Montag, 19. Februar 2018

"Damit es langweilig wird!"

So früh schon habe ich für heute meinen "Satz des Tages" gefunden. Gerade kam im Deutschlandfunk ein Bericht über Vanessa Münstermann, die Opfer eines Säureanschlags wurde. Das gibt es nicht nur in Indien oder sonstwie "weit weg" sondern auch in Deutschland. Die hat sich wohl schon direkt nachdem sie aus dem künstlichen Koma erweckt wurde der Lokalpresse mit ihrem entstellten Gesicht gezeigt. Im Radio war sie mit dem Satz zu hören (ich zitiere jetzt sinngemäß):

Ich zeige meine Fresse so lange, dass es dem Publikum langweilig wird, wenn sie andere Entstellte sehen, die das nicht wollen!

Sie hat den Verein ausgezeichnet e.V. gegründet, der weltweit Säureopfern helfen will und auf den ich gerne verlinke.

Sonntag, 18. Februar 2018

Das "s" beim "das" nur einfach bleibt,

... wenn man für das auch welches schreibt!
So habe ich das gelernt oder doch nicht? Ich überarbeite gerade die "Rote Johanna von Kaysenheim" für eine Neuauflage und bin nun schon mehrmals darauf gestoßen, dass dort ein Doppel"s" stand, wo ein einfaches hingehört hätte. Ich finde das komisch, weil das eine der wenigen Regeln ist, die ich mir gemerkt habe und von denen ich ausgegangen bin, dass ich sie auch anwende. Entweder ich habe das damals überlesen, oder der Lektor (wenn das bei dem Kleinstverlag stattgefunden hat) hat es überlesen oder es wurde - was der Schlimmste Fall wäre und den ich nicht unterstellen möchte - es wurde "hineinlektoriert". Ich erinnere mich aber, dass ich die endgültige Version zur Freigabe erhalten habe. Dann war es wohl doch meine Schuld 😥! Nennt man wohl betriebsblind und nun mit jahrelangem Abstand fällt es mir auf.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Die neue alte Johanna

Nachdem ich gerade schaue, wo ich meine Rechte zurückhabe, habe ich mich auch an mein Erstlingswerk im Bereich Erwachsenenliteratur erinnert. Die "Rote Johanna von Kaysenheim" - ein Roman, der zwischen historischem Roman und Phantastik angesiedelt ist und in einem Kleinverlag erschien. Dafür hat er sich garnicht übel verkauft.
Ausnahmsweise ;) habe ich sogar noch eine Datei dazu gefunden und bin gerade dabei die Sache zu überarbeiten. Sprachlich fallen mir schon einige Sachen auf, die ich heute besser machen kann als es damals war. Inhaltlich habe ich damals ein bisschen mit "angezogener Handbremse" geschrieben. Immerhin kam ich gerade von den Kinderbüchern her.
Kurz: Im Rahmen der Überarbeitung, soll das Ganze nun düsterer und härter werden als die Ursprungsversion, auch wenn die Grundstruktur des Plots und die Idee erhalten bleibt. Irgendwann mal werde ich das dann als Ebook herausbringen und evtl. noch zusätzlich als Print on Demand.

Sonntag, 11. Februar 2018

Ein Dutzend Jahre später

Vor zwölf Jahren erschien mein satirisches Lebensberatungsbuch "Personal Guide zur Traurigkeit". Die Rechte sind zwischenzeitlich wieder bei mir, und ich wurde schon darauf angesprochen, ob ich ihn nicht noch einmal als Ebook herausbringe.
Ich weiß nicht so recht - vielleicht können ja die wenigen Blogleser einmal in den Kommentaren ihre Auffassung überlassen.
Ich habe mich zwischenzeitlich weiter entwickelt. Ich mag zwar nach wie vor, den lockern Schreibstil, aber frage mich, wem oder ob ich jemandem damit geholfen habe. Ausgangspunkt war der Ärger über die Flut von Lebensberatungsbücher, bei denen viele grinsende gut gelaunte und (angeblich?) erfolgreiche "Macher" anderen Erzählen, wie sie es richtig machen sollen. Das nervt ungemein. Manche haben den satirischen Ansatz verstanden, aber nicht gemocht, andere haben ihn nicht bemerkt und sich geärgert. Mit beidem kann ich leben. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die tatsächlich Hilfe brauchen oder einen kleinen Schubs in die richtige Richtung. Den brauche ich selbst manchmal und so beschäftigte ich mich als typischer Vertreter der Midlife-Crisis mit Glück, Gesundheit und dem Ganzen. Insbesondere die stoische Philosphie - allen voran Marc Aurel - haben mir wirklich viele Erkenntnisse gebracht, die ich vielleicht doch teilen könnte, ohne belehrend zu wirken.
Kurz:
Ich überlege, ob ich nicht einen ernst gemeinten, aber dennoch lustig geschriebenen Lebensberater verfassen sollte...

Mittwoch, 24. Januar 2018

Und wieder etwas zum Ärgern

Ich finde solche Fitness-Armbänder eine gute Sache. Natürlich muss man sich immer noch selbst bewegen, aber sie können doch eine Motivationshilfe geben. Wenn dann noch zusätzlich der Puls gemessen wird, dann hat man auch die eigene Gesundheit besser im Blick als planlos drauflos zu rennen. Ich habe da dann die Tendenz mich zu überanstrengen.
Mein "runme" Fitnessarmband hat da auch gute Dienste geleistet, bis der Hersteller den Grundsatz "never change a running system" missachtet hat. Seit etwa Oktober wird die dazugehörige App nämlich immer mal wieder einem Update unterzogen.
Mit jedem Update wurde die Funktion schlechter, bis jetzt (letztes Update war der 10. Januar 2018) nichts mehr funktioniert. Es werden keine Daten mehr zum Schlaf gespeichert, die Schritte - falls sich das Armband einmal zufällig mit der App auf dem Handy verbindet - nur des Tages angezeigt, also das, was man mit einem Fingertipp am Armband selbst sehen kann. Pulsmessung findet nicht mehr statt, geschweige denn, dass irgendwelche Daten der letzten Tage übertragen oder gespeichert werden. Dafür verlangt die App beim Start, dass man GPS einschaltet, sonst geht darf man das Verbindungsroulette per Bluetooth überhaupt nicht starten.
Kurz: Die App Entwickler haben es fertig gebracht, das Armband wertlos zu machen bzw. auf das Stadium eines einfachen Schrittzählers, wie es sie seit Jahrzehnten gibt, zu degradieren.

NICHT KAUFEN!

Dienstag, 2. Januar 2018

Eine (für mich) neue Art Gutes zu tun

Ich habe den Test vorzeitig abgebrochen und alles wieder deinstalliert!
Das verheißt schon nichts Gutes! Wie viele andere Systeme baut das hier wohl auch darauf auf, dass man viele andere wirbt. Nur dann kommt etwas bei rüber. Nach drei Wochen waren es - trotz drei Familiemitgliedern, die mitgesammelt haben und die Google Chrome Erweiterung auch installiert wurde, gerade 27 Cent. So alt werde ich nicht, dass ich damit in die Nähe der Auszahlungsgrenze komme. Dann nervt es mich, dass dem Ganzen so ein "politischer Anstricht" gegeben wird - also dies App etwas für die Umverteilung des Reichtums tun würde. Hüstel? Da überschätzen sich die Macher aber ganz gewaltig.
Ich habe jetzt wieder Slidejoy aktiviert, das einem für das Entsperren des Handys ein paar Cent gibt. Immerhin kamen da in der Vergangenheit alle paar Monate ein paar Euro zusammen. Bei slidejoy kann man übrigens auch im sog. "Hero Modus" für eine gute Sache die Einnahmen direkt spenden.
Für die WowApp kann ich jedenfalls keine Empfehlung abgeben!

Hier noch - als Andenken an die Erinnerung - mein ursprünglicher Eintrag, aber ohne die Verlinkung:
Ich bin ja immer auf der Suche nach Möglichkeiten, eine oder mehrere "Gute Sachen" zu unterstützen. Dabei bin ich auf die WOWAPP gestoßen. Davon hatte ich vorher noch nie etwas gehört, obwohl die App schon rund 1 Mio Mal im Google Playstore heruntergeladen wurde.
Die App auf dem Handy funktioniert übrigens ähnlich wie WhatsApp (sogar die Verifizierung der Telefonnummer geht genauso über eine SMS mit Codenummer) - man kann also Nachrichten verschicken, Videoanrufe tätigen etc.. Sogar das Design ist ähnlich - nur die Farbe anders, mehr so ein Magenta. Die Werbeeinnahmen werden an die Nutzer ausgeschüttet und an eine oder mehrere Wohltätigkeitsorganisationen verteilt. 
Ich unterstütze zB etwas mit Solarenergie und Aufforstung in Mittelamerika (das sieht man auch auf meiner WowApp Seite). Das geht ganzautomatisch. Daneben gibt es auch Browsererweiterungen für Chrome und Firefox. Ich habe dabei die Seite als Startseite eingestellt (eine Suchmaschine ist dann auch drauf und die zuletzt besuchten Seiten). Dann kommt auch noch Geld über das Websurfen zusammen. Außerdem kann man auch Videos ansehen, Browserspiele spielen (zB Majong oder so eine Art CandyCrush). Ich bin im Moment überrascht, wieviel da zusammenkommt. Da sieht man einmal, was mit unseren Daten und unserer Aufmerksamkeit verdient wird, nur bekommen wir davon normalerweise überhaupt nichts ab. Jetzt geht ein Teil an die "Wohltätigkeit" einen weiteren kann man sich auszahlen lassen oder spenden. Bis jetzt habe ich die Auszahlgrenze noch nicht erreicht, weiß also nicht, ob wirklich Geld fließen wird. Ich berichte hier dann darüber. Ich bin aber über die Höhe der Einnahmen doch positiv überrascht. 
Ich habe bis jetzt rund 6 Euro "verdient" bin aber auch erst 5 Tage dabei und rund ein Euro ging aufgeteilt an die wohltätigen Organisationen, die ich ausgewählt habe.
Das kann natürlich noch gesteigert werden, wenn man neue Mitglieder wirbt, weshalb es schön wäre -wenn ihr es ausprobieren wollt - meinem Netzwerk beizutreten. Den Link habe ich entfernt.

NACHTRAG: Ich bin mir nun nicht ganz sicher, ob ich mich nicht um den Faktor Hundert (!) vertan habe (oder verar...t) wurde. Als Kunde/Verbraucher muss man ja immer das für einen ungünstigste denken. 


Vielleicht habe ich auch nur 6 Cent verdient. Dann wäre das Ganze den (zwar minimalen Aufwand) aber dennoch nicht wert. Ich warte einmal die Auszahlmöglichkeit ab - was im März der Fall sein dürfte.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Nur ich kann meine Geschichte schreiben

Das ist eigentlich eine ziemlich banale Erkenntnis. Dennoch hilft sie mir im Moment weiter. Ich interessiere mich ja für ziemlich viele Dinge. Lese Marc Aurel, zur Zeit sogar etwa über die Quäker und auch immer wieder, vor allem englischsprachige, Artikel über gesundes Leben, Ernährung usw. . Da drängt es mich dann, das daraus gewonnene Wissen irgendwie wieder weiterzugeben. Allerdings gebe ich dabei doch nur wieder, was ich sonstwo im Internet gefunden habe. Ich kann es natürlich anders ausdrücken, neu zusammenfassen etc. Aber eigentlich ist es dann doch alles schon geschrieben und ich komme mir ein bisschen wie ein Betrüger vor, wenn ich solche Informationen dann in eigenen Artikeln oder Postings verwurstele. Aber - ich weiß nicht, wer es mir gesagt hat - in der Belletristik ist es dann doch so, dass meine Geschichte, die ich erzählen möchte, auch nur von mir erzählt werden kann. Das ist dann doch etwas Originäres, auch wenn sie vielleicht nicht so originell ist, wie ich sie selbst empfinde. Aber diese Figurenkonstellation, zu dieser Zeit, mit dieser Handlung, hat es eben nicht gegeben und ich gebe sie nur wieder. Nein, die entsteht beim Schreiben oder oft auch beim Einschlafen in meinem Kopf.
Heute immerhin auf diese Weise mehr als 500 Worte geschrieben. Es hilft natürlich auch, dass ich leichtsinniger Weise für unser nächstes Autorentreffen angekündigt habe, seit langem noch einmal etwas vorzulesen. Da muss ich dann auch etwas haben, das ich vorlesen kann.

Mittwoch, 6. September 2017

Oops I did it!

Not again, wie das Britney, sondern erst das zweite Mal.
Wir haben den Stromanbieter gewechselt und werden demnächst von dem Bürgerwerken beliefert. Ich bin über Lauterstrom, wo ich ja Gründungsmitglied bin, darauf aufmerksam geworden. Bundesweit haben sich Energiegenossenschaften, eben auch Lauterstrom eG nach dem Motto "Energie in Bürgerhand" zusammengeschlossen und verkaufen unter dem Dach der Bürgerwerke ihren Strom. Der Wechsel ging wirklich so einfach, wie es auf der Webseite angekündigt ist.
Ich führe über das Energiesparkonto "Buch" über unsere Energieverbräuche (klingt komisch Verbräuche). Ich konnte daher bei dem Preisrechner ziemlich gut die erwartete Strommenge im Jahr angeben. Der Preis wird sogar niedriger sein als der bisherige Ökostromanbieter, was vielleicht daran liegt, es darum geht, die Wertschöpfung vor Ort dezentral bei den Energiegenossenschaften zu halten und nicht an eine Konzernzentrale abzuführen (so jedenfalls in der Eigendarstellung der Bürgerwerke). Dann habe ich noch meine Anschrift und meine Zählernummer gebraucht, sowie den bisherigen Stromanbieter angeben müssen. Die Kündigung dort und den Wechsel nehmen die Bürgerwerke vor. Das hat jetzt online vielleicht 10 Minuten gedauert.

Donnerstag, 24. August 2017

Lauterstrom bietet nun Ökostrom und Dividende

Ich bin ja Gründungsmitglied der Bürger Energie Genossenschaft Lauterstrom eG. Für das letzte Jahr gab es nun - erstmals - nachdem es ein wenig gedauert hat, bis die ersten Anlagen errichtet und am Netz waren, eine Dividende von 4 % auf die Genossenschaftsanteile. Daneben bietet Lauterstrom nun in Zusammenarbeit mit den Bürgerwerken selbst auch Ökostrom an (also nicht nur regional erzeugen sondern auch regional verbrauchen). Ich habe den Preisrechner mal durch laufen lassen und für uns ist der Tarif ein klitzekleines bisschen billiger als der überregionale Ökostromtarif, den wir zur Zeit haben. Ich muss nur noch die Unterlagen raussuchen, die man für den Wechsel bräuchte... weiß aber auch, dass ich für sowas immer ziemlich lange Vorlaufzeit brauche ;)