Montag, 18. Juli 2011

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Wie lange ist das her, dass ich nicht mehr "belletristisch" geschrieben habe?
Könnte schon an ein Jahr herankommen. Ich habe mich auf die Online-Artikel konzentriert, bis die mir auch nicht mehr so viel Spaß bereitet haben (wenigstens sind die Werbeeinahmen daraus eine halbwegs verlässliche Einnahmequelle).
Ich habe meine Aufgabe eher darin gesehen, gute Nachrichten zu verbreiten und Gutes zu tun.
Im Urlaub, in der schönen schwedischen Umgebung, ist dann so langsam der Gedanke gereift, doch an dem Regionalkrimi im Plauderton weiterzuschreiben. Und - glaubste kaum - habe ich gestern Abend doch tatsächlich gemacht.
Da machte sogar das Schreiben an sich Freude, weniger der Inhalt (Krimi halt mit Regionalbezug), aber die Art des Erzählens, als sitzt einem einer in einem Zugabteil gegenüber und erzählt von einem "Detektiv", seinen persönlichen Problemen und seinem Fall.
So was gibt es zwar auch schon, aber nicht so häufig.

1 Kommentare:

  1. Na, das klingt doch schon ganz anders als der verzagte Beitrag im April, in dem du um deine verlorene Sprache getrauert hast. Es ist wohl wirklich so, man muß sein eigenes Ding machen, das, was einem liegt. Ich habe übrigens vor einer gefühlten Ewigkeit mal deinen persönlichen Führer in die Traurigkeit gelesen, und da hatte ich als Leser das Gefühl, daß der Autor mit Spaß dabei war, daß ihn was gejuckt hat, daß er was zu sagen hatte, in diesem Fall eben in der humorvollen, sorry, tieftraurig-realistischen Form. Klingt so, als wärst du jetzt wieder nah bei dir beim Schreiben.

    Gruß von Alexina

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