Bertelsmannstiftung beschäftigen möche, kann auf der Seite Bertelsmannkritik weiterlesen.

Donnerstag, 27. November 2014

Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Über Bhutan und seinen Glücksindex anstatt des Bruttosozialprodukts habe ich hier schon geschrieben. Wir haben hier in Deutschland zwar eines der höchten Bruttosozialprodukte der Welt, sind aber sicher nicht das glücklichste Volk. Dazu gehören andere Faktoren, zB nicht allzugroße Ungleichheiten zwischen arm und reich und die "gefühlte Sicherheit". Mich persönlich würde es nicht glücklich machen in einer Villa mit Pool zu wohnen, wenn das in einem abgeschlossenen Wohnviertel mit Sicherheitspersonal und Zaun drumherum geschehen müsste. In Deutschland gibt es nun auch ein Ministerium für Glück und Wohlbefinden! Natürlich nicht wirklich - es handelt sich um ein Projekt, das aus einer Masterarbeit entstanden ist und, so hieß es gestern in einem Interview (ich vermute Deutschlandfunk oder SWR2), wurde zu einer Herzenssache. Hier ist ein Video des Ministerums für Glück und Wohlbefinden:


Hier geht es zum Ministerium für Glück und Wohlbefinden.



Samstag, 22. November 2014

Früh übt sich ...

... und ist dann schon ziemlich früh "Meister". Wobei ziemlich früh noch untertrieben ist. Ein Fünfjähriger hat - laut SPIEGEL - die Zertifizierungsprüfung von Microsoft bestanden. Er darf sich jetzt Microsoft Certified Personnel nennen. Das finde ich wirklich cool.

Donnerstag, 20. November 2014

Aus Strom. Wasser und Co2 wird Öko-Sprit

Eigentlich ist es logisch. Power to Gas ist etwas, was schon häufiger erprobt wird. Ein Schritt weiter geht man dann, wenn man das ganze "irgendwie" verflüssigt und Benzin daraus herstellt. Eine solche Pilotanlage wurde nun gerade eröffnet, wie ntv berichtet. Nach dem fabelhaften Erfolg der Erneuerbaren Energien wird es nun Zeit sich über Speicherung Gedanken zu machen und die geht eben in Form der Verflüssigung oder der Umwandlung in Gas deutlich einfacher als mit riesigen Batterien und wahrscheinlich auch einfacher als mit riesige Pumpspeicherkraftwerken.

Mittwoch, 19. November 2014

Heute ist Welt-Toilettentag

Gerade hat mich auf der Fahrt zur Arbeit die Sendung SWR2 - Wissen darauf aufmerksam gemacht, dass heute der Welt-Toiletten Tag ist. In unsere an sich ziemlich tabulosen Gesellschaft ist dieser Bereich aber dann doch noch wenig öffentlichkeitswirksam, weshalb die Politiker und Entwicklungsorganisationen eben besser fahren, wenn sie Schulen oder Brunnen bauen, als den Menschen anständige Toiletten zu errichten.

Dienstag, 18. November 2014

Lustiger Spruch - gestern gehört

Gestern hörte ich folgenden Spruch, der mir so gut gefallen hat, dass ich ihn hier weitergeben mag:


Wenn du dein Ohr auf die heiße Herdplatte legst,
riechst du bald deine Dummheit.

Samstag, 15. November 2014

Wieder mehr bei Pagewizz aktiv

Nachdem suite101 nun wirklich endgültig den "Bach runter" gegangen ist, musste ich mich nach neuen Veröffentlichungsmöglichkeiten für meine dortigen Artikel und neue Artikel umschauen. Zwei Artikel zum Arbeitsrecht habe ich hier veröffentlicht und just in diesen Tagen kam dann endlich - nach Monaten - die Freigabe von pagewizz für die Google Adsense Werbebeteilung. Also werde ich nun nach und nach dort mehr veröffentlichen. Die Liste der Artikel könnt ihr hier sehen und sie wird nun immer länger werden. Erfreulich ist, wie sich die Werbeeinnahmen nach nur wenigen Tagen entwickelt haben. Das sind nun fast 1 Euro je Tag. Das ist natürlich nicht die Welt, aber bei der Anzahl der Artikel, die zum Größten Teil recycled sind, doch überraschend viel. Wer also gerne schreibt, etwas zu sagen hat und wirklich nur auf ein nettes Zubrot hinauswill, kann - bei freier Themenwahl - bei

  pagewizz 


schon seinen Spaß haben. Die Community dort ist übrigens sehr nett und hilfsbereit.

Donnerstag, 13. November 2014

Keine Satire: Ampelfrauen gefordert

Gelegentlich verlinke ich hier ja Artikel zum Postillon, aber das hier steht in der Online-Ausgabe des SPIEGEL. In NRW fordern Gründe und SPD (wer sonst) Ampelquotenfrauen. Eigentlich vermute ich hinter solchem Unsinn normalerweise Beraterverträge von Ampelanlagen-Herstellern, die auf den großen Reibach hoffen. Aber - soweit ist es schon gekommen - mittleweile denke ich, dass die sogar ohne Bestechung auf solchen Blödsinn kommen. Wie ein Kommentator geschrieben hat, fehlt übrigens bei dem "Achtung Kinder" Schild ein Mann - Das Kind wird offensichtlich von einer Frau oder einem Mädchen an der Hand geführt. Und wo bleiben bitte die Transsexuellen und Transgender-Ampelmännchen?

Montag, 10. November 2014

Batterien aus Papier!

Es ist spannend, was der menschliche Geist so alles entwickeln kann. Die Weiterentwicklung von Batterien ist für die Elektromobilität wie auch für die Energiewende im allgemeinen sehr bedeutsam. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland, verschiebt sich das Problem dahingehend flexible Strom aus dem Netz zu nehmen und bei Bedarf wieder einszuspeisen. Hier ist ein englischsprachiges Video über eine Firma, die eine Batterie aus Papier entwickelt hat:

Sonntag, 9. November 2014

Kündigung des Arbeitsverhältnisses wegen Krankheit

Bei einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses aus krankheitsbedingten Gründen kommen zu den allgemeinen rechtlichen Risiken eines Prozesses noch medinische hinzu.

Ich bin krank, da kann man mir doch nicht kündigen!

Diese Aussage hört man oft. Das macht sie aber nicht richtiger. Es gibt in Deutschland kein Kündigungsverbot im Krankenstand. Im Gegenteil: Man kann sogar wegen einer Krankheit gekündigt werden.

Der allgemeine Kündigungsschutz

Der allgemein soziale Kündigungsschutz, der von dem Arbeitgeber fordert, dass er Kündigungsgründe für eine fristgemäße Kündigung des Arbeitsverhältnisses hat, gilt sicher in Betrieben mit mehr als 10 Vollzeitarbeitnehmern und wenn der betreffende Arbeitnehmer länger als sechs Monate bei dem Arbeitgeber beschäftigt ist. Dann kann der Arbeitnehmer sicher sein, dass er dem Kündigungsschutzgesetz unterfällt.
Es gibt auch noch eine Übergangsregelung mit dem Stichtag 31. 12. 2003, nach der auch mehr als fünf Arbeitnehmer ausreichend sind. Die Einzelheiten der gesetzgeberisch in der Formulierung vollkommen missglückten Übergangsregelung sind so kompliziert, dass sie den Rahmen hier sprengen würden.

Formelle Fehler

Bestimmte formelle Fehler einer Kündigung kann man auch außerhalb des Kündigungsschutzgesetzes geltend machen.

Abwägung

Sind vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer die formellen Hürden genommen worden und kommt es zum Prozess, so wird in diesem Prozess eine Abwägung vorzunehmen sein. Abwägungen können im Einzelfall so oder so ausgehen, denn es soll ja gerade dem konkreten Fall Rechnung getragen werden. Dennoch lassen sich bestimmte typisierte Fallgestaltungen festhalten.

Die Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen

Hier kann man festhalten, dass das Gericht etwa die letzten zwei Jahre betrachtet und prüft, ob in diesem Zeitraum der Arbeitnehmer mehr als sechs Wochen arbeitsunfähigerkrankt war. Solange er unter dieser Grenze bleibt, hat er bei einer krankheitsbedingten Kündigung gute Chanchen, sich erfolgreich gegen die Kündigung zur Wehr zu setzen. Mit Zeiten, die darüber liegen, wird es schon schwieriger. Dann sind aber noch viele weiter Aspekte, etwa die Dauer des Arbeitsverhältnisses, Belastungen in der Vergangenheit, Ursachen der Arbeitsunfähigkeit (etwa ein Arbeitsunfall?) zu berücksichtigen.

Betriebliche Belastungen

In der Regel ergeben sich die betrieblichen Belastungen aus den Entgeltfortzahlungskosten.

Medizinisch Prognose

Was den Prozess um eine krankheitsbedingte Kündigung besonders schwierig macht, ist, dass eine medizinische Prognose für die Zukunft zu erstellen ist. Haben wir Fehlzeiten von mehr als sechs Wochen in der Vergangenheit, dann ist diese negative Zukunftsprognose erst einmal indiziert. Bei der Prognose, die schlimmstenfalls ein (teurer) Gutachter erstellen muss, kommt es dabei auf den Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung an.

Langandauernde Erkrankungen

Von der Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen zu unterscheiden ist die Kündigung wegen dauerhafter Leistungsunfähigkeit. Dabei steht die Ungewissheit der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (etwa nach einer Arbeitsunfähigkeitsdauer von eineinhalb Jahren) einer dauerhaften Unmöglichkeit der Leistungerbringung gleich.
Es mag ungerecht erscheinen - aber wer massive gesundheitliche Probleme hat, hat im Prozess wegen einer Kündigung schlechtere Karten als derjenige, der "nur" freitags und montags krank ist. Für den Arbeitgeber ist das Risiko in einem solchen Prozess wegen einer langandauernden Erkrankung deutlich geringer, denn solange der Dauerkranke weiterhin krank bleibt, fallen keine Entgeltfortzahlungskosten an. Der Arbeitgeber könnte im Grund beruhigt den Ausgang des Prozesses abwarten.
Die betrieblichen Belastungen können - da der Entgeltfortzahlungszeitraum abgelaufen ist - in der dauerhaften Nichtausübung des arbeitsrechtlichen Direktionsrechts liegen.

Prognose

Auch oder gerade bei der lang andauernden Erkrankung kommt es darauf an, wie sich die Arbeitsfähigkeit in der Zukunft entwickeln wird. Wenn zum Beispiel eine Operation ansteht, die die Arbeitsfähigkeit wiederherstellen kann, dann haben sich die Chancen im Prozess für den Arbeitnehmer schon wieder verbessert. Deshalb sollte man sich bereits im Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Gedanken darüber machen, ob man sich die Kosten für den Gutachter nicht spart und eine Einigung zwischen den Arbeitsvertragsparteien anstrebt.

Betriebliches Eingliederungsmanagement bei Schwerbehinderten

Offiziell zwar nicht als Voraussetzungen, aber mit erheblichen Auswirkungen auf die Darlegungs- und Beweislast ist das Unterbleiben eines Eingliederungsmanagementsnach § 84 SGB IX zu sehen.
Dieser Artikel gibt die Auffassung des Autors zur Rechtslage zur Zeit der Entstehung des Artikels wieder. Die Angaben sind bewusst populärwissenschaftlich formuliert und erfolgen ohne Gewähr. Sie ersetzen und wollen keine Einzelfallberatung durch einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin ersetzen.
Nicht umsonst heißt es: "Zwei Juristen - drei Meinungen!"

Prozess beim Arbeitsgericht um Lohn

Kaum ein Arbeitnehmer hat ein so dickes Finanzpolster, dass er lange auf seinen Lohn warten kann. Hier muss meist schnell gehandelt werden, damit größere Schäden durch den Ausfall der Lohnzahlung verhindert werden können.

Im Folgenden wollen wir uns mit der "normalen" Klage auf Lohn befassen, lassen also die speziellen Umstände des Prozesses um Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und um Überstunden außen vor. Außerdem gibt es auch Fälle, in denen von Seiten des Arbeitgebers noch nicht einmal abgerechnet wird.

Arbeitgeber kann nicht zahlen

Es gibt immer wieder Fälle, in denen der Arbeitgeber im Prozess überhaupt nicht die Zahlungspflicht bestreitet, sondern nur erklärt, dass er zur Zeit kein Geld habe, weil seine Kunden nicht zahlen. Wie ein umgeworfenes Dominosteinchen werden dann die nächsten angestoßen und fallen auch. Rechtlich gesehen ist das kein Argument. Ein Grundsatz lautet: "Geld hat man zu haben!" Andererseits kann der Arbeitnehmer auch froh darüber sein, wenn der Arbeitgeber im Gütetermin so mit offenen Karten spielt und nicht irgendwelche anderen Einwendungen vorbringt. Es kann durchaus sinnvoll sein, sich dennoch - etwa auf eine Ratenzahlung - auf einen Vergleich zu einigen denn bis zum Kammertermin, in dem dann ein Urteil ergeht, kann es noch einige Wochen, schlimmstenfalls Monate dauern.
Wird über das Vermögen des Arbeitgebers das Insolvenzverfahren eröffnet, dann ist es ratsam, bei der Bundesagentur für Arbeit Insolvenzausfallgeld zu beantragen. Manchmal ist das sogar die schnellste Möglichkeit, tatsächlich Geld zu erhalten.

Arbeitgeber will nicht zahlen

Häufig ist auch der Fall, dass Arbeitgeber nicht zahlen wollen und mit verschiedenen Einwendungen gegen den Lohnanspruch kommen.
"Der hat überhaupt nicht so viele Stunden gearbeitet."
Bei einem Prozess um Überstunden ist das ein erheblicher Einwand. Beim normalen Lohnprozess aber nicht. Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf Zuweisung der arbeitsvertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Für diese Zeit sollte er seine Arbeitsleistung (am besten persönlich) anbieten. Wenn der Arbeitgeber nicht genug Arbeit hat, ist das sein wirtschaftliches Risiko. Es geht dann nicht zu Lasten des Arbeitnehmers, wenn er deshalb nicht die volle Stundenzahl gearbeitet hat.
"Der hat nicht richtig gearbeitet oder was kaputt gemacht."
Arbeitnehmer schulden Arbeitsleistung "mittlerer Art und Güte". Sie schulden nicht, dass der gewünschte Arbeitserfolg auch eintritt (dann wäre das Rechtsverhältnis ein Werkvertrag). Erfahrungsgemäß ist es für den Arbeitgeber sehr schwierig, von einem Arbeitnehmer wegen Schäden Regress zu bekommen.
Was jedenfalls nicht geht, ist den Arbeitnehmer im Wege der Aufrechnung mit angeblichen Schadenersatzansprüchen praktisch bei der Vergütung auf "Null" zu setzen. Vor solchen Maßnahmen ist der Arbeitnehmer duch die sogenannten Pfändungsfreigrenzen geschützt. Das heißt, dass ein bestimmter Mindestbetrag (abhängig von den Unterhaltspflichten des Arbeitnehmers) bei ihm verbleiben müssen, selbst wenn ein Anspruch des Arbeitgebers gegen den Arbeitnehmer bestehen sollte.
Ein durchaus erfolgreicher Einwand kann jedoch sein, dass die Ansprüche durch das Eingreifen von Ausschluss- oder Verfallfristen nicht mehr geltend gemacht werden können. Diese gelten aber wiederum dann nicht, wenn der Arbeitgeber die Lohnansprüche in einer Lohnabrechnung vorbehaltslos "anerkannt" hat.
Man muss sich aber bei allen Prozessen, bei denen es um Geld geht, darüber im Klaren sein:
Das Gericht kann einem nur in einem Urteil eine Geldbetrag zusprechen. Das Geld hat man damit noch nicht. Das ist erst eine Sache der Zwangsvollstreckung, die auch noch einmal weitere Zeit in Anspruch nehmen kann.
Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors zur Rechtslage zur Zeit der Entstehung des Artikels wieder. Der Artikel kann und will keine Einzelfallberatung durch einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin ersetzen. Die Aussagen in diesem Artikel sind bewusst vereinfacht und populärwissenschaftlich gehalten und stellen keine Rechtsberatung dar. Nicht umsonst heißt es: "Zwei Juristen - drei Meinungen!"
Nachdem suite101 nun seit einigen Monaten endgültig "den Bach runter" gegangen ist, werde ich nach und nach die wichtigsten Artikel hierher übertragen und dort löschen.

Samstag, 8. November 2014

Noch einmal: Wonderbag

Ich habe im Netz eine Arbeit von einer Ricarda Rust über den Selbstbau einer Wonderbag und - was ich besonders interessant finde - auch mit Test über die Einsparung an kwh bzw. umgerechnet in Paraffin (wenn man es für die sogenannte 3. Welt betrachtet) eingespart wird. Ich wollte das ja schon selbst einmal ausrechnen, aber das hat nun jemand anderes für mich gemacht. Es sind wohl mindestens 35 % Energieersparnis. Hier geht es zu dem pdf-file von Ricarda Rust.

Freitag, 7. November 2014

Gefahren von Crowdinvesting oder Crowdfunding

Ich habe hier in den letzten Monaten mehrer - aus meiner Sicht - unterstützenswerte Projekte gepostet, in denen Geld gesammelt wird. Es ist vielleicht auch an der Zeit, darauf hinzuweisen, dass bei sämtlichen dieser Projekte ein Totalverlust drohen kann. Wie gefährlich und verlustreich es sein kann, erleben gerade diejenigen, die Geld bei Prokon investiert haben. Ich betrachte, wenn ich dann Geld einzahle, es eher als eine Spende, freue mich, wenn dann etwas zurückkommt und schraube meine Erwartungen weit herunter. Ich habe einen englischsprachigen Artikel über verschiedene fehlgeschlagene Kickstarter-Projekte gefunden. Wenn es einfach nur schief geht, ist das OK - wenn allerdings kriminelle Energie dahinter steckt, dann sollten die Leute aus dem Verkehr gezogen werden.

Donnerstag, 6. November 2014

Der - nach eigenen Angaben - kleinste Solarlader der Welt: Clicc

Die Crowdfunding Phase bei Clicc habe ich leider verpasst, sonst hätte ich auch da ein bisschen etwas investiert. Bei mir ist das ja so - klebt 'ne Solarzelle drauf und ich bin dabei ;) Solarlader gibt es ja schon einige und auch billigere. Was mir an dem Clicc-Konzept gefällt ist, dass es hübsch anzusehen ist (das Auge kauft ja mit und der Erfolg von Apple Produkten beispielsweise beruht nicht zuletzt auf dem ansprechenden Design und einfacher Handhabung). Dazu kommt, dass die Clicc Solarlader modular aufgebaut sind. Man kann also mit dem Basisgerät anfangen und später - etwa in anderen Farben - weitere Solarzellen anklicken. Die Teile verfügen über einen eigenen kleinen Akku, mit dem die Solarenergie gespeichert wird. Nur der Preis - den finde ich ein bisschen hoch. Dafür soll das Produkt auch in Deutschland hergestellt sein und nicht aus China kommen, was ja schon eine Seltenheit ist. Hier geht es zu einer Produktvorstellung im Video:

Mittwoch, 5. November 2014

Glücksindex statt Bruttosozialprodukt

Viele Ökonomen und mehr noch die Politiker sind auf das das Bruttosozialprodukt als wichtige Größe fixiert. Dabei sagt das über das Glück der Menschen wenig aus. Gestern kam nun in arte eine sehr interessante Dokumentation über einen anderen Ansatz, den das kleine Königreich Bhutan im Himalaya verfolgt. Nach Bruttosozialprodukt ist es eines der ärmsten Länder der Erde, die Menschen kamen einem aber nicht so vor. Ab einem gewissen Level führt das Mehr and Konsum nicht zu einem Mehr an Glück sondern eher zum Gegenteil. Hinzukommen, die ökologischen und gesundheitlichen Schäden. Mit dem Glücksindex beschäftigt sich diese Webseite aus Bhutan.

Montag, 3. November 2014

Crowdfunding: Greenfinity - urban gardening

Für Männer ist es bei den Pflanzen ja so, dass das, was man nicht essen kann, eher uninteressant ist. Das Konzept von Greenfinity sieht ein automatisch sich selbst regulierendes System von Aquaponic vor. Das bedeutet, dass einerseits Fische gezüchtet werden und mit deren "Hinterlassenschaft" können Pflanzen gedüngt werden. Ich wollte so etwas schon zuhause mit Wasserkresse und Aquarium machen, aber hatte Probleme die Wasserkresse richtig zum Wachsen zu bringen. Die ist übrigens richtig lecker. Wir haben die in Großbrittanien kennengelernt, wo sie im Supermarkt verkauft wird wie bei uns Feldsalat. Eigentlich soll die Wasserkresse "wie Unkraut" wachsen, aber ich habe anscheinend nur rosa Daumen, jedenfalls keine grünen. Das Greenfinity-System lässt sich dann auf relativ kleinem Raum (für uns wäre es immer noch zu groß - aber Schulen zB könnten da machen) verwirklichen und läuft idealerweise als Kreislauf. Ich habe jedenfalls auch dies indiegogo-Kampagne unterstützt. Hier ist das Video dazu: Und hier geht es zum Crowdfunding bei Indiegogo.

Sonntag, 2. November 2014

TV-Empfehlung: Heute Abend - Life of Pi

Es gibt wenig Filme, die sich in das Gedächtnis einprägen (zumindest bei mir). Zu diesen Filmen gehört Life of PI. Das ist ein wirklich ungewöhnliche Film, mit außergewöhnlichen Bildern, die teilweise so schön sind, dass sie schon wieder unrealistisch sind. Wie wurden auch teilweise am Computer gemacht. Dazu gibt es noch eine außergewöhnliche Geschichte. Also lohnt sich wirklich heute Abend auf Pro7. Hier der damalige offizielle Kinotrailer:

Samstag, 1. November 2014

Es geht wieder los: November ist NaNoWriMo

Der November ist ja der Monat, in dem das Wetter - als es ein solches noch gab ;) - meist trüb und regnerisch war. Deshalb hat es schon Sinn gemacht, die Aufgabe einen Roman in einem Monat zu schreiben, auch genau in diesen Monat zu legen, in dem es sowieso nichts anderes zu tun gibt. Ich habe mich noch nicht angemeldet, vielleicht mache ich es noch - aber es ist im Moment eine Kurzgeschichte in ein Hörbuch umzuschreiben. Wer mitmachen und weitere Infos haben will, der kann auf der Webseite von NaNoWriMo nachschauen.

Solar in a box

Bei indiegogo läuft eine Crowdfunding Kampagne einer Solarfirma, die die Solarpanel in eine Kiste steckt und - laienhaft ausgedrückt - die Sonnenstrahlen so lange hin und her spiegeln will, dass die Effizienz auf diese Weise gesteigert wird. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, ob und wie das funktioniert - aber macht euch einfach selbst ein Bild.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Der menschliche Wall-E will die Meere aufräumen

Wir vermüllen unseren Planeten. Aber es ist irrig, zu glauben, dass das, was wir wegwerfen auch tatsächlich verschwunden ist. Tonnenweise Plastikmüll landet in den Meeren und bildet an manchen Stellen, an denen die Strömung günstig ist, richtige Inseln. Ein 20 Jähriger entwickelt nun eine schwimmende Insel, die - betrieben mit Solarstrom - den Müll automatisch aus dem Meer auffischen soll. Er kann dann abtransportiert und ordnungsgemäß entsorgt werden. Weitere Infos in diesem Bericht des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Unglaublich beeindruckende Fotografien aus den 60er Jahren

Solche Entdeckungen sind sicher der Traum eines jeden Flohmarktstöberers oder von jemandem der an einer Auktion teilnimmt. John Maloof entdeckte die Fotos auf einer Auktion und erkannte den Wert. Es gibt demnächst einen Film über die Entdeckung der Fotografien von Vivian Maier, die zeit ihres Lebens nie bekannt wurde und als Kindermädchen arbeitete. Hier ist der Trailer zu dem Film: Mittlerweile gibt es auch eine Webseite, auf der die Werke dieser Fotografin zu sehen sind.

Freitag, 17. Oktober 2014

Durchbruch bei der Kernfusion

OK - das haben wir schon häufiger gelesen. Ich erinnere mich noch an die sog. kalte Kernfusion im Reagenzglas, die sich dann irgendwie als Verunreinigung herausgestellt hat. Jetzt vermeldet der US-Rüstungsgigant einen Durchbruch und will schon bald einen funktionsfähigen Reaktor bauen, mit dem dann auch wirklich Strom erzeugt werden kann - also nicht nur viel Energie reingesteckt wird, um dann für eine hunderstel Sekunde eine Fusion zu haben. Die Meldung geistert heute durch mehrere Webseiten zB auch WiWo. Auf einmal können wir uns Verspargeln der Landschaft mit Windrädern, Kernspaltung, Gas- und Kohlekraftwerke ganz sparen?

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Der Ramsauer Peter und der Mindestlohn

Haben wir ihn vermisst? Nein, natürlich nicht. Peter Ramsauer ist schon als Verkehrsminister mit "originellen" Vorschlägen aufgefallen. Jetzt meint er wieder sich melden zu müssen, damit wir ihn nicht vergessen (oder wes Beratungshonorar ich krieg des Lied ich sing?). Jetzt lesen wir, dass er gerne den Mindestlohn verschieben möchte, weil doch das Wachstum fehlt. Fragt sich natürlich, woher das Wachstum kommen soll, wenn alle sparen? Der Mindestlohn wird nahezu zu 100 % in zusätzlichen Konsum (und zwar im Inland) bei denjenigen führen, die davon profitieren werden. Das erzeugt Wachstum und zwar ein Vielfaches von dem, was der Mindestlohn kostet. Wird dagegen, wie mehrfach in den letzten Jahrzehnten geschehen, der Spitzensteuersatz gesenkt, wandert dieses Geld ins Ausland bei Reisen oder auch in die Fonds der ungeliebten "Heuschrecken".

Dienstag, 14. Oktober 2014

Online Simulation Photovoltaik Eigenverbrauch und Stromspeicher

Wirtschaftlich werden die Stromspeicher vermutlich erst interessant, wenn die ersten Altanlagen aus dem EEG herausfallen. Bei unserer wird das 2021 der Fall sein. Dann lohnen sich wohl auch die bis dorthin noch einmal billiger gewordenen Speicher. Dennoch gibt es immer Idealisten, die auch jetzt schon technische Vorreiter sein wollen und mit PV und Stromspeichern arbeiten. Ich finde das gut. Macht mehr Sinn als sich ein SUV anzuschaffen oder anderen Unsinn. Auf dieser Seite, kann man mit verschiedenen Größen der Photovoltaikanlage, dem jährlichen Stromverbrauch, der Speichergröße und verschiedenen Nutzerprofilen "spielen" und sich die Eigenverbrauchsquote errechnen lassen.

Montag, 13. Oktober 2014

Reparieren statt Wegwerfen

In der RHEINPFALZ stand heute ein Artikel über die Eröffnung eines "Reparaturcafés" in Kaiserslautern. Das ist eine tolle Sache, denn viele Dinge werden einfach weggeworfen, statt weiterverwendet zu werden, weil die Besitzer selbst nicht wissen, wie es zu reparieren ist und die Reparatur über den Fachbetrieb nicht möglich ist oder kaum billiger als das Zeug neu zu kaufen. Die Bewegung kommt ursprünglich wohl aus den Niederlanden. Die globale Webseite über die Bewegung einschließlich Adressen, wo sich das nächste Repaircafe befindet, ist auf der Webseite repaircafe.nl aber auch auf deutsch zu finden. Allerdings ist dort das Lautrer Repaircafe noch nicht eingetragen. Eine tolle unterstützenswerte Sache.

Samstag, 11. Oktober 2014

Musikparodien - ihr kennt sicher das Original

Ich finde es schön, dass findige Köpfe sich auf Youtube austoben und Parodien auf Songs dichten und verfilmen. Das Original habt ihr bestimmt schon im Radio gehört, die Parodie wahrscheinlich noch nicht. Gut sie steckt voller Klischees über Asiaten, aber - wie einmal ein Komiker gesagt hat: Jeder hat ein Recht auf Verarschung.

Freitag, 10. Oktober 2014

Kostenlose Alternative zu Amazons Ebook Flatrate "Kindle Unlimited"

Amazon hat pünktlich zur Buchmesse eine Ebookflatrate gestartet. Was wenige wissen (außer, die hier regelmäßig mitlesen) ist, dass es ein deutsches Startup gibt, das sogar eine kostenlose werbefinanzierte Ebookflatrate anbietet. Darin sind zwar (noch) nicht so viele Bücher, wie beim Branchenriesen, aber durchaus auch bekannte Reihen (Chroniken von Narnia beispielsweise) zu finden. Das Ganze funktioniert wie beim Musikstreaming, ist für Apple wie auch Android erhältlich und heißt readfy. Die Kampagne nennt sich im werbeenglisch READVOLUTION ;).

Dienstag, 7. Oktober 2014

Abwärme von Verbrennungsmotoren zur Stromerzeugung nutzen

Gestern startete bei Companisto ein Crowdfunding eines deutschen Startups mit dem Namen EN3. Die Firma hat - nach ihrer Beschreibung - mehrere Patente und auch schon Prototypen gebaut, mit denen die Abwärme aus den Verbrennungsmotoren in Elektrischen Strom umgewandelt wird. Eine tolle Sache, mit der die Energieeffizienz zunächst von stationären Aggregaten, wie Blockheizkraftwärken u.ä. gesteigert werden soll. Hier geht es zur Seite bei Companisto.

Montag, 6. Oktober 2014

Coole Erfindung im Zusammenhang mit dem Fahrrad bzw. Ebike

Ich stutze immer noch, wenn ich Senioren auf dem Fahrrad sehe die so flott den Berg hochfahren und dann fällt mir auf - ach so - ein E-Bike. Langsam werden die Geräte auch ansehnlicher und der Akkuklotz kleiner. Beim Copenhagen Wheel haben nun schlaue Köpfe den kompletten Antrieb mit Akku, Steuerung und Motor in das Hinterrad gepackt, das dann ein bisschen so aussieht, wie die Räder bei den Bahnradfahrern. Es sieht nicht nur schön aus sondern ist auch - für meine Begriffe - der erste ansehnliche Umrüstset für ein Fahrrad, weil eben - so habe ich das verstanden - nur das Hinterrad getauscht wird und damit wurde dann aus einem Fahrrad ein Ebike. Aber schaut selbst im Video:

Samstag, 4. Oktober 2014

Schmeiß einen Stein ins Klo!

Passend zu meinem vorherigen Posting über die Trockenheit in den USA, gibt es dort nun eine Bewegung, die man mit dem Titel dieses Postings übersetzen kann. Sie heißt http://www.dropabrick.org/ und macht auf die Wasserverschwendung durch Toilettenspülungen aufmerksam. Für Deutschland ist diese Kampagne wohl nicht mehr so relevant. Es gibt kaum ein Örtchen, bei dem ich keine Wasserspartaste finde. Außerdem haben hier die meisten Gegenden keine Probleme mit Trockenheit, aber es stört mich dennoch, dass Trinkwasser für die Toilettenspülung verwendet wird. Das an einem bestehenden Haus zu ändern ist aber ziemlich aufwändig.

Freitag, 3. Oktober 2014

Es war einmal: Der Aralsee

Nicht nur politische Veränderungen machen es erforderlich ab und an neue Atlanten für die Schulkinder zu drucken. Der Mensch greift auch so sehr in die Natur ein, dass ganze Seen verschwinden. Der Aralsee ist nahezu nicht mehr vorhanden, leergesaugt vom Wasserhunger der Umgebung und dann wohl auch noch vom Klimawandel. Eine Animation von Luftbildern macht das erschreckend deutlich. Der Colorado in den USA kommt nicht mehr bis zum Meer, hat also keine Mündung mehr, damit die Casinos in Las Vegas schöne Springbrunnen haben, um nur eine Ursache zu nennen.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Es geschehen noch Zeiten und Wunder

Diejenigen, die dieses Blog schon monate- oder jahrelang verfolgen, haben sich vermutlich daran gewöhnt, dass das Ganze hier zwar als Blog über das Schreiben begonnen hat, aber sich dann einfach viel wichtigeren Themen (wenn man ehrlich ist) zugewandt hat. Die letzten zwei Tage hat sich aber etwas getan, das ich schon lange nicht mehr für möglich gehalten habe. Ich habe wieder angefangen zu schreiben. Nichts Neues zwar, denn ich muss mich erst wieder in den angefangenen Text - einen witzischen Regionalkrimi mit ungewöhnlicher Erzählperspektive - eingewöhnen. Das Schöne an dem zeitlichen Abstand ist, dass ich über meine eigenen Witze lachen kann, weil ich sie schon wieder vergessen habe. Die Dateien haben als Erstellungdatum 2008 (sind also 5 Jahre alt). Also ein Vielschreiber werde ich in diesem Tempo sicher nicht!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Fairplay im Profi-Fußball

Und so etwas sollte auch außerhalb des Fußballplatzes gelten. Kutschke vom SC Paderborn, "reklamierte" nachdem der Gegner wegen eines angeblichen Fouls an ihm die gelbe Karte gesehen hatte, beim Schiedsrichter, dass nichts war und der nimmt die Karte zurück. Nachzulesen ist das hier. Hutab! bzw. Chapeau! Solche Sachen sind wichtig, denn es wird häufig in der Öffentlichkeit der Eindruck vermittelt, alle betrügen doch, wo es nur geht und jeder sucht nur seinen Vorteil, der Ehrliche ist der Dumme usw.

Dienstag, 30. September 2014

Heute vor 25 Jahren in der Prager Botschaft

Ich kriege heute noch Gänsehaut - weil es so schön war:

Bücher-Streaming-Portal READFY gestartet

Ich habe hier schon vor längerer Zeit, als gerade die Betaversion heraus war, berichtet. Nun ist die App von readfy endlich in GooglesPlaystore oder auch bei Apple kostenlos erhältlich. Wer nun denkt: Wir brauchen nicht noch eine App, die uns Bücher auf Handy oder Tablet bringt, die ohnehin gemeinfrei sind, der irrt. Es sind auch Bücher dabei, die gekauft (statt gestreamt) richtig Geld kosten würden und es gibt sie dennoch kostenlos. Immerhin 25.000 Titel und mit steigendem Erfolg wird dieses Vermarktunsmodell auch für Verlage interessanter, die dann hoffentlich nicht die gleichen Fehler machen, die die Plattenfirmen schon gemacht haben - nämlich sich gegen die Entwicklungen sperren, anstatt sie zu nutzen. Ich schmeiße jedenfalls die Betaversion runter und hole mir für das Tablet (auf dem Handy will ich nicht lesen) jetzt die richtige App von readfy.

Montag, 29. September 2014

Eierkochen mit der Selbstbau-Wonderbag

Eierkochen kann jeder, klar, das ist hier keinen Eintrag wert. Aber nach der Erfahrung mit Nudeln in meiner Selbstbau Wanderbag, von denen ich hier berichtet habe, nun noch ein weiterer Selbstversuch mit hartgekochten Eiern. Bei weichgekochten Eiern hätte sich das - denke ich nicht rentiert. Ich habe wieder meine Wonderbag-Grundregel angewandt: 2 Minuten kochen und die sonst vorgesehene Restzeit verdoppeln. Hartgekochte Eier koche ich üblicherweise etwa 15 Minuten. Also 2 Minuten gekocht, dann den Topf rüber in die Selbstbau-Wonderbag und dann noch einmal 25 Minuten dort weitergaren lassen. Beim Aufmachen, war alles noch so heiß, dass ich mit Topflappen reingreifen musste. Die Eier waren prima. Wenn jemand nach einem Foto meiner Eigenkonstruktion fragt - vergesst es. Die ist nicht vorzeigbar! Sieht aus wie ein Müllsack, funktioniert aber ;)!

Sonntag, 28. September 2014

Übersicht über Portale, bei denen man über den Einkauf Gutes tut

Wir kaufen (fast) alle über das Internet ein und dafür bekommt jemand Provisionen. Wir können, je nachdem über welche Einstiegseite wir einkaufen, aber entscheiden, wem die Provisionen zugute kommen. Auf der rechten Seite dieses Blogs seht ihr schon Bildungsspender.de mit einem direkten Link zu meiner ehemaligen Schule. Da sind nun immerhin schon fast 700 Euro zusammengekommen und das - muss ich hier noch einmal ausdrücklich betonen - ohne, dass diejenigen, die eingekauft haben, dann etwas mehr gekostet hat. Nach dem gleichen System funktioniert Schulengel.de . Bei beiden Seiten muss ich noch darauf hinweisen, dass sie zwar im Namen sich an Schulen oder Bildungseinrichtungen richten, es aber auch möglich ist für andere gemeinnützige Sachen zu spenden, etwa Sportvereine oder ähnliches. Während man bei Bidlungsspender und Schulengel auch seinen eigene kleinen Verein oder Kita oder Schule als begünstigte anmelden kann (vorausgesetzt sie ist gemeinnützig) gibt es bei planethelp.de eine Reihe bekannter und weniger bekannter Hilfsorganisationen. Zu nennen sind weiterhin noch (ohne, dass in der Reihenfolge eine Rangfolge stecken soll) Clicks4Charity und Shopprops. Dofair scheint auch so zu funktionieren, ist allerdings mehr als Suchmaschine aufgezogen. Allerdings konnte ich - zumindest bei meinem Browser - nicht eine Einrichtung auswählen, obwohl ich auf die Rubrik "Anpassen" gegangen bin. So - das dürfte einiges an Auswahl sein für alle, die beim Interneteinkauf auch noch etwas Gutes tun wollen und es spricht nichts dagegen, selbst zu entscheiden, wer die Provisionen einsammelt.

Samstag, 27. September 2014

Die essbare Stadt - Urban Gardening

Wieder im Deutschlandfunk kam gestern ein Bericht über die Stadt Andernach in Rheinland-Pfalz, die ihre Grünflächen in Anbauflächen umgewandelt hat. Dort wachsen nun Obstbäume, Beerensträucher und Gemüse. Neben dem Ernährungsaspekt entwickeln die Bürger auch ein anderes Gespür für ihre Grünflächen. Es gibt mittlerweile eine ganze Bewegung "essbare Stadt" von der Andernach ein Teil ist. Man kann die essbare Stadt auch als Teil der mittlerweile weltweiten Transition Town Initiativen sehen, die sich darum bemühen, die Städte insoweit autarker zu machen, dass sie Störungen in der Infrastruktur, beispielsweise Energieversorgung oder Transport, besser verkraften können.

Freitag, 26. September 2014

Ebola und Desinfektion

Noch ist Westafrika weit weg für uns und die apokalyptischen Bilder etwa aus Monrovia sind nur kurz in den Nachrichten und schnell wieder verdrängt. Nachdem ich im vorigen Posting schon vom Spenden für das Welternährungsprogramm via gesunder Bewegung geschrieben habe, möchte ich hier noch auf eine Aktion auf der Plattform "betterplace" hinweisen, die Desinfektionssets für Liberia bereitstellt. Natürlich - ich weiß beispielsweise nicht, ob es eventuell effektiver ist, den großen Hilfsorganisationen, die etwa in Deutschland hilft zusammengefasst sind, effektiver sind, weil anteilsmäßig, die Transport und Verwaltungskosten vielleicht geringer sind oder höher, weil es einen entsprechenden "Wasserkopf" gibt.

Donnerstag, 25. September 2014

Auf dem Arbeitsweg für das Welternährungsprogramm spenden

Heute musste das Auto in die Werkstatt und ich bin ein gutes Stück zur Arbeit gelaufen. Da habe ich mir gedacht, dass ich doch das Gesunde (das Laufen) auch noch mit etwas Gutem für andere Menschen verbinden kann. Flugs die Charity-Miles App gestartet und GPS am Smartphone eingeschaltet (meistens ist das bei mir ausgeschaltet). Die Wohltätigkeitsorganisation ausgesucht - ich habe mich für das "World Food Program" entschieden und losmarschiert. Ergab immerhin eine "meal for hungry people" auf dem Hinweg und zurück dann noch einmal. Ich habe dafür nur ein bisschen Strom eingesetzt, weil das Handy mit GPS mehr Strom verbraucht (wird aber sowieso meist solar geladen). Auf dem Bildschirm war Werbung für "Humana" zusehen. Ich keine die nur als Babynahrung, weiß auch nicht, ob das die gleiche Firma ist. Das ist mir aber egal, jedenfalls soll über diese Werbung dann eben eine Mahlzeit gesponsert werden und ich hoffe einmal, dass das auch wirklich stimmt.

Mittwoch, 24. September 2014

Jahrhundertdürre in Kalifornien

Heute Morgen kam ein Bericht im Deutschlandfunk - das ist übrigens ein Grund Rundfunkgebühren zu zahlen - über die Dürre in Kalifornien, von der wir hier in Deutschland nicht sehr viel mitbekommen. OK - ich habe schon gelesen, dass der Colorado, der große Colorado, der den Grand Canyon gefräst hat, mittlerweile so mickrig ist, dass er nicht mehr ins Meer mündet. In Kalifornien hat es nun seit drei Jahren nicht mehr geregnet und es gibt langsam Zustände, wie man sie nur aus den Entwicklungsländern kennt, nämlich dass Menschen an Tankwagen Schlange stehe müssen, um Wasser zu bekommen. Der Grundwasserspiegel hat sich teilweise um 20 m abgesenkt. Es wird mittlerweile zum Teil 800 m tief gebohrt, um noch an Wasser zu kommen. Ganze Plantagen werden aufgegeben, weil kein Wasser mehr da ist. Hinzu kommt noch, dass die sozialen Unterschiede beim Wassermangel auch für alle deutlich werden. Während manche dreckig zur Schule gehen müssen, weil sie kein Wasser mehr für die Dusche haben, werden Golf- und Polofelder noch eifrig bewässert.

Dienstag, 23. September 2014

Tagebuch aus Israel

Hier ein kleiner Hinweis auf das Reisetagebuch von Irene Wildberger, die zur Zeit in einem Kibbuz in Israel ist und ein Reisetagebuch schreibt. So mutig sind die jungen Leute. Ich würde mir da unten schon auch gerne alles Mögliche ansehen, aber habe davor zuviel Bammel.

Sonntag, 21. September 2014

83m Tor für die Geschichtsbücher im Video

Es ist auch ohne dieses spektakuläre Tor schön, wie der Aufsteiger die erste Bundesliga aufmischt. Aber das Tor vom Samstag ist doch noch etwas ganz Besonderes, was alle die es gesehen haben (und erst Recht diejenigen, die auf dem Feld waren) sicher nie vergessen werden. Insofern ähnlich, wie der Sieg gegen Brasilien bei der WM. Hier das Video: Schade - wir bezahlen zwar Rundfunkgebühren, aber die werden wohl auch dazu verwendet, zu verhindern, dass man sich die Sachen im Internet anschauen kann. Ich habe in der ARD Mediathek gesucht und - die ist (gebührenfinanziert) mit so schlechter Suchfunktion, dass ich das Tor nicht gefunden habe. Aber bei Myvideo ist es zumindest heute noch:
Moritz Stoppelkamp mit 83 m-Rekordtor, SC Paderbor… - MyVideo

Samstag, 20. September 2014

Wärmebedarf und Strombedarf

Eine Erkenntnis, die ich aus der Ernergieanalyse des Energiesparkontos, ziehen musste, ist die, dass im Rahmen der Energiewende zwar viel von der Stromerzeugung gesprochen wird, aber sie nur einen Bruchteil des Energieverbrauchs ausmacht. Wir haben nur etwa 2.500 kWh im Jahr Stromverbrauch, aber der Wärmebedarf liegt - trotz solare Warmwasser-Erwärmung - bei ca. 15.000 kWh im Jahr. Mit Einsparmaßnahmen im Wärmebereich lässt sich also viel mehr kWh einsparen als beim Stromverbrauch. Wobei das eine ja nicht zu Lasten des anderen gehen muss. Aber die Absenkung der Raumtemperatur, die je Grad etwa 6 % Einsparung bringen soll, hat bei zwei Grad damit schon fast den Stromverbrauch in kWh eingespart. Ein angenehmer Nebeneffekt dabei ist, dass der Grundumsatz des Körpers sich erhöht, was beim Abnehmen helfen kann ;).

Donnerstag, 18. September 2014

Erfahrungen mit der Wonderbag

Dabei geht es nicht um die gekaufte Variante sondern um einen Kochsack Marke Eigenbau und zwar in der einfachsten Variante. Dazu habe ich eine etwa 5 cm dicke Styroporplatte, die ich sowieso noch übrig hatte, als Boden ausgeschnitten. Den habe ich in einen großen Plastiksack gestellt. Dazu habe ich verschiedene kleinere Tüten mit Wäscheresten uns Styroporresten gefüllt und eine dicke noch als "Deckel". Sieht nicht schön aus, es ging mir aber mehr um das Ausprobieren. Heute also Spätzle gekocht und die Faustregel, die ich auf den englischsprachigen Webseiten gefunden habe angewandt. Die lautetet: 2 Minuten kochen und dann die Restzeit verdoppeln. Die Spätzle sollen 10-12 Minuten kochen. Also 2 Minuten brodeln lassen und dann in den improvisierten Kochsack. noch einmal für 16 Minuten. Es hat prima geklappt. Es war alles so warm, wie man es von den Nudeln vom Herd auch gewöhnt ist. Die Nudeln waren prima bissfest, genauso wie sie sein sollten. Energie habe ich auch noch gespart, weil der Herd eben 8 Minuten nicht für das Köcheln des Spätzlewassers laufen musste. Ich muss noch einmal einen Test machen, bei dem ich dann den Zählerstand beim normalen Kochen und beim Kochen mit dem Kochsack vergleiche.

Letzte Reihe in der Schule wird abgeschafft

Der Postillon bringt die verschiedenen pädagogischen Experimente der letzen Jahre mal wieder auf den Punkt. Schön ist vor allem, dass es dazu dann eine Studie gegeben hat - wenn man miterlebt, zu welchem Unsinn Studien gemacht werden, könnte man fast glauben, dass es eben keine Satire ist - ist es aber, oder?

Mittwoch, 17. September 2014

Die besten Android-Games entdecken

Ich glaube, dass ich die Suchmaschine Knicket speziell für Apps hier schon einmal vorgestellt habe. Es gibt nun eine Art spinoff, das sich direkt an Gamer richtet (zu denen ich nicht gehöre). Sobald ein Spiel mehr als 75 Bewertungen und einen Durchschnitt von mehr als 4 Sternen im Google Playstore hat, wird es in einem Video vorgestellt und kann danach direkt heruntergeladen werden. Die App nennt sich Daily Game Videos und ist natürlich kostenlos im Playstore erhältlich.

Dienstag, 16. September 2014

Kostenlose Energieanalyse

Das Energiesparkonto habe ich hier schon einmal vorgestellt. Seit einiger Zeit wird dort auch eine - zumindest zur Zeit noch - kostenlose Energieanalyse angeboten. Die ist zwar kein richtiger Energiepass oder Energiebedarfsausweis, gibt einem aber schon einen wichtigen Anhaltspunkt und einem Energieberater wichtige Informationen, etwa zum Heizwärmeverlust des Gebäudes u.ä. Erforderlich ist dabei, neben der Anmeldung beim Energiesparkonto, dass über einen längeren Zeitraum sowohl in der Heizperiode wie auch außerhalb, die Zählerstände eingetragen werden. Die werden dann mit den regionalen Wetterdaten verglichen und dann rechnet die Seite und heraus kamen bei mir eine sechsseitige PDF Datei, die eine Heizkennlinie abhängig von der Außentemperatur und andere Informationen enthält. Interessant dürfte es auch sein, anhand dieser Analyse den Erfolg von Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und solchen Sachen abzuklären.

Vom Zigarettenstummel zum Energiespeicher

Bald unterstützen die eifrigen Raucher nicht nur das Steuersäckel des Staates sondern die Energiewende. Wissenschaftlern ist es gelungen aus benutzen (!) Zigarettenfiltern Fasern für Hochleistungskondensatoren herzustellen. Darin kann Energie - etwa für Handys und Laptops - gespeichert werden und zwar, anders als bei Akkus, nicht auf chemischem Weg sondern auf elektrische Art und Weise. Preisgünstige und leistungsfähige Speicher sind das, was für einen Ausgleich der unterschiedlich schwankenden Stromerzeugung aus den erneuerbaren Energiequellen dringend benötigt wird. Hier ist ein Bericht im Stern mit Video.

Montag, 15. September 2014

Elektrostatischer Motor

Es gibt doch immer wieder etwas Neues. Nein eigentlich ist die Idee anstatt mit Magneten einen Motor zu betreiben auf die elektrostatischen Anziehungs- bzw. Abstoßungskräfte zu setzen nicht neu, aber es hat lange gedauert, bis so ein Ding wirklich gebaut wurde. Jetzt gibt es einen Prototyp: Der Vorteil ist, dass nicht soviel Kupfer verbraucht wird, wie bei einem Motor auf Basis von Elektromagneten. Außerdem ließe sich sich - umgekehrt gedacht wohl auch ein sehr leichtgängiger elektrostatischer Generator entwickeln.

Donnerstag, 11. September 2014

Gegensteuern hilft, auch wenn es Jahrzehnte dauern kann

Viele, die sich für Umweltschutz engagieren, werden von Depressionen befallen, weil es laufend schlechte Nachrichten gibt und gelegentlich das Gefühl vorherrscht: Das wird ohnehin nichts mehr - die Menschheit hat es wohl nicht besser verdient. Da sind gute Nachrichten eine Motivaiton, weiter zu denken und zu handeln. Erinnert ihr euch noch an das Ozonloch? Die Ozonschicht ist wichtig, denn sie filtert die gefährlichen UV Strahlen der Sonne in der obersten Atmosphäre heraus. Weniger Ozon in der oberen Atmosphäre, heißt mehr Hautkrebs am Boden, um es einmal auf eine einfache Formel zu bringen. In den 80er Jahren wurden Maßnahmen gegen den Hauptverursacher, die FCKW, vereinbart und nun zeigen sich deutlich die positiven Wirkungen, wie u.a. ntv berichtet.

Mittwoch, 10. September 2014

Was wächst wo und wie gut?

Growstuff ist eine neue Community für alle, die gerne im eigenen Garten Nahrung anbauen. Ich bin darauf gestoßen, weil ich immer einmal auf der Crowdfunding-Plattform indiegogo surfe, was es denn so an neuen Ideen gibt. Dort ist mir diese Plattform aufgefallen, die weltweit Informationen zum Nahrungsmittelanbau für Normalleute im Garten sammelt und diese Daten als Open Source allen zur Verfügung stellt. Sicher kann man auch zum örtlichen Obst- und Gartenbauverein gehen, aber für die meisten Menschen (mich eingeschlossen) ist bei so etwas die Hemmschwelle größer als sich online zu infomieren. Treffen in der realen Welt können dann noch folgen. In Deutschland ist die Community noch sehr klein, aber sie kann ja noch wachsen.

Dienstag, 9. September 2014

Erfahrungsbericht zu den Littlesun Solarlichtern

Ich hatte ja versprochen, dass ich meine Erfahrungen mit der Littlesun Solarleuchte hier schildere. Die sind sehr positiv. Das Bild, das wir von Solarleuchten haben, ist (leider) durch die 1-5 Euro Gartenleuchten geprägt. Die können allenfalls als Orientierung dienen, machen aber nicht hell. Ich habe mir (Solarsachen kann man mir ja immer andrehen ;)) auch einmal eine kleine Solar-Schreibtischlampe per ebay bestellt, die im Grunde unbrauchbar war. Sie machte zu wenig hell. Das ist bei der LittleSun anders. Für mich ist es das erste Mal, dass so eine Leuchte wirklich eine normale Leuchte ersetzen kann. Die Helligkeit reicht aus um zu Lesen und zu arbeiten. Es sind ja rund 100 Lumen und damit kann man schon etwas anfangen. Die Akkus habe ich bis jetzt noch nicht leergekriegt, aber es ist auch Sommer. Die Solarleucht hat so ein Bändchen, das in der Länge verstellbar ist. Zunächst habe ich gedacht, wie soll ich das Ding am Schreibtisch festmachen. Ich will nicht die ganze Zeit mit einer Hand die LittleSun hochhalten. Aber es findet sich doch immer etwas, woran man sie mit dem Bändchen festhalten kann. Die Sonnenstrahlen sind wie Haken und damit lässt sie sich dann ganz gut ausrichten. Sie hängt dann über dem Schreibtisch an dem Velux Dachfenster Querholm und beleuchtet wirklich den ganzen Schreibtisch. Prima!

Freitag, 5. September 2014

In Wald und Waldwirtschaft investieren

Seite längerem noch einmal ein Posting über Geldanlage, was aber NIEMALS eine Anlageberatung darstellen soll sondern lediglich die Gedanken, die ich mir selbst gemacht habe. Die niedrigen Zinsen auf sichere Anlagenformen, zwingen sich anders zu orientieren. Was von vielen Bankberatern nicht gerade angepriesen wird, sind ETF Fonds. Dabei handelt es sich um Fonds, die einen bestimmten Index abbilden. Das macht weniger Arbeit, weil keine hoch- bzw. überbezahlte Fondsmanager sich den Kopf zerbrechen müssen, aus welche Titeln sie aussteigen bzw. welche sie kaufen. Das drückt sich in vergleichsweise sehr niedrigen Kosten aus. Gold wurde lange gepushed und nach meiner Meinung ist das schon viel zu teuer, wir natürlich auch in der Elektronik gebraucht und dürfte in seinem Wert wohl kaum unter die jeweiligen Entstehungskosten sinken. Was aber auch nicht "mehr" werden wird, ist die Landmasse der Erde. Nicht umsonst investieren Riesenkonzerne in Agrarflächen oder eben auch in Wald (Holz wird eben auch immer gebraucht). Aber wie macht das der Kleinanleger? Es gibt immer mal wieder Anlagen, die dann in Wald in Panama, Kakao o.ä. investieren. Mir ist dabei nicht so wohl, weil die meist eine sehr lange Laufzeit haben und wer weiß, was bis dorthin in dem Land oder mit der Firma, die dort die Sachen bewirtschaftet passiert. Börsengehandelte Fonds kann ich jedenfalls schnell wieder verkaufen. Ich musste eine Weile Suchen und wurde dann bei diesem ETF Fond iShares Global Timber & Forestry (DE) UCITS ETF - WKN A0NA0H fündig. Das hier als Hinweis - wie gesagt KEINE ANLAGEBERATUNG - wenn andere auch auf der Suche sind. Englischsprachige Infos zu dem Investmentfonds gibt es hier. Neben Unternehmen, die in der Forstwirtschaft tätig sind, sind auch große Positionen Real Estate Investment Trusts (sog. Reits).

Freitag, 29. August 2014

Little Sun - Solarlichter

Ähnliches System wie bei der Genossenschaft, nur muss man nicht Mitglied werden. Auch mit dem Kauf einer Littlesun Solarleuchte wird umweltfreundliches Licht in der sogenannten dritten Welt unterstützt. Deshalb auch der relativ hohe Preis im Vergleich zu den 1 Euro Solarlampen, die man manchmal für den Garten bekommt. Dafür dürften sie auch heller sein. Ich kann es noch nicht sagen, weil ich mir erst heute eine bestellt habe. Sie sind gleichzeitig auch ein Kunstwerk und werden zB im MOMA in New York im Museumsshop verkauft. Mit dem etwa höheren Preis wird der Vertrieb in den Drittweltländern "subventioniert". Damit wir dort sowohl der Aufbau kleiner Geschäfte, die die Solarlampen verkaufen, gefördert wie eben auch beispielsweise das Lernen nach Sonnenuntergang ohne giftige Kerosindämpfe. Ich habe mir eine LittleSun bestellt und berichte in diesem Posting über meine Erfahrungen.

Dienstag, 26. August 2014

Solarlichter für Tansania

Ich bin leider erst jetzt - kurz vor Auslaufen der Crowdinvestingphase zum Ende August - auf dieses sicher unterstützenswerte Projekt aufmerksam geworden. Es verbindet für mich "Entwicklungshilfe" mit Solarenergy (zwei Sachen, die ich mag). Die künstliche Beleuchtung war ein wesentlicher Umstand für den Steigerung der Produktivität in Europa und Nordamerika, denn sie machte die menschliche Arbeitskraft vom Tageslicht unabhängig. Wenn das nun direkt über Photovoltaik produziert werden kann, dann ist das schon eine tolle Sache. Hier gibt es mehr Infos. Hier gleich noch ein englischsprachiges Video: Hinter der Crowdinvesting-Kampagne steckt die neue Solargrid Energiegenossenschaft aus Berlin, bei der man auch ohne das weitere Investment über die Plattform von Crowdenergy Mitglied werden kann und dabei dann Umweltschutz und Entwicklungshilfe miteinander verbindet.

Sonntag, 24. August 2014

Downsizing und frugaler Lebensstil

So richtig fällt mir kein deutsches Wort für "downsizing" ein. Frugaler Lebensstil klingt so sehr nach Verzicht. In Wahrheit ist es so, dass ich vieles, was sich bei uns im Haus so angesammelt hat, eher als Belastung als als Gewinn empfinde. So steht in der Garage ein Elektroroller, der nicht mehr richtig funktioniert (es sind wahrscheinlich nur die Akkus, die einen Wackler haben), aber ich repariere ihn weder noch kriege ich die Kurve ihn als defekt zu verkaufen oder zu verschrotten. Interessant finde ich den Ansatz der sog. "Tiny Houses", die auf wenigen Quadratmetern das Wesentliche zum Leben beherbergen sollen. In den USA ist so etwas, dank weniger bürokratischer Bauvorschriften, einfach möglich. In Deutschland kriegt man das nur über Tricks hin. So stand in einem Artikel (Focus oder Spiegel), dass sich in NRW einer so ein Haus selbst baut. Weil es kein Fundament hat, gilt das normale Baurecht nicht (ist es kein Haus) und weil es keine Räder hat, auch nicht die Vorschriften für Wohnwagen. Mit Camping habe ich es überhaupt nicht, aber so ein Tiny House würde mich schon reizen. Viele Infos und auch Baupläne (allerdings zum Kaufen) gibt es auf dieser Webseite.

Donnerstag, 21. August 2014

Interessante mathematische Rätsel und Lösungen

Die wenigsten wissen wahrscheinlich, dass ich einmal versucht habe Mathematik zu studieren. Das macht man nicht aus Jux und Dollerei. Vielleicht hätte ich es auch geschafft, aber es war mir dann doch zu unsicher. Aber die grundsätzliche Faszination für Mathematik ist geblieben und ich möchte auch gerne Werbung dafür machen. Ich finde es schlimm, dass in Talkshows im Fernsehen ein Gast viel Beifall erntet, wenn er erklärt, dass er Mathe nicht verstehe oder eine Niete darin sei. Noch schlimmer ist, dass das häufig in Bezug auf Rechnen gemeint ist, was mit Mathematik aber wenig zu tun hat. Die Faszination durch Nachdenken, abstrakte Lösungen zu entwickeln, wird leider viel zu wenig rübergebracht. Da empfinden es die Jugendlichen dann cooler etwas "mit Medien" zu machen - wobei die Hintergründe der neuen Medien natürlich auch wieder Mathematik sind. Die Seite http://numberphile.com/ versucht für Normalmenschen verständlich die Faszination und den Nutzen der Mathematik zu erklären und aufzuzeigen. Es lohnt sich da reinzuschauen und die Videos anzusehen.

Dienstag, 19. August 2014

Hier noch einmal eine Videoanleitung für die Wonderbox - die so ähnlich ist, wie die Wonderbag

Ich habe auch selbst - anders und hässlich ;) - aber wirksam eine gebastelt und berichte in diesem Posting über meinen ersten Versuch.

Jetzt ärgert der Regen noch viel mehr!

Die ersten zwei Anlagen von Lauterstrom laufen jetzt und produzieren Strom und prompt hat sich die Sonne aus Deutschland verdrückt. Aber trotzdem macht es Spaß die umweltfreundliche Energieproduktion einer der beiden Anlagen im Sunny-Portal nachzuschauen. Der Anfang ist gemacht und weitere Projekte sind in Planung. Auf geht's!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Energiesparen zu Hause und Feuerholz in den sogenannten Entwicklungsländern

Ich kenne das bisher nur vom Milchreis, den man - einmal erhitzt - "im Bett" weiterkochen kann. Da hat sich eine Dame Gedanken darüber gemacht, wie man dieses einfache Prinzip tragbar für verschiedene Töpfe anwenden kann und die "Wonderbag" erfunden. Das kann viel Feuerholz (bei uns Energie) und die damit verbundene Arbeitszeit sparen. Allerdings ist die Wonderbag auf den ersten Blick - es gibt sie bei Amazon: ziemlich teuer. Das erklärt sich damit, dass - hoffen wir dass es stimmt - lt Webseite für jede in den Industrieländern verkaufte Wonderbag eine in den Entwicklungsländern gestiftet wird. Die Variante ohne Spende und wohl auch nicht von der Original-Erfinderung ist dann auch halb-so-teuer: Das Kochen ist natürlich anders als auf dem Herd - deutlich langsamer, aber es ist nichts schlechtes das Leben zu entschleunigen. Rezepte gibt es auf dieser Webseite. Wer Englisch kann, für den habe ich hier auch eine Anleitung, wie man sich eine Wonderbag selbst herstellen bzw. nähen kann:

Dienstag, 22. Juli 2014

Happy Pi-Day to us all!

Heute ist der 22. Juli und weil 22/7 eine ziemlich gute Annäherung an die Kreiszahl Pi gibt, ist das der internationale Pi-Näherungstag. Mathematik ist leider und zu Unrecht bei uns verschrieen. Wer in einer TV-Talkshow punkten will, sagt, dass er eine Niete in Mathe war und er bekommt "anerkennenden" Applaus. Dabei ist das reine Denken, das was letztlich allen Fortschritten - vor allen den technischen - zu Grunde liegt. Ein großer Teil der Wissenschaftfeindlichkeit oder Technikfeindlichkeit hängt damit zusammen, dass Mathematiker als verschroben und uncool gelten. Dabei ist es richtig cool, durch Nachdenken einfache Lösungen zu finden, wo andere durch langes rumprobieren vielleicht zufällig eine Lösung erraten. Lust auf Mathematik macht das Matheblog der ZEIT - das hiermit verlinkt wird. Und eine schöne Erklärung über Pi - gibt es auch in diesem Video - hmm eigentlich wollte ich das Video hier einbinden, aber die Webseite lädt nur und lädt und erzeugt den Einbettungscode nicht. Da ist wohl bei der Datenkompression (alles Mathematik) etwas schiefgelaufen. Deshalb hier der Link ohne Einbettung zum Video.

Samstag, 12. Juli 2014

Jetzt geht es los ! Erste Lauterstrom Projekte!

Es war eine schwere Geburt, denn politisch gibt es im Moment ordentlich Gegenwind, wenn es darum geht eine dezentrale umweltfreundliche Energieerzeugung auf die Beine zu stellen. Nun stehen die ersten Projekte der vor etwa einem Jahr gegründeten Lauterstrom eG - Pfälzer Energiegenossenschaft an. Sie sind noch kleinen, können aber der Anfang einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Kirchen und kirchlichen Einrichtungen sein. Die Beteiligung an der Genossenschaft ist mit 100 Euro möglich. Wer sich an dem konkreten Projekt noch mit einem sogenannten Nachrangdarlehen beteiligen will, der kann Pakete im Umfang von 500 Euro erwerben (darin sind 100 Euro Genossenschaftsanteil und 400 Euro Nachrangdarlehen mit festem Zinssatz). Weitere Infos findet ihr bei Lauterstrom eG.

Freitag, 4. Juli 2014

Navigation mit dem Fahrrad

Im Zusammenhang mit der Stadtradeln-Aktion bin ich auf das dort vorgestellte Navi speziell zum Fahrradfahren gestoßen. Man kann das am PC machen über die Webseite oder aber auch als App runterladen. Allerdings braucht man für die App - glaube ich - eine Datenverbindung. Ich mag es lieber, wenn man sich einen Bereich runterladen kann und dann darin offline navigiert.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Stadtradeln beginnt wieder

In vielen Kommunen in Deutschland beginnt jetzt wieder (oder hat schon begonnen) die Aktion Stadtradeln. Ob eure Kommune dabei ist könnt ihr auf der Webseite stadtradeln.de herausfinden und euch für ein Team anmelden oder eines gründen. Ich finde es eine gute Idee auf diese Weise herauszufinden, was sich alles an Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen lässt. Dabei tun wir sowohl der Umwelt wie auch unserer Gesundheit etwas Gutes.

Freitag, 13. Juni 2014

Die richtige App finden

Google ist ja eine gute Suchmaschine für das Web, wenn auch im Hinblick auf seine marktbeherrschende Stellung und die Datensammelwut problematisch. Womit ich aber weniger gut zurecht komme ist, die Suche in Googles eigenem Playstore. Ich habe den Eindruck, dass ich dort, wenn ich mehrere Suchbegriffe eingebe, dennoch immer nur das Ergebnis des ersten Suchbegriffs bekomme. Das sind dann häufig einige hundert Apps, von denen ich einige installiere, ausprobiere und wieder deinstalliere, bis ich entnervt bin oder gefunden habe, was ich für am Besten halte. In diese Marktlücke stößt eine App-Suchmaschine mit dem schwer zu merkenden Namen knicket (vielleicht merkt man es sich gerade aber auch deshalb - Google kannte man ursprünglich auch nicht). Ich habe jedenfalls dort schon Apps gefunden, auf die ich bei der normalen Suche im Playstore nicht gestoßen wäre. Beispielsweise eine Schrittzähler, der je nach Anzahl und Zeiten/Entfernung, virtuell "Preise und Ehrungen" verteilt. Schrittzähler gibt es hunderte, aber der ist wirklich nett (heißt stepp mania). Ich habe knicket jedenfalls gebookmarked.

Donnerstag, 12. Juni 2014

So eine Überraschung: Privat gebaute Autobahnen sind teurer

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich: Wenn also für das Bauprojekt noch jemand dazwischen geschaltet wird, der damit ordentlich Geld verdienen will (sonst würde er es nämlich nicht machen) wird es im Ergebnis teurer als wenn es der Staat selbst macht. Dieses dem gesunden Menschenverstand entsprechende Ergebnis wurde nun im SPIEGEL veröffentlicht.

Samstag, 7. Juni 2014

Einkauf aktuell müllt uns zu

Seit einiger Zeit wundere ich mich schon, dass wir im Briefkasten nicht nur normale Werbeblättchen haben sondern die auch noch in eine Plastikverpackung eingeschweißt sind. Erst durch diese Petition bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die von der Post verteilt werden. Jahrelang hat es funktioniert, Werbeblättchen ohne Plastikverpackung drumherum zuzustellen und auf einmal scheint es erforderlich zu sein Millionen davon jede Woche in Plastik einzuschweißen. Fabian Lehner hat deshalb eine Petition bei Change.org gesartet, die sich an die Post wendet, diese Form des Vertriebs der Werbung abzuschaffen. Eine gute Idee, finde ich. Direkt hat eine Petition natürlich keine Auswirkungen auf ein Unternehmen, wenn die aber erkennen, dass es ein PR Problem geben könnte, werden die das Vorgehen überdenken, wo man doch so gerne Werbung mit Co2 freiem Brieftransport etc. macht.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Witzige Geschenkidee - persönliche Videobotschaft

Viele Menschen haben letzlich schon alles, so dass es schwierig ist, ihnen noch etwas zu schenken. Eine schöne Idee sind die Fotovio Sticker, die es zB mit verschiedenen Motiven bei Amazon gibt: Beispielsweise als Herzchen. Gut das sieht aus wie einfache Aufkleber. Man kann aber über den QR Code der darin "verborgen" ist eine persönliche Botschaft oder eine Gruß oder was auch immer hochladen und der Empfänger ruft das dann über das Einscannen des Codes wieder ab. Eine lustige Idee für kreative Köpfe - könnt vielleicht auch als Gebrauchsanweisung für geheimnisvolle andere Sachen sein oder in eine Geocaching Box rein.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Kostenlose Kreditkarten - zwei Alternativen

Kreditkarten bergen zwar die Gefahr in sich, dass man sich verschuldet und die Kredite, die darüber finanziert werden sind BÖSE SCHULDEN im Regelfall, weil es sich um Konsumausgaben handelt. Als Zahlungsmittel sind sie aber eine feine Sache und geben gerade bei Reisen ins Ausland Sicherheit, wenn einmal mehr Geld benötigt wird. In manchen Ländern ist es auch kaum noch möglich mit Bargeld zu tanken. Das habe ich schon in der Schweiz erlebt. Lange hatten wir die Visacard von payback, die aber doch 10 oder 20 Euro kostete, was ich nicht eingesehen habe. Jetzt bietet Payback eine auf Dauer kostenlose American Express Kreditkarte mit Paybackfunktion an. American Express führt in Deutschland (und ich glaube sogar auch Weltweit) ein wenig ein Schattendasein. Die Zusammenarbeit mit payback könnte das ändern. Einfach auf der payback Seite nachschauen. Bis 31.05.20134 gibt es auch noch ein paar payback-Punkte extra. Wem es also nichts ausmacht, dass die Einkaufsdaten und Finanzdaten alle zusammengeführt, ein Persönlichkeitsprofil erstellt wird und das vielleicht auch noch bei der NSA gespeichert wird, der kann sich darüber eine Kreditkarte holen. Eine weitere kostenlose Alternative - sogar ohne Bankkontowechsel - ist eine Mastercard über gebührenfrei. Mich stört allerdings daran, dass es eine Rechnung gibt, die beglichen werden muss und bei Ratenzahlung oder Nichtbegleichung echt happige Zinsen anfallen. Eine Möglichkeit, dass der Betrag einfach vom Konto abgebucht wird, habe ich noch nicht gefunden. Ich könnte mir vorstellen, dass die darauf bauen, dass es einmal passieren kann, dass man die email-Rechnung übersieht und nicht begleicht und dann eben massive Zinsen anfallen. Da heißt es also, insbesondere bei längeren Auslandsaufenthalten, aufpassen. Man sieht, so richtig umsonst, sind beide Wege nicht. Im einen Fall bezahlen wir mit unseren Daten, im anderen Fall mit der Unsicherheit, dass bei der Rechnungsstellung oder Bezahlung etwas schiefgehen könnte. Allerdings bekam ich bei gebührenfrei eine Mitteilung, dass das Geld eingegangen ist per email, wie eben auch die Rechnung.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Weltweite ehrenamtliche Stadtführer finden

Wer in größere Städte verreist, nimmt oft auch an Stadtführungen teil. Die sind allerdings häufig sehr unpersönlich in großen Gruppen. Wer Bekannte oder Freunde in einer fremden Stadt hat, bekommt dagegen häufig Ecken gezeigt, die bei den professionellen Stadtführungen (die durchaus auch ihre Berechtigung haben) nicht "angegangen" werden. Seit den 90er Jahren gibt es ein ständig wachsendes Netzwerk an ehrenamtlichen Stadtführern, die Besuchern freiwillig und unentgeltlich ihre Stadt zeigen. Es ist mittlerweile daraus eine weltweite Bewegung geworden und in nahezu jeder touristisch interessanten Stadt lassen sich diese "greeter" finden. Weiter Infos und die Liste der Städet findet ihr beim Global Greeters Network.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Selbst zum Carsharer werden...

Carsharing ist an sich schon eine tolle Sache, wenn ich auch zugeben muss, dass wir den Schritt, das eigene Auto abzuschaffen, noch nicht gewagt haben. Aber in großen Städten, die auch vom Grundsatz her über ein gutes autofreies Nahverkehrssystem verfügen, ist das sicher eine sinnvolle Ergänzung und kann helfen eine Menge Geld zu sparen. Viele Carsharing-Anbieter kennt man. Ich bin nun über aklamio, wo ich immer mal stöbere, was es denn Interessantes gibt, auf CiteeCar gestoßen. Gibt es im Moment erst in größeren Städten. Das System scheint mir aber ziemlich durchdacht zu sein. Bemerkenswert finde ich, dass es die Möglichkeit gibt, für Leute, die stolze frei zugängliche Parkplatzbesitzer sind, selbst einen Carsharinp-Platz anzubieten und dafür im Gegenzug Freikilomter mit dem Citeecar. Das nennt sich dann CiteeHost. Aber auch als bloße Mitglieder (also Nutzer der Fahrzeuge) finde ich diesen Anbieter bemerkenswert, weil es keine Grundgebühr kostet.

Samstag, 17. Mai 2014

Wie der Staat Zugriff auf die emails zu nehmen versucht....

Wir haben uns daran gewöhnt und wissen es im Hinterkopf, dass ausländische Geheimdienste hier und bei unseren emails, fleißig mitlesen. Ich bin aber davon ausgegangen, dass die deutschen Behörden sich dann doch ein wenig besser benehmen. Es könnte sein, dass das auch an fehlenden technischen Möglichkeiten liegt und der Wille, die Bevölkerung unter Generalverdacht zu stellen, auch in Deutschland verbreitet ist. Wer den Blog des email-Anbieters posteo hat nun einen Transparenzbericht veröffentlicht, in dem die Zugriffsversuche der bayrischen Polizei (OK in Bayern läuft es eh immer ein bisschen ander, da wird auch mal die Wartung von Computeranlagen im Wahlkreisbüro gegen Bezahlung an minderjährige Familienangehörige gegeben) aber erschreckend ist es dennoch. PS: Wobei ich gerade noch einmal nachlese und mich frage, wie ich darauf komme, dass das die bayerische Polizei war? Hatte ich da etwa eine bstimmte Erwartungshaltung. posteo sitzt in Berlin, dürfte wahrscheinlich nichts mit der bayerischen Polizei zu tun haben.

Freitag, 16. Mai 2014

Noch einmal ESC 2014 und der Sohn von Rolf Zuckowski

Ich habe ja schon geschrieben, dass es sich um einen Kompositionswettbewerb handelt und nicht um eine Gesangswettbewerb. Nun lese ich gerade beim STERN, dass der Komponist noch nicht einmal eingeladen war. Das finde ich nun geradezu erbärmlich. Interessant ist auch noch, dass das der Sohn von Rolf Zuckowski ist - ja genau dem Kinderlieder-Papst. Bei den Kindern ist die Zeit (ehrlich gesagt Gottseidank) vorbei. Aber auf den vielen CDs sind durchaus einige Lieder von Vater Zuckowski drauf, die deutlich über dem normalen Schlagerdurchschnitt liegen sowohl musikalisch, wie auch inhaltlich und genau das trifft ja auch auf das Werk seines Sohnes zu, der nun den Eurovision Song Contest 2014 gewonnen hat.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Prepaid-Karte mit kostenloser Datenflat

Ja - das hier ist so etwas wie Werbung. Insbesondere die Kiddies kommen heutzutage kaum noch ohne ein Smartphone aus. Während der Kauf an sich noch mit Geburtstags- oder Weihnachtsgeld funktioniert, machen sich viele Eltern (zu Recht) Sorgen über die monatlichen Kosten, die über den Datenverkehr anfallen könnten. Das eigentliche Telefonieren lässt sich ja mit einer Prepaidkarte erledigen. Die meisten Flatrates kosten mindestens fünf Euro im Monat. Es gibt aber einen werbefinanzierten Smartphone Tarif beim Netzclub. Da kriegt man Werbung und dafür sind 100 MB im Monat im schnellen Netz und danach wird es eben auf die Langsamgeschwindigkeit runtergebremst. Für Whatsapp oder Email Abfragen reichen die 100 MB im Monat aber locker aus. Telefonieren kostet prepaid 9 Cent je Minute und SMS. Das ist also im normalen Rahmen. Aufladen geht über O2 Karte, aber auch anders. Ich habe so eine SIM Karte (die übrigens kostenlos ist und auch kostenlos versandt wird) schon rund ein Jahr. Geht problemlos. Die Werbung hält sich in Grenzen, ab und zu eine SMS oder eine email. Hier geht es zur Bestellung beim Netzclub!

Mittwoch, 14. Mai 2014

Wer hat den ESC gewonnen?

Conchita Wurst werden viele sagen. Das ist aber nicht richtig. Es geht bei all dem drumherum verloren, dass es sich bei dem Eurovision Song Contest um einen Komponistenwettbewerb handelt. Deshalb hat auch Lena nie gewonnen sondern Stefan Raab, von dem das Lied stammte. Es ist schade, dass das im Wettbwerb untergeht. Neben der Nation und dem Namen der Sänger oder Gruppe steht dann noch ganz klein - etwa in der Größe der Kosten, die ein Televoting kostet (also so klein, dass man es NICHT lesen kann) - wer die Lieder getextet und komponiert hat. Letztlich ist das natürlich nur das Ergebnis eines Prozesses, in dem es eben nicht um die Musik geht, sondern die Präsentation, viel Politik (denn wann darf man einmal per Televoting die Abneigung gegen ein anderes Volk ausleben) und natürlich das Geschäft. Dieses Mal durften sich auch alle, die für den Siegertitel abstimmten, besonders tolerant fühlen. Nötig hätte es das Lied nicht gehabt, denn es ist auch so über dem Durchschnitt gewesen und hätte gute Chancen gehabt, selbst wenn es von einer Frau oder einem Mann ohne "Verkleidung" gesungen worden wäre. Die bärtige Dame hat aber mit Sicherheit mehr genutzt als geschadet, denn die konservativen Kreise, die sich an dem Outfit stören, schauen den Wettbewerb ohnehin nicht, während er in der Schwul-Lesben Community Kultstatus hat. Wäre es ein Kompositionswettbewerb, wie es gedacht ist, dann müsste er im Radio kommen. Dann könnte zwar nach wie vor die Politik eine Rolle spielen, aber es wäre egal, ob eine polnische Teilnehmerin mit tieeefem Dekolletee am Bühnenrand Butterstampft oder Wäsche wäscht oder eine Conchita Wurst. Das wäre aber schlecht für das Geschäft und das ist ja das wirklich Entscheidende.

Montag, 12. Mai 2014

Gemeinschaftserlebnis Rauchen - und das Nichtrauchen?

Wenn es Veranstaltungen, etwa Fortbildungen oder Seminare oder ähnliches gibt, teilen sich die Besucher recht schnell in zwei Gruppen, die (mittlerweile) große Gruppe der Nichtraucher und die Raucher, die (dank Rauchverbot nahezu überall) dann vor der Tür zusammenstehen. Sie sind, anders als die Nichtraucher, eine erkennbar Gruppe, die sicher auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Das gemeinsame Rauchen verbindet. Da stehen der Abteilungsleiter und der Lehrling nebeneinander, geben einander Feuer und es werden Informationen zwanglos Informationen ausgetauscht, die Nichtrauchende vielleicht nicht mitbekommen. Das soll nun wirklich kein Raucher-Werbungsartikel werden. Ich versuche mir nur (bin selbst kein Raucher) zu erklären, dass es neben den körperlichen Suchterscheinungen auch eine soziale Komponente gibt. Rauchen ist in der Öffentlichkeit ein gemeinschaftsstiftendes Erlebnis - Nichtrauchen nicht. Den Weg aus der Sucht muss man allein gehen, es wird sich nicht in einer Ecke des Raums oder vor der Tür eine Gruppe Ex-Raucher treffen, die dort Nikotinkaugummis kauen und sich unterhalten. Es gibt aber Nichtrauchergruppen, real und eben auch virtuell im Internet, die durch und in der Gemeinschaft helfen, die Rauchsucht zu überwinden. Die größte Internetcommunity dazu dürfte wohl nichtraucher.de.

Sonntag, 11. Mai 2014

Selbst den Familienforschern weltweit helfen

Familienforschung hat dank Internet und vielen Datenbanken das angestaubte Image verloren. Ich halte sie sogar für einen Beitrag zur Völkerverständigung, denn nach wenigen Generationen wird - trotz deutlich geringerer Mobilität in der Vergangenheit - die Bindung zum eigenen Staat immer weniger. Wer lange genug zurückgeht, findet auch fast immer jemanden "Prominentes", mit dem man irgendwie verwandt ist. Die Aktion nennt BillionGraves hilft die Datenbanken zu erweitern. Dazu kann man für Android im PlayGoogle Store eine App runterladen, die den fotografierten Grabstein mit GPS verknüpft und anderen Daten von Nutzern weltweit. Ich würde aus Datenschutzgründen aber wirklich nur alte Grabsteine mit Todesdatum mindestens 50 Jahre zurück fotografieren. Bei den Grabsteinen jüngeren Datums ist die Datenlage außerdem auch aus anderen Quellen so gut, dass es keinen Fortschritt für die Gemeinde der Familienforscher bringt. Ich arbeitet immer mal wieder von Zeit zu Zeit daran und finde - dank fleißiger Menschen, die die Datenbanken ständig mit weiteren Infos füttern - auch immer wieder neue Urahnen. Dazu verwende ich MyHeritage über die ich auch auf die BillionGraves Aktion aufmerksam wurde.

Samstag, 10. Mai 2014

Kreativpilot werden und bis 16.06.2014 bewerben

Im Namen der Bundesregierung (wenn das nun nicht jemanden abschreckt) werden wieder Kultur- und Kreativpiloten gesucht. Dazu werden Kreativunternehmen oder solche, die es werden wollen gesucht. Die Bewerbungen laufen bis 16.6.2014. Näheres gibt es auf der Webseite Kultur- und Kreativpiloten. Hier auch noch ein Video dazu:

Kultur- und Kreativpiloten - Teaser Zeitfenster from Kultur- und Kreativpiloten on Vimeo.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Die Ukraine und was bei uns falsch läuft

Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mir ausreichend Gedanken zu dem Thema gemacht habe, das uns in Europa im Moment vielleicht am stärksten beschäftigt. In diesem Jahr jährt sich der Ausbruch des ersten Weltkriegs zum 100sten Mal. Ich habe mit viel Interesse den historischen Roman von Ken Follet "Sturz der Titanen" gelesen, der in dieser Zeit spielt und die Geschichte aus verschiedenen nationalen und gesellschaftlichen Blickwinkeln beleuchtet. Die Parallelen sind leider zu sehen. Auch damals hat sich eine Krise hochgeschaukelt, ohne dass die beteiligten Regierungen (die Völker wohl noch viel weniger) tatsächlich einen Krieg wollten. Die damaligen Monarchen waren ja auch noch alle irgendwie miteinander verwandt.
Was ich gerade an der deutschen Außenpolitik vermisse ist, dass sie den früheren Pfad des Ausgleichs zwischen den Konfliktparteien (zumindest was ich in den Medien lese) verlassen hat und stattdessen in das allgemeine Säbelrasseln mit  einstimmt. Schon als das erste Mal die nationalischen Töne aufkamen, wäre es erforderlich gewesen darauf hinzuweisen, dass - unabhängig von der nationalstaatlichen Zuordnung - Minderheitenschutz gewährt werden muss. Das gilt für die russischsprachige Bevölkerung in der Ukraine, wie für die Krim-Tartaren und ukrainischsprechende Bevölkerung in Russland. Das ist der Weg den wir - ungeachtet der vielen Kritik an der EU - bisher gegangen sind und der unter den Ländern der EU seit Jahrzehnten Frieden hält. So spielt es für einen Elsässer, dessen Muttersprache dem pfälzischen näher ist als dem französischen, keine Rolle, ob in seinem Pass die Staatsangehörigkeit französisch oder deutsch steht. Das ist gut so und das sollten wir, bei aller Kritik an der EU nicht vergessen.
Ob bei der Abstimmung auf der Krim alles mit rechten Dingen zuging, darf wohl bezweifelt werden. Es spricht aber wohl vieles dafür, dass bei einer in Ruhe abgehaltenen Abstimmung am Ende auch eine überwiegende Mehrheit für den Beitritt zu Russland gestimmt hätte.
Hand aufs Herz: Wenn die nun sehen, was in der Ostukraine los ist, werden die wahrscheinlich froh sein, dass sie sich so entschieden haben.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Wahltag ist Zahltag

Das scheint zumindest die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer zu befürchten. Zufällig kurz vor den Kommunalwahlen und der Europawahl, fällt ihr ein, dass es in Rheinland-Pfalz für 2015 vielleicht doch eine Besoldungserhöhung geben könnte, die dann mehr ist als das 1 % das es in den letzten Jahren gegeben hat. Während dieser Zeit sind die Gehälter bei den Angestellten im öffentlichen Dienst jeweils mindestens doppelt so stark gestiegen, von den Steigerungen in der Wirtschaft ganz zu schweigen. Außerdem - neben Wahltaktik - besteht auch die Gefahr, dass Gerichte die Besoldung für nicht mehr verfassungsgemäß ansehen, denn die Beamten wurden in Rheinland-Pfalz von der allgemeinen Gehaltsentwicklung schon seit Jahren abgekoppelt, getreu dem Motto, was bei den Angestellten erstreikt wurde, müssen wir bei denen Einsparen, die nicht streiken dürfen.
Selbst wenn es nun ernst gemein wäre mit einer etwas üppigeren Gehaltserhöhung dann nach den Wahlen, wäre damit vielleicht das ausgeglichen, was andere vielleicht im Jahr 2010 an Erhöhung bekommmen haben.

Dienstag, 6. Mai 2014

Die magische Zahl 25

Naja - einige Zahlen gelten ja als magisch, etwa die 13, die 7 oder die 3 - aber die 25?
Die 25 ist eine Zahl, die im Zusammenhang mit der Alterssicherung nach einigen Berechnungen eine Rolle spielt. Natürlich gibt es immer wieder andere, die daran zweifeln und Gegenrechnungen darlegen. Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang, die Berechnung der Einkommenslücke, wenn das jetzige Netto mit der zukünftigen Rente verglichen wird und das Ergebnis soll dann erschrecken und schnell dazu führen das Provisionskonto des Vertreters zu füttern. Ansatzpunkt sollte aber nicht das sein, was zur Zeit netto rauskommt sondern das, was ein Mensch/Paar/Familie benötigt. Das ist in den allermeisten Fällen deutlich weniger als das, was zur Zeit an Netto rauskommt. Die wenigsten Ruheständler benötigen beispielsweise zwei Kraftfahrzeuge, was bei den meisten berufstätigen Paaren dann aber doch der Fall ist. Ausgangspunkt sollte also das sein, was man zum Leben braucht. Diese Summe multipliziert mit 25 soll nach verschiedenen Berechnungen, ausreichen, um davon dauerhaft leben zu können. Wer also beispielsweise 2.000 Euro monatlich benötigt (die eigentliche Rente wäre davon noch abzuziehen) , braucht im Jahr (12 * 2.000) 24.000 Euro und müsste für einen Ruhestand 600.000 Euro ansparen. Das ganze könnte dann ganz oder teilweise in Fonds angelegt werden, die etwa monatlich ausschütten (Dazu habe ich hier etwas geschrieben).
So wäre die Rechnung, wenn "Vater Staat" nicht noch von den Zinseinnahmen 25 % bzw. bei Kirchensteuerpflichtigen noch ein bisschen mehr haben wollte. Will man die Zinsabschlagssteuer mit einberechnen, so muss der monatliche Bedarf noch einmal mit 1,25 multipliziert. Hört sich gemein an - auf der anderen Seite, werden andere Einnahmen aus ehrlicher Arbeit deutlich höher besteuert und es gibt ja Freibeträge.
Das ist der 3. Artikel, der sich mit dem Thema Geld auseinandersetzt.
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