Donnerstag, 22. Dezember 2011

Bandpause führt zu Schreibgedanken

Bei der Musik geht es erst im neuen Jahr weiter. Ich habe da ja immer solche Wellenbewegungen und nun juckt es mich in den Finger, weil ich vielleicht doch wieder anfangen werde zu schreiben. Hinzu kommt noch, dass ein kleiner Verlag nach Exposé und Leseprobe nun das ganze Manuskript zu meinem Pragroman angefordert hat.
Vielleicht macht mir das Schreiben nur dann keinen Spaß, wenn ich keine Erfolgserlebnisse in Aussicht habe...

Montag, 19. Dezember 2011

Herrlich gemein!

Ich gebe zu, ab und zu "egogoogle" ich einmal und da bin ich doch wirklich auf keine kurze Bewertung des "Personal Guide zur Traurigkeit" gekommen. Die ist noch nicht einmal alt (stammt aus dem August 2011) und steht bei Goodreads.

Dort steht "Richtig herrlich gemein!".

Freut mich. Nur bei Amazon zB ist das Buch nur noch direkt über den Verlag erhältlich und leider auch nicht als ebook- oder kindle Version.

Mittwoch, 2. November 2011

Kochbuchgedanken

Wie verzweifelt muss ich wohl sein. Da hadere ich schon lange mit den Geschichten in mir und nun - man glaubt es kaum - schießt mir auf einmal die Idee für ein Kochbuch durch den Kopf. Dabei gibt es davon ja wirklich schon genug - jeder C-Promi schreibt oder lässt ein Kochbuch schreiben. Was ist nur in mich gefahren???

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Montag, 24. Oktober 2011

Suspicious Websites

Gestern wollte ich Bandkollegen mein neues Opus schicken. Es war mir schon länger aufgefallen, dass der Rechner irgendwie ziemlich langsam läuft. Aber Antivier hat nichts gefunden und Bitdefender auch nicht.
Aber S&D Spybot (oder so ähnlich) fand schließlich einen Trojaner. Ich habe mal nachgeschaut, was er denn so anstellt. Die erste Beruhigung war, dass das Schädigungspotential als "niedrig" angegeben wurde. Dann wurde aber auch noch geschrieben, dass er zum Besuch von "suspicious Websites" führt.
Jetzt fällt mir auch auf, dass es manchmal, wenn man Firefox gestartet hat, hieß - Firefox läuft schon. Beenden Sie erst die Anwendung bevor sie sie erneut starten. Dabei hatte ich den Browser überhaupt nicht gestartet. Außerdem war ständig das kleine Bildchen der zwei Computer unten rechts, das die Verbindung zum Internet anzeigt, "am Blinken" so als ob Daten ausgetauscht werden, und zwar auch dann, wenn ich weder einen Browser bewusst auf hatte, noch emails abgefragt hatte.
Hoffentlich ist das Ding nun weg - wo es herkam? Keine Ahnung.

Freitag, 7. Oktober 2011

Lebenszyklus von Büchern

Vorgestern bekam ich Post von einem Verlag, dass die Buchpreisbindung von zwei Büchern nun aufgehoben und der Restbestand verramscht wird. Also verramscht haben sie nicht geschrieben, denn das klingt so negativ.
Eigentlich haben Autoren es noch richtig gut im Vergleich zu vielen anderen "Kreativproduzenten".
Zeitungsartikel sind schon nach zwei Tagen Altpapier. Magazine vielleicht nach 2 Wochen. Songs nach 2 Monaten, wenn sie nicht zu Evergreens werden. Da muss man sich als Buchautor eigentlich nicht beschweren, wenn der Ramschstatus dann nach rund zwei Jahren erreicht ist.
Aber irgendwie traurig ist es trotzdem.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Dienstag, 27. September 2011

Neue Latenight show bei ZDF neo



Gastgeber Joko & Klaas bieten Musik, Entertainment und Talk in gewohnt brachial-humoristischer Weise.

Donnerstag, 22. September 2011

Den will ich sehen!

Hoffentlich verpasse ich diesen Film nicht. Für Schreiberlinge ist der wohl ein "Muss" und auch für normale Menschen recht lustig.

Dienstag, 20. September 2011

Fernsehen wird interaktiv

Aus dem ZDFinfokanal wird ZDFinfo - eine kleine aber feine Änderung mit großen Auswirkungen. ZDFinfo ist Fernsehen zum Mitreden: Vom Sofa aus in einer Talk-Sendung mitdiskutieren, mit Moderatoren und Redakteure direkt nach den 'heute'-Nachrichten die Sendung kritisieren, das Programm einfach selbst mitbestimmen – das ist keine Zukunftsmusik, sondern die Welt von 'ZDFinfo'. Crossmedialität und die Themen des digitalen Alltags stehen im Vordergrund des neuen Programmschemas.
Sind Sie neugierig geworden? Dann klicken Sie sich durch und informieren sich, wie Sie künftig bei ZDFinfo Fernseh schauen und mitreden können.

Montag, 15. August 2011

Scheitern als Chance

Musik und das Schreiben von Artikeln und "Gutes-Tun" mit meinem Goodnews-Blog haben mich in den letzten Monaten vor allem beschäftigt.
Nun hat Google das Adsense Account gesperrt, weil auffällige Klicks (vermutlich beim Goodnews-Blog) waren. Von mir stammen die nicht. Wahrscheinlich wollte da jemand helfen und nun ist alles komplett gesperrt. Ich habe zwar dagegen Einspruch eingelegt, aber nicht so viel Hoffnung, dass Google eine solche Entscheidung noch einmal abändert. Das dämpft ein bisschen die Freude am Artikelschreiben, auch wenn die paar Kröten, die dabei rüberwuchsen nicht in den Vordergrund gestellt werden sollen. Vom Goodnews-Blog habe ich sie ohnehin direkt wieder gespendet und zwar schon bevor ich die Beträge von Google überwiesen bekam, das heißt, wenn sie schon im Adsense Bericht aufgetaucht sind. Das bedeutet, dass ich nun noch Geld drauf gelegt habe, weil Google die Auszahlung gestoppt hat.
Aber - und nun kommt das, was für die Satzkrumen interessant ist:

Irgendwas muss ich ja doch immer Schreiben und nun habe ich also tatsächlich meinen Regionalkrimi rausgekramt und schreibe da einfach einmal weiter (nur mit dem groben Plot im Kopf). So macht das mehr Spaße, dann kann man sich selbst überraschen.

Sonntag, 31. Juli 2011

Buch eines Literaturkritikers

In der ZEIT ist eine Besprechung über ein Buch von James Wood (von dem ich vorher nie etwas gehört hatte - James Woods kenne ich (den Schauspieler)). Ist ein berühmter Literaturkritiker und hat ein Buch geschrieben, aus dem man - so habe ich den Eindruck nach Lesen der Rezension - viel lernen kann.
Gerade bei dem Beispiel in dem Artikel "lief sich buchstäblich die Beine ab", bei dem im Wort buchstäblich die Figur hervorblitzt, frage ich mich, ob - wenn LektorInnen das auch so sehen würden - sie es "durchgehen" ließen. Denn Perspektivwechsel, und um einen solchen handelt es sich eigentlich, mögen die ja überhaupt nicht, wobei ich mich eigentlich weder als Leser noch als Autor einschränken möchte. Manche Sachen, vor allem Spannung, lassen sich besser erzeugen, wenn man in einer Perspektive bleibt, aber manche andere vielleicht gerade nicht.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Wie Harry Potter stimmig hätte ausgehen können...

Nach Erscheinen des letzten Bandes von Harry Potter wurde von vielen behauptet, dass JKR die Erzählfäden richtig zusammengeführt wurden (manche wagten sogar die Behauptung, das Ende sei überraschend - äääähm???).
Naja - man soll ja nicht nur mäkeln sondern überlegen, wie man es hätte besser machen können (das meine ich im schreiberischen Sinne, nicht im Sinne des Geldverdienens - da fällt mir nichts ein, was JKR hätte noch machen können).
Aaalso:
Warum sind Harry Potter und Voldemort so miteinander verbunden?
Das liegt daran, dass Harry Potter in Wahrheit aus einer Verbindung von Potters Mutter mit Voldemort evtl. Vergewaltigung entstanden ist. Das wäre natürlich sehr nahe an Star-Wars (aber sonst wurde da ja auch hemmungslos geklaut). Harrys Vater ahnte das, wusste aber davon nichts - hält Snape für den möglichen Erzeuger. Deshalb hat sich Harrys Vater auch oft wie ein A...loch benommen. Deshalb konnte der große Voldemort, der die besten Zauberer der Welt reihenweise hinübermacht, auch nicht das kleine Harrylein als Baby abservieren.
Warum konnte Harry Voldemort besiegen?
Jetzt kann man da von Schicksal und auserwählt usw. zusammenfaseln oder man macht eine stimmigere Lösung. Voldemort ahnt allenfalls, dass er Harrys Vater sein könnte, weiß es aber nicht. Harry hätte in den vielen Bänden Stück für Stück diese Wahrheit herausfinden können. Vielleicht wusste es Dumbledore, aber der hat sowieso nie irgend etwas sinnvolles an Informationen weitergegeben.
Im großen Endkampf, bringt Harry dann ala "Keuch - ich bin dein Vater Luke" ein "Keuch in bin dein Sohn - Voldemort".
Diese Erkenntnis erschüttert Voldemort, schwächt ihn für einen kurzen Moment und Bumms - aus is es mit dem dunklen Lord.

Es hätte so stimmig sein können - warum hat die mich nicht um Rat gefragt?

Montag, 18. Juli 2011

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Wie lange ist das her, dass ich nicht mehr "belletristisch" geschrieben habe?
Könnte schon an ein Jahr herankommen. Ich habe mich auf die Online-Artikel konzentriert, bis die mir auch nicht mehr so viel Spaß bereitet haben (wenigstens sind die Werbeeinahmen daraus eine halbwegs verlässliche Einnahmequelle).
Ich habe meine Aufgabe eher darin gesehen, gute Nachrichten zu verbreiten und Gutes zu tun.
Im Urlaub, in der schönen schwedischen Umgebung, ist dann so langsam der Gedanke gereift, doch an dem Regionalkrimi im Plauderton weiterzuschreiben. Und - glaubste kaum - habe ich gestern Abend doch tatsächlich gemacht.
Da machte sogar das Schreiben an sich Freude, weniger der Inhalt (Krimi halt mit Regionalbezug), aber die Art des Erzählens, als sitzt einem einer in einem Zugabteil gegenüber und erzählt von einem "Detektiv", seinen persönlichen Problemen und seinem Fall.
So was gibt es zwar auch schon, aber nicht so häufig.

Freitag, 17. Juni 2011

Johanna unter den Top Ten

Meine rote Johanna von Kaysenheim ist zwar nur unter den Kindle Downloads und da auch - aus unerfindlichen Gründen in der Kategorie "Märchen und Sagen" ??? - auf Platz 9 (heißt wahrscheinlich, dass ein Buch gekauft wurde).

Mittwoch, 15. Juni 2011

Heute Pirmasenser Fototage

Heute liest die Lautrer Autorengruppe auf den Pirmasenser Fototagen im Carolinensaal um 19:00 Uhr. Das ist eine zum Festsaal umgebaute ehemalige Leichenhalle (glaube ich). Fürs Navi - Eche Buchsweilerstraße/Friedhofstraße (eine Hausnummer hat das Ding wohl nicht). Musik gibt es übrigens auch. Die macht Peter Glanzmann. Und ich lese auch noch ein kleines bisschen was. Wer in der Nähe ist, kann ja mal vorbeischauen.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Die Pfarrerstochter und Ihre Freude über den Tod

... eines Menschen.
Die Welt ist sicherer ohne Bin Laden - wenn sich die Angehörigen seiner Opfer freuen, kann ich das noch verstehen, aber die Parteivorsitzende einer sich christlich nennenden Partei, in der auch die Feindesliebe ihren Platz hat?

Montag, 2. Mai 2011

Wir quotieren uns auf das Abstellgleis

Komischerweise ist Andrea Nahles noch nicht auf die Idee gekommen, eine Intelligentenquote bei den PolitikerInnen einzuführen. Dabei wäre die dringendst nötig.

Nachdem man sich - trotz 10 Prozent Verlust in Rheinland-Pfalz - dank Atomkatastrophe und Grünen Erfolgen bei den Wahlen als Sieger generiert hat, versucht man nun krampfhaft ein neues Thema zu finden. Mit der angedachten "Genitalien statt Kompetenzquote" der Zensursula wird die SPD ja schon links überholt. Also muss etwas anderes her, das gleichzeitig die GenossInnen, die über den Verbleib von Thilo Sarrazin sauer sind, beruhigt:

"Die Migrantenquote"

Während die Genitalienquote noch mit einiger Sicherheit an äußeren Merkmalen feststellbar ist, wird das mit der Migrantenquote schwierig.
Ab wieviel Generationen ist man dann nicht mehr ausreichend "Migrant" (könnte Thilo Sarrazin etwa allein aufgrund Migrantenquote überhaupt ausschließbar sein)?

Es gibt da aus den dreißiger Jahren noch Gesetze (aus Nürnberg kommen nicht nur Lebkuchen), die nur ein bisschen umgeschrieben (mit umgekehrten Vorzeichen) werden können für Gabriels und Nahles Migrantenquote.
Wir könnten dann "Vollmigranten", "Halbmigranten" und "Viertelmigranten" einführen.

Wenn nun eine 15 % Migrantenquote in den Parteigremien eingeführt werden soll, dann kann eine Partei die mit 15 % Vollmigranten oder aber auch mit 30 % Halbmigranten (bzw. 60 % Viertelmigranten) erfüllen.

Dienstag, 26. April 2011

Nr. 1 im Kindle Shop

Jetzt bin ich ja etwas geplättet!
Der Kindle Shop auf Deutsch ist ja gerade erst vor einigen Tagen gestartet. Heute schaue ich mal nach und - siehe da - mein Watzbuch ist Nr. 1 bei den Gutenachtgeschichten.

Dienstag, 5. April 2011

Es ist so still hier....

Lange habe ich schon nichts mehr hier geschrieben und nicht nur hier sondern auch sonst nicht.
Eine Sitzung mit der Autorengruppe in Vorbereitung der Pirmasenser Fototage, bei denen wir einen Abend gestalten, hat mir einiges klar gemacht.
Nämlich:
Andere werden besser, ich werde schlechter. Ich hatte einmal - bevor ich mit der Literaturwelt näher in Kontakt kam (also Agent hatte, Lektoren, etc.) - einen "guten" Schreibstil. Er war ziemlich kurz und lakonisch. Dann sollte ich mich dem Markt anpassen, was bei historischen Romanen heißt (Entschuldigung bei den HR-Schreibern): Schwallen, Details auswalzen, pseudohistorische Sprache wiedergeben, usw.. Das habe ich nicht geschafft, aber meine eigene Erzählsprache verlernt.
Ob ich sie wiederfinde weiß ich nicht - aber erst einmal heißt es Abstand gewinnen.

Donnerstag, 24. März 2011

Audiotrain hört auf

Der Hörbuchverlag, bei dem etliche Geschichten von mir vertont wurden, hört auf. Ich weiß nicht so recht wie lange die Sachen noch heruntergeladen werden können oder die zwei CDs, die produziert wurden, zu haben sind.
Schade, denn die Produktionen, insbesondere die Musik dazu, waren wirklich gut gemacht, aber wahrscheinlich im Vergleich zu den Produkten aus den großen Verlagshäusern zu teuer.

Mittwoch, 23. März 2011

Einfach einmal selbst ein Ebook bei Amazon veröffentlichen

Das geht durchaus und ist einfacher als viele Denken. In den USA soll eine Autorin mit selbst verfassten Ebook von Vampir-Schmonzetten, die sie über Amazons Kindle Store vertrieben hat, ziemlich viel Geld verdient haben. Vielleicht inspiriert das ja manche, den Verlagen ein Schnippchen zu schlagen und die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Ich habe das tatsächlich testweise mit meinem Watzbuch getan. Davon habe ich die Rechte wieder und kann es also auch auf eigene Faust wieder veröffentlichen. Wie das funktioniert hat - darüber habe ich einen kleinen Artikel bei suite101 geschrieben.

Sonntag, 20. März 2011

Dienstag, 15. März 2011

Energiepolitischer Appell

Erinnert sich noch jemand an den energiepolitischen Appell?
Es waren ja nicht nur die im vorletzten Posting aufgelisteten Politiker, die für die Laufzeitverlängerung gestimmt haben. Im Vorfeld haben sich viele Prominente dafür stark gemacht in dem sogenannten "Energiepolitischen Appell", zB Oliver Bierhoff (ein ausgewiesener "Energieexperte"). Bei der Zeitung DIE WELT gibt es die Liste zum durchklicken. Erinnern wir uns!

Montag, 14. März 2011

Begründete Absagen

Oft erreichen einen Schreiberling die Standardabsagen, etwa: Passt nicht in unser Programm, viel Glück bei der weiteren Verlagssuche.
Nun kam eine Absage, die ausfühlich begründet war, die Stärken und die Schwächen des Manuskripts aufzeigte (zumindest aus Sicht der Lektorin). Das kann man nun positiv oder negativ sehen. Gut ist natürlich, dass sich überhaupt jemand die Mühe gemacht hat, eine begründete Absage zu schreiben. Außerdem enthält die Absage auch konkrete Verbesserungsvorschläge sowie die Aussicht, danach das Mannuskript, in dem man durchaus Potential sieht, noch einmal anzubieten. Allerdings sehe ich nicht unbedingt alle Vorschläge ein und dann gibt es ja auch - nach der Überarbeitung - keine Garantie, dass der Text wirklich unterkommt.
Ich muss die Info nun erst einmal setzen lassen und überlegen, wie es nun an der Schreibfront weitergeht.

Namensliste all derer, die für die Laufzeitverlängerung

... gestimmt haben.
Politiker werden dafür, dass sie Verantwortung übernehmen bezahlt. Da ist es wichtig zu wissen, wer wofür gestimmt hat. Ich habe deshalb hier seitlich auch die Links zu Lobbycontrol und Abgeordnetenwatch.
Hier (pdf-File) eine Liste all derer, die für die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke gestimmt haben.

Wird das nun teuer für die Atomindustrie?

Man könnte meinen, dass nun die Kosten für die Atomindustrie deutlich ansteigen werden. Zum einen werden Placebo-Nachrüstungen vorgenommen werden und dann die Kosten für die Beraterverträge verschiedener Abgeordneter usw. Aber - ich denke, dass da schon vorgebaut wurde.
Die Laufzeitverlängerung wurde ja - extra - durch Vertrag geregelt. Hätte man das durch Gesetz gemacht, wäre das unter Beachtung verfassungrechtlicher Möglichkeiten, auch wieder abänderbar gewesen. Verträge kann man nicht einfach einseitig wieder abändern ohne - und nun kommt es - dass sich die abändernde Seite schadenersatzpflichtig macht. Es ist ja nicht so, dass das Herz der Energiekonzerne am Atomstrom hängt - es hängt nur an dem Geld, das sich damit verdienen lässt.
Wird nun die Laufzeitverlängerung wieder rückgängig gemacht, entfällt zum einen die Brennelemente-Steuer. Daneben wird man jammern, dass man doch im Hinblick auf die Laufzeitverlängerung schon viel investiert hat und dass nun die Gewinne entgehen. Die müssen dann vom Steuerzahler ausgeglichen werden. Letztendlich wurde der durch der ursprüngliche Atomausstieg schon vom Steuerzahler erkauft (durch Erleichterungen bei Zwischenlagerung etc), dann wurde die Laufzeit verlängert und nun wird wieder Steuerzahlergeld fließen, wenn wieder der vorherige Zustand (Atomausstieg in absehbarer Zeit) hergestellt wird. Ein tolles System.

Freitag, 11. März 2011

Rote Johanna doch nicht so schlecht

Wer hier mitliest, der weiß, dass ich mich bei meinem historisch phantastischen Roman "Die rote Johanna von Kaysenheim" über manche Sache, etwa Fehler im Klappentext, geärgert habe. Ich habe dann weder hier noch sonstwo sonderlich die Werbetrommel gerührt. Heute habe ich nun die Abrechnung für 2010 erhalten und finde die Verkaufszahlen, dafür (soll heißen: Kleinverlag, ohne Werbung oder froße Präsenz im Buchhandel, keine Lesung von mir) gar nicht so schlecht. Es kann auch einmal positive Überraschungen geben.

Sonntag, 6. März 2011

Musiker vs. Schreiberlinge

Wer ist wohl glücklicher?
Eine Frage, die man - meines Erachtens - eigentlich nicht zu stellen braucht. Es gibt beinahe keine Bilder, auf denen man Schriftstellerinnen oder Schriftsteller fröhlich und ausgelassen sieht. Schon gar nicht, wenn sie bei der Arbeit sind. Wie anders ist da Nico Brina

Und ich?
Zur Zeit, mache ich jeden Tag rund eine Stunde Musik (Klavier, Bass, Gitarre) und das ist gut so!

Freitag, 4. März 2011

Selbst erfinden, statt plagiieren

Wenn man es dann als angeblich selbst Erlebtes darstellt und damit durch die Talkshows tingelt (und zehntausende Bücher verkauft) dürfte das kaum weniger schlimm sein, als bei der (selbst?) geschriebenenen Doktorarbeit mit Copy&Paste zu arbeiten.
F.A.Z. zu dem "Bericht" einer Soldatin aus dem Kosovo.

Donnerstag, 3. März 2011

Interessante nachdenkenswerte Bilder

Ich weiß nicht, ob man das noch als Karrikaturen bezeichnen kann. Ich finde es eher nachdenkenswerte surrealistische Bilder, die zum Nachdenken anregen. Manchmal erschließt sich der "Gag" nicht auf den ersten Blick.

Bin zufällig darauf gestoßen (man muss auf der Seite ein bisschen scrollen).

Samstag, 26. Februar 2011

Endlich einmal einer der klare Worte zu Googleberg sagt

Endlich einmal klare Worte:

Gibt es nicht irgend so einen Zivilcourage-Preis - den hätte dieser Professor verdient.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Die Deutschen und der Humor

Soll noch einmal jemand sagen, die Deutschen hätten keinen Humor. Googlebergs Opus hat bei den Amazon-Rezensionen zu einer wahrhaften Kreativitätsorgie geführt, Grafiker und Musiker

inspiriert. Was jahrelanges Kreativitätstraining in Waldorfschulen nicht geschafft hat, hat Lichtgestalt Guttenberg in wenigen Tagen hingekriegt. Deutschland lacht und ist kreativ.

Samstag, 19. Februar 2011

Lena fassungslos

Gestern habe ich versehentlich in die Auswahl der Lieder für Grandprix in Düsseldorf gezappt und bin fassungslos hängengeblieben. Es ist schon für einen Superstar kaum möglich einen ganzen Abend allein zu gestalten und das sollte Lena nun mehrere Abende machen. Ihr Potential ist ja -höflich ausgedrück - sehr begrenzt. Man will sich auch nicht eine Stunde lang niedliche Entenküken anschauen.
Zwei Songs habe ich schauen müssen, weil ich nach dem ersten überhaupt nicht glauben konnte, wie schlecht das ist. Hinter der Stimme steckt überhaupt nichts. In hochhackigen Schuhen stackst sie noch X-beiniger über die Bühne als ohnehin schon. War die "performance" auf der Bühne schon peinlich schlecht (und zwar auch unterhalb von dem, was deutscher Grandprix Durchschnitt ist), so waren die Besprechungen der Jury wirklich peinlich.
Die mussten dann gute Miene zu schlechtem Spiel machen.
Da werden sich einige ins Dschungelcamp gewünscht haben. Die Kröten, die man dort schlucken muss, sind vielleicht weniger schlimm.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Karl Theordor und seine Doktorarbeit

Wer aus einem Buch abschreibt, erstellt ein Plagiat - wer aus vielen Büchern abschreibt, arbeitet wissenschaftlich (soweit er das abgeschriebene als Zitat) kennzeichnet. In diesem Spannungsfeld werden Doktorarbeiten geschrieben.
Habe den schönen Link zur Süddeutschen vergessen, bei dem man dann vergleichen aknn.

Aber wird Karl Theodor ein persönlicher Vorwurf zu machen sein?
Oder wurde er nur von denjenigen, die vielleicht für ihn gearbeitet (soll heißen, natürlich nur ganz unwesentliche Vorarbeiten geleistet) haben, wieder einmal nur unvollständig informiert?

Freitag, 11. Februar 2011

Ägypten

Ich bin stolz auf das, was Ägypter zur Zeit veranstalten, vor allem dass sie nach der Rede des "Präsidenten" noch friedlich geblieben sind. Das Geschwafel konnte man eigentlich nur als Provokation auffassen. Ziemlich aktuell - wenn man nicht Fernsehen schauen will - wird man über Aljazeeras Twitterkanal versorgt - zur Zeit wohl 2 Mio Protestierer.

Bei solchen Sachen tritt die Schreiberei ziemlich in den Hintergrund.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Jetzt bin ich auch noch unter die Namenserfinder gegangen

Heute bekam ich eine Mail, dass ich den Zuschlag bei der Suche nach einem Namen für ein Unternehmen erfunden habe - was sag ich noch nicht.

Dienstag, 8. Februar 2011

Gary Moore ist tot

Still got the blues - da habe ich oft versucht nachzusingen.

Samstag, 5. Februar 2011

Pirmasenser Fototage

Im Juni finden in Pirmasens die Pirmasenser Fototage statt. Ein Event, das es schon einige Jahre gibt und von Jahr zu Jahr größer wird. Es hat wohl mittlerweile im Bereich der Fotografie durchaus europaweite Bedeutung. Die Autorengruppe Kaiserslautern (mit meiner Wenigkeit) werden dieses Jahr zu dem kulturellen Beiprogramm gehören. Ich freue mich darauf. Ich lese ja gerne, so wie ich auch gerne Laientheater gespielt habe. Im Moment habe ich dafür aber nicht genug Zeit. Da muss sich ja eine ganze Truppe auf einen für einen längeren Zeitraum verlassen können. Und so lange, wie das für das Einüben und Aufführen eines Theaterstücks notwendig wäre, kann ich mich nicht "verpflichten". Aber dafür einen Text von mir zu lesen oder zu "performen", dafür ist dann doch genug Zeit.

Linkbucks kommt in Fahrt

Ich habe ja auf Pagewizz einen Artikel zu verschiedenen Online-Einnahmen geschrieben. Da kam Linkbucks nicht so sonderlich gut weg. Als hätte es da jemanden in den Ohren geklingelt, sind nun seit einigen Tagen die Einnahmen doch (auf niedrigem Niveau zwar) enorm angestiegen, ohne das ich etwas gemacht habe, etwa durch neue Links, die ich in Linkbucklinks umgewandelt habe. Es scheint sich ein Referrer über mich angemeldet zu haben, der wirklich fleißig ist. Wenn es nur auf dem Niveau bleibt (und nicht schneeballartig weiter ansteigt), dann werde ich doch in diesem Sommer die Auszahlgrenze erreichen, vielleicht sogar früher.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Tweets aus Ägypten

Obwohl das Internet und wohl teilweise auch das Mobilfunknetz in Ägypten gesperrt ist, gibt es doch einige Twitter die direkt von dort berichten (oder es zumindest behaupten).
Hier einmal zwei Links.
Justimage
Ianinegyt

Montag, 31. Januar 2011

Man muss ja nicht unbedingt Bücher schreiben

Genauso wenig, wie jeder Hollywood-Schauspieler wird. Und ähnlich groß sind die Chancen vom Bücher-Schreiben leben zu können, oder auch nur einen erklecklichen Teil des Lebensunterhaltes damit zu verdienen. Milena Moser hat sich in diesem Artikel darüber ausgelassen, der für viele, die nach dem Beruf "Autor" oder "Schriftsteller" streben, ziemlich ernüchternd sein wird.
Der Frust, überwiegt deutlich. Man stellt sich das Schreiben von Büchern so "frei" vor. Sicher ist es das, wenn man die Bücher nicht bei Verlagen unterbringen will, dann darf man ganz frei von jeglichen Marktzwängen schreiben...
Ich lobe mir dann doch - auch wenn es nicht literarisch ist - solche Plattformen, wie suite101 oder pagewizz, bei denen man schreiben kann, was man möchte. Und mit steigender Zahl von Artikel springt dann doch langsam ein halbwegs kalkulierbarer Betrag dabei heraus. Das steht natürlich in weniger hohem Ansehen als das Verfassen von Büchern. Andereseits werde ich mit Büchern nie die Zahlen erreichen, die ich zur Zeit zB bei suite101 und Pagewizz zusammen habe. Da erreiche ich nämlich Klickzahlen (das müssen natürlich nicht alles Leser sein) im mittleren fünfstelligen Bereich im Monat.

Samstag, 22. Januar 2011

Bechstaben verwuchseln

Ich bin ja ein Kindskopf und freue mich über verdrehte Buchstaben. Manches Mal entstehen dabei richtig schöne Worte.
Wenn aus der
Gemüsemaultasche
eine
Gemausemültasche wird,
finde ich das fast poetisch.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Jaques Berndorf und der Nürburgring

Unter dem Pseudonym Jaques Berndorf sind bereits unzählige Eifelkrimis erschienen. Er gehört mit zu denjenigen, die das nun sehr populäre Genre von Krimis mit regionalem Bezug begründet hat. Wer in Rheinland-Pfalz lebt, bekommt außerdem mit, dass man hier gerne Spaßprojekte (so sinngemäß der Chef des Steuerzahlerbundes - aus meinem Gedächtnis und daher vielleicht auch falsch zitiert), wie eine nicht funktionierende Achterbahn am Nürburgring finanziert.
Aber unser Steuergeld, das das Land ja nicht hat sondern sich dafür verschulden muss, ist nicht nur in die Tasche von Boris Becker gewandert (man munkelt sechsstellig) sondern es wurde auch mit Jaques Berndorf auf Zeitungsanzeigen geworben. Der hat nämlich einen Eifelkrimi rund um den Nürburgring geschrieben. Allerdings hat der Autor natürlich für das Bild auf der Anzeige keine Geld erhalten. Hier das Interview:

Mittwoch, 12. Januar 2011

Concert Aranjuez

Gestern Abend habe ich an der Gitarre rumgebastelt. Die Seiten stehen zu hoch und - als ich bei einem Bandkollegen - auf einer Ibanez gespielt habe, ist mir der himmelweite Unterschied erst so richtig aufgefallen (meine Klampfe ist 30 Jahre alt). Ein bisschen was hat es gebracht, aber noch nicht so viel, wie ich mir gewünscht habe. Dennoch habe ich mich daran probiert - wobei ich dann gleich auch noch das englisch Horn mitgespielt habe. Klang bei mir deshalb ein bisschen anders, will sagen - schlechter ;)

Montag, 10. Januar 2011

Das fängt ja schlecht an

Heute kam per mail eine Absage - keine Standardabsage.
Gerne gelesen, gut geschrieben, aber Prag als Schauplatz, da nicht deutschsprachig, dann doch nicht ins Programm passend, das man nicht ausweiten möchte.
Das ist nun schon das zweite Mal, dass der Pragroman mit dieser Begründung, von einem Verlag nicht genommen wurde. Dabei gibt es doch historische Romane aus Prag, es ist doch ein wirklich interessantes Setting, interessanter als viele andere, die verkauft werden.
Ich kann ja auch den Golem und Rudolf II und den tatsächlich existierenden illegitimen Sohn Rudolfs, der als Mörder in Prag unterwegs ist, micht in eine andere Stadt versetzen.
Das frustriert mich im Moment ziemlich.

Montag, 3. Januar 2011

Nix geschrieben - nur komponiert

Schreiberisch bin ich in einer Zwischenphase, weil ich auf die Rückmeldungen wegen des Pragromans warte. Die Zeit habe ich mir musikalisch vertrieben und mich mit Homerecording beschäftigt. Aber auch da gibt es Ernüchterung.
Habe ich mir, wenn ich so vor mich hingeklimpert habe, vorgestellt, dass es Spaß macht, an Sounds und Arrangements zu feilen, war das in Wirklichkeit nicht der Fall.
Das kann auch ganz schön auf die Nerven gehen, wenn man mit dem Ergebnis dann doch nicht zufrieden ist. Aber der Reihe nach:
Ich habe mir ein
MIDI to USB Kabel bestellt und mein Stagepiano damit an den Computer gehängt. Ging erst einmal nicht - bis ich in einem Forum gelesen habe, dass man die Anschlüsse, die auf dem Kabel mit "Midi out" und "Midi in" bezeichnet sind, nicht in die Buchse "Midi out" und "Midi in" zu stecken sind, sondern umgekehrt. Also in die Stagepiano Buchse "Midi out" kommt der Kabelstecker "Midi in" und umgekehrt.
Eingelesen in den Computer habe ich die Mididaten dann über das Freeware Programm Anvil Studio. Da hat man dann Midifiles, aber noch keine Töne, die man auf eine CD brennen oder in den MP3 Player übertragen werden. Dazu müssen dann die Midifiles in Wav-Files umgewandelt werden. Dazu habe ich dann das Freeware Programm Macaw verwendet.
Beim Live-Spielen merkt man kleinere Fehler ja nicht, aber wenn es dann fest aufgenommen ist, können Unsauberkeiten ganz gewaltig nerven. Dann sitze ich vor den Noten, die von den Midifiles umgewandelt wurden, finde vielleicht noch heraus, wo die Unsauberkeit genau sitzt, weiß aber nicht so richtig, wie ich sie dann wieder herauskriege. So liegt jetzt also ein viertelfertiges Opus auf dem PC, mit dem ich nicht zufrieden bin, dabei klingt es, wenn ich es nur am Klavier spiele gar nicht schlecht.

Samstag, 1. Januar 2011

Gute Vorsätze 2011

Weniger Computern, mehr bewegen - Sport wäre schon ein zu hohes Ziel ;)
Wichtiges von unwichtigem trennen.