Sonntag, 31. Juli 2011

Buch eines Literaturkritikers

In der ZEIT ist eine Besprechung über ein Buch von James Wood (von dem ich vorher nie etwas gehört hatte - James Woods kenne ich (den Schauspieler)). Ist ein berühmter Literaturkritiker und hat ein Buch geschrieben, aus dem man - so habe ich den Eindruck nach Lesen der Rezension - viel lernen kann.
Gerade bei dem Beispiel in dem Artikel "lief sich buchstäblich die Beine ab", bei dem im Wort buchstäblich die Figur hervorblitzt, frage ich mich, ob - wenn LektorInnen das auch so sehen würden - sie es "durchgehen" ließen. Denn Perspektivwechsel, und um einen solchen handelt es sich eigentlich, mögen die ja überhaupt nicht, wobei ich mich eigentlich weder als Leser noch als Autor einschränken möchte. Manche Sachen, vor allem Spannung, lassen sich besser erzeugen, wenn man in einer Perspektive bleibt, aber manche andere vielleicht gerade nicht.

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